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Unfassbar, was in den letzten Sekunden in Cleveland abging.
Unfassbar, was in den letzten Sekunden in Cleveland abging.
Bild: AP

Steelers und Browns schlagen sich die Köpfe ein: «Das Schlimmste, was ich je gesehen habe»

15.11.2019, 