Sport
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GP von Frankreich in Le Mans, Moto2

1. A. Rins (Sp)

2. S. Corsi (It)

3. T. Lüthi (Sz)

13. D. Aegerter (Sz)

epa05293559 Swiss Moto 2 rider Thomas Luethi of garage Plus Interwetten in action during the Qualifying of the French motorcycling Grand Prix at Le Mans race track, Le Mans, France, 07 May 2016.  EPA/EDDY LEMAISTRE

Bis zum Rennen alles dominiert, doch dann fehlte Tom Lüthi das letzte Quäntchen zum Sieg.
Bild: EDDY LEMAISTRE/EPA/KEYSTONE

Tom Lüthi fällt nach Führung zurück und wird beim Lieblings-GP «nur» Dritter



Tom Lüthi startete als Titelverteidiger und Trainingsdominator aus der Pole Position zum GP von Frankreich. Viermal hatte er in Le Mans schon gewonnen (2-mal als Moto2-Pilot). Auch dieses Mal legte der Berner einen Traumstart hin und blieb vorne.

Allerdings wurde der 29-Jährige bald von Alex Rins bedrängt und die beiden wechselten sich in der Führung laufend ab – bis Lüthi in der 6. Runde im Spitzenquintett von Simone Corsi und Lorenzo Baldassarri überholt wurde.

Lüthi Rins

Da war noch alles in Ordnung: Lüthi führte zu Beginn vor Alex Rins.

In der Folge setzten sich Rins und Corsi etwas ab, während Lüthi lange nicht an Baldassarri vorbei kam – bis er den Italiener zehn Runden vor Schluss vom dritten Podestrang verdrängen konnte. Den Anschluss an die beiden Spitzenfahrer konnte er aber nicht mehr herstellen. Rins gewinnt das Rennen vor Corsi. «Ich konnte die Pace nicht ganz mitgehen. Aber ich bin zufrieden mit dem dritten Rang. Jetzt freue ich mich auf Mugello», so der Mann aus Linden nach dem Rennen.

In der WM-Wertung konnte Lüthi den Rückstand von 19 Punkten vor dem Rennen auf den zuvor Führenden Sam Lowes zwar verkürzen. Doch auf den neuen Leader Alex Rins fehlen dem Emmentaler auf Rang 3 jetzt noch immer 18 Zähler.

lüthi tom

Tom Lüthi nach dem Rennen.
Screenshot: srf

Rückschläge gibt es neben Lowes (Rang 6) auch für den WM-Titelverteidiger Johann Zarco, der stürzte und aus den Punkten fiel und Dominique Aegerter (Rang 13), welcher nie richtig ins Rennen kam. (fox)

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Tom Lüthi nach seinem Sturz: «Ich muss meinen Ärger irgendwo raus lassen. Ich weiss noch gar nicht wie»

Tom Lüthi hat beim GP von Italien in Mugello den Sieg durch einen Sturz in der 3. Runde vergeben. Er sagt, warum er stürzte, wie er mit diesem Missgeschick umgeht und warum sein Selbstvertrauen keinen Schaden genommen hat.

Was ist passiert?Tom Lüthi: Ich bin gestürzt.

Ja klar, das habe ich gesehen. Die Frage ist, was passiert ist.Ich wollte sofort einen Abstand zwischen mich und meine Verfolger legen und dieses Rennen gewinnen. Dabei habe ich es übertrieben. Erst ist das Hinterrad weggerutscht und als das überstanden schien, klappte das Vorderrad ein.

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