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FIFA 23 – das musst du zum Release des neuen Fussball-Games wissen

Erstmals können auch Klubteams der Frauen ausgewählt werden.
Erstmals können auch Klubteams der Frauen ausgewählt werden.bild: ea sports
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FIFA 23 – das musst du zum Release des neuen Fussball-Games wissen

29.09.2022, 14:4629.09.2022, 16:36
Jannik Sauer / watson.de

Viele Gamer:innen haben darauf hingefiebert, jetzt ist es endlich so weit: Am Freitag, 30. September, erscheint «FIFA 23». Es ist der inzwischen 30. Teil der beliebten Fussball-Videospielreihe – und es ist gleichzeitig der Letzte, der den gewohnten Namen tragen wird. Weil sich Hersteller Electronic Arts und der Weltverband FIFA zerstritten haben, wird «FIFA» ab nächstem Jahr «EA Sports FC» heissen.

Für viele kommt das dem Ende einer Ära gleich. Doch auch wenn sich der Name ändern wird, die Vorfreude auf das alljährliche Release wird wohl bleiben, ebenso wie das «Reinfuchsen» in die Mechaniken des neuen Teils, das für viele Reiz und Frustration zugleich bedeutet.

Wie viel kostet «FIFA 23» und worauf erscheint es?

«FIFA 23» wird auf dem Computer und auf allen gängigen Konsolen erscheinen. Egal, ob du es auf einer Playstation 4, Playstation 5, Xbox One, Xbox Series X oder PC spielst: Es kostet um die 60 Franken.

Das offizielle Release-Datum ist der 30. September. Wer die Champions Edition gekauft hat oder Besitzer von EA Play ist, durfte jedoch schon drei Tage eher starten.

Was ist neu bei «FIFA 23»?

EA verspricht für seinen neuen Teil – so wie jedes Jahr – das «realistischste Gameplay aller Zeiten». Möglich soll das die neue HyperMotion-2-Technologie machen, die durch neue Animationen die Bewegungen der Fussballer:innen so wirklichkeitsnah wie möglich abbilden soll.

EA-Entwickler:innen stellen die Gameplay-Neuerungen im Detail vor. Video: YouTube/EA SPORTS FIFA

Ausserdem hat sich EA auch an die Grundlagen gemacht und die Mechaniken für Schiessen, Passen und Dribbeln überarbeitet. Zudem sollen neue Standards, Tacklings und Powerschüsse das Repertoire der Spieler:innen erweitern.

Eine weitere Neuerung betrifft den beliebtesten Spielmodus, «Ultimate Team». Bei ihm können sich die Gamer:innen Fantasiemannschaften zusammenstellen und dann online gegeneinander antreten. Mit dem neuen Modus «FUT Moments» gibt es jetzt die Möglichkeit, bestimmte Situationen nachzuspielen und dafür Belohnungen zu erhalten. Darunter fällt zum Beispiel, einen Rückstand in den letzten Spielminuten zu drehen oder mit dem Torwart ein Tor zu schiessen.

Was viele sicher freuen wird: Bei «FIFA 23» können die Fussballer:innen auch auf ihren sekundären Positionen eingesetzt werden. So kann beispielsweise João Cancelo von Manchester City sowohl als Links- als auch Rechtsverteidiger spielen.

Dank des neuen «Crossplay»-Features ist es erstmalig auch möglich, gegen jemanden anzutreten, der auf einer anderen Konsole spielt. Endlich können so also Spiele zwischen Playstation- und Xbox-Gamer:innen stattfinden.

Er ist neu dabei: Serien-Kultfigur Ted Lasso mit seinem AFC Richmond.Video: YouTube/EA SPORTS FIFA

EA setzt auf mehr Frauenfussball

Erstmalig wird es in «FIFA 23» auch Frauen-Klubmannschaften geben. Spielerinnen waren in den vorangegangenen Titeln nur als Nationalmannschaften spielbar. 24 Teams aus England und Frankreich gibt es jetzt.

