Sport
Motorsport

Lüthi verpasst Podest wegen eines Verbremsers – Aegerter auf Rang 6

Bild
Bild: Lukasz Swiderek/freshfocus
Starke Aufholjagd

Lüthi verpasst Podest wegen eines Verbremsers – Aegerter auf Rang 6

Tom Lüthi zeigt beim GP von Aragonien in Alcañiz eine beherzte Aufholjagd und verpasst als Vierter sein 35. Karriere-Podest nur um 0,157 Sekunden. Dominique Aegerter wird Sechster.
28.09.2014, 14:0029.09.2014, 11:39

Am Vormittag kam es wegen Regens und Nebels noch zu Verzögerungen der Aufwärmtrainings, doch als das Moto2-Rennen gestartet wurde, war die 5,078 km lange Strecke praktisch trocken.

Hinter Pole-Mann Maverick Viñales, der einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg mit 1,285 Sekunden Vorsprung auf WM-Leader Esteve Rabat feierte, kämpften rund sechs Piloten um die Podestplätze.

Viñales triumphiert von der Pole-Position. 
Viñales triumphiert von der Pole-Position. Bild: Manu Fernandez/AP/KEYSTONE

Dominique Aegerter, der beim Start von Rang acht auf sechs vorfahren konnte, profitierte dabei nach acht von 21 Runden vom teaminternen Kalex-Kampf zwischen Esteve Rabat und Verfolger Mika Kallio und lag vorübergehend auf Rang 2. Tom Lüthi etablierte sich erst nach Hälfte des Rennens in der Verfolgergruppe, weil er beim Start vom sechsten Rang auf den elften zurückfiel.

Die Aufholjagd des 28-jährigen Emmentalers hätte fast für einen Podestrang gereicht. In der 18. Runde hatte er Johann Zarco auf Rang 3 überholt, musste den Franzosen aber wegen eines Verbremsers wieder vorbei lassen. Damit war Lüthi wie schon vor zwei Wochen in Misano vor seinem nächstjährigen Teampartner Aegerter klassiert, als die beiden die Ränge 5 und 6 belegten.

Aegerter fuhr ebenfalls stark, am Ende resultiert der sechste Rang. 
Aegerter fuhr ebenfalls stark, am Ende resultiert der sechste Rang. Bild: Lukasz Swiderek/freshfocus

Der 23-jährige Rohrbacher musste in der letzten Runde noch Franco Morbidelli (It) vorbeilassen und beendete das Rennen erneut auf Rang 6. Die beiden anderen Moto2-Schweizer kamen nicht einmal in die Nähe von WM-Punkten: Robin Mulhauser konnte als 26. erstmals in dieser Saison Randy Krummenacher schlagen, der rund zwei Sekunden hinter dem Freiburger ins Ziel kam.

In der WM setzte sich das Führungstrio weiter ab: Rabat führt jetzt 33 Punkte vor Teamkollege Mika Kallio, der nur Siebter geworden ist, und 74 Punkte vor Viñales. Lüthi als WM-Fünfter hat den Rückstand auf Aegerter um sechs auf 26 Punkte verkürzen können. (si/cma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Hoch werd mas nimma gwinnen» – der legendäre Ösi-Galgenhumor beim 0:9 gegen Spanien
27. März 1999: Österreich kassiert in der Qualifikation für die EM 2000 in Belgien und Holland gegen Spanien die höchste Niederlage seit 91 Jahren. 0:9 lautet am Ende das Verdikt. Galgenhumor zeigen die Ösis bereits beim Stand von 0:5 zur Pause.
Mit breiter Brust reist die ÖFB-Auswahl von Teamchef Herbert Prohaska im Frühling 1999 nach Valencia. Schliesslich sind die Österreicher seit fünf Spielen ungeschlagen und führen nach einem Remis gegen Israel sowie zwei klaren Siegen gegen Zypern und San Marino die Tabelle der Gruppe 6 nach drei Spieltagen an. Selbstvertrauen gibt ausserdem ein 2:2-Unentschieden gegen den frischgebackenen Weltmeister Frankreich im August und ein 4:2-Auswärtssieg in St.Gallen gegen die Schweiz.
Zur Story