bedeckt, etwas Schnee
DE | FR
4
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sport
NBA

27 Dreier-Fehlwürfe in Serie! So verballerten Capelas Rockets das NBA-Finale

Houston Rockets center Clint Capela, right, is hit in the face as he scores over Golden State Warriors forward Kevin Durant, left, in the first half during Game 7 of the NBA Western Conference Finals, ...
Clint Capela und seine Rockets sind gegen die Warriors äusserst bitter ausgeschieden.Bild: AP/AP

27 Dreier-Fehlwürfe in Serie! So verballerten Capelas Rockets das NBA-Finale

29.05.2018, 10:5229.05.2018, 11:08

Die NBA hat zum vierten Mal in Folge ihren Traumfinal! Nach den Cleveland Cavaliers schafften auch die Golden State Warriors den Einzug ins Endspiel. Der Titelverteidiger eliminierte mit dem 101:92-Auswärtssieg im siebten Halbfinal-Spiel die Houston Rockets mit Clint Capela, die schon wieder einen Albtraum-Abend erlebten.

Denn die Rockets vergaben ihren fünften Finaleinzug der Geschichte in Abwesenheit des am Oberschenkel verletzten Chris Paul auf geradezu fahrlässige Weise. Die beste Mannschaft der Regular Season, die in der Serie 3:2 geführt hatte, verspielte wie schon im sechsten Spiel, in dem sie 17 Punkte voraus gelegen hatte, einen klaren Vorsprung.

Der Anfang vom Ende:

Unfassbare 27 verschossene Dreier in Serie leisten sich die Rockets im siebten Halbfinal-Spiel.Video: streamable

Die Warriors profitierten nach zwischenzeitlichem 33:48-Rückstand von einer unglaublichen Fehlerserie des Heimteams: Superstar James Harden und Co. verwerteten im dritten Viertel keinen einzigen der 14 Dreipunkte-Würfe, total waren es gar 27 Dreier-Fehlwürfe in Serie. Nach der Pause sass nur einer der 21 Versuche aus der Distanz. Insgesamt verballerten die Rockets so 37 ihrer 44 Dreier, das ergibt eine Trefferquote von nur gerade 16 Prozent. NBA-Playoff-Minusrekord!

Die rabenschwarzen Rockets-Minuten:

Bild
bild: espn

Kein Treffer von nirgendwo:

Bild
bild: espn

«Es fehlte uns das gewisse Extra», resümierte James Harden, der mit 32 Punkten der Topskorer seines Teams wurde, konsterniert. Besonders augenfällig wird Houstons Zerfall mit Blick auf eine Statistik: Das Skore aus den addierten zweiten Halbzeiten der letzten beiden Halbfinalspiele betrug aus Sicht der Franchise aus Texas katastrophale 63:122 Punkte.

Capela trifft kein Schuld

Clint Capela kam im letzten Auftritt der Rockets immerhin auf beachtliche 20 Punkte (bei einer Trefferquote von 90 Prozent aus dem Feld) und 12 Rebounds. Der Genfer Center steigerte sich in seiner vierten NBA-Saison zu klaren Bestwerten in praktisch allen relevanten Bereichen. Aus dem Team der Rockets ist der Schweizer nicht mehr wegzudenken.

Nach Houstons irrem Verballer-Rekkord bekommen die Basketball-Fans mit der Finalserie ab der Nacht auf Freitag zum vierten Mal hintereinander den gleichen Leckerbissen serviert. Ein Favorit ist im Aufeinandertreffen von Starspielern wie Stephen Curry, Draymond Green, Kevin Durant (alle Golden State) und LeBron James (Cleveland) nicht auszumachen. Die Finals 2015 und 2017 hatten jeweils die Warriors gewonnen, 2016 ging der Titel trotz 1:3-Rückstand in der Serie noch an die Cavaliers. (pre/sda)

Die besten NBA-Punktesammler aller Zeiten

1 / 29
Die besten NBA-Punktesammler der Geschichte
quelle: keystone / jason szenes
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Wie Louis van Gaal die Niederlande vom Titel träumen lässt

Es menschelt in der niederländischen Mannschaft. Besonders, wenn Louis van Gaal in den letzten Tagen auftaucht. Mal gibt er seinem rechten Aussenbahn-Spieler Denzel Dumfries einen Kuss auf die Stirn, ein andermal taucht er tanzend in einem Video aus dem Teamhotel auf. Der älteste Trainer der Weltmeisterschaft in Katar versprüht gute Laune.

Zur Story