Zum ersten Mal ziert dieses Jahr eine Frau das Cover des Spiels: Sam Kerr von Chelsea London. Es gibt aber auch eine Version mit Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain, der schon bei «FIFA 21» und «FIFA 22» auf der Spielhülle zu sehen war.

Wer sind die besten Spieler:innen?

Die lange Zeit, in der entweder Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo die höchste Wertung bei «FIFA» hatten, ist mit dem neuen Teil endgültig vorbei. Ganze fünf Spieler teilen sich jetzt den ersten Platz: Robert Lewandowski, Kylian Mbappé, Karim Benzema, Kevin de Bruyne und Lionel Messi haben alle einen Wert von 91. Cristiano Ronaldo liegt mit einem 90er-Ranking knapp dahinter.

Bei den Frauen steht die Spanierin Alexia Putellas mit 92 ganz vorne, gefolgt von Sam Kerr vom FC Chelsea und den Lyon-Spielerinnen Wendie Renard und Ada Hegerberg mit jeweils 91 Punkten.

Wie kommt «FIFA 23» an?

Die meisten bisherigen Testberichte kommen zu dem Fazit, dass das Spiel grossartig aussieht und dem Namen Fussballsimulation alle Ehren macht. Das Portal «Gamestar» schreibt in seiner Analyse vom »schönsten Fussballspiel auf dem PC«. Auch «PC Games» lobt den visuellen Auftritt und schreibt, dass «sogar die Grashalme auf dem virtuellen Rasen eine Schönheitskur spendiert bekommen» haben.

Ein Punkt, der schon seit Jahren an der Reihe kritisiert wird, wurde aber offenbar auch dieses Mal nicht gefixt. EA stecke zwar traditionell viel Innovationskraft in den Spielmodus «Ultimate Team», vernachlässige dadurch jedoch andere Modi, bemängeln Gamer:innen. Der Karrieremodus sei auch in diesem Jahr ein «kompletter Reinfall» schreibt «PC Games».

Gleichzeitig betonen viele Kritiker:innen, dass trotz der vielen sinnvollen Anpassungen keine bahnbrechenden Neuerungen zu erwarten seien.

«Eine grosse FIFA-Revolution darf man auch beim neuen Teil nicht erwarten, dafür waren die Sprünge in den letzten Jahren einfach schon zu klein», schreibt das Sportportal «spox». Wer aber ohnehin jedes Jahr zugreife, der werde mit dem neuen Teil sicher glücklich, resümiert «Gamestar».

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Setups, von denen viele Gamer und Gamerinnen träumen dürften

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quelle: reddit
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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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TanookiStormtrooper
29.09.2022 15:31registriert August 2015
Was man wissen muss:
- EA bringt jedes Jahr das gleiche Spiel zum Vollpreis raus.
- Mit Ultimate Team ist wieder der absolute Abzock-Modus dabei, der für EA mehr Geld macht als das eigentliche Spiel und Jahr für Jahr Menschen in die Sucht- und Schuldenfalle treibt.
- EA wird ihre Abzocke nächstes Jahr ohne die offizielle FIFA-Lizenz abziehen müssen, weil die FIFA gesehen hat wie viel Kohle sie aus den Spielern pressen und deshalb ihren Teil des Kuchens wollten und den Preis für die Lizenz massiv erhöhten.
- Sowohl EA als auch die FIFA sind in Sachen Gier kaum zu bremsen.
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Lingua
29.09.2022 14:53registriert Juni 2022
Verstehe die Cracks nicht. Ist das gleiche wie die letzten 4 Jahre. Onlinemodus ist eher ein Pay to Win und dass ne Frau mehr Gesamtpunkte als Ronaldo oder Messi hat ist auch "wIr StEhEn fÜr DiVeRsiTy" nein ihr steht für Kohle ohne richtige Änderungen.
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Atavar
29.09.2022 15:52registriert März 2020
Micro-Transactions...
So gut können die das Game gar nicht machen, dass ich darüber hinwegsehen würde.
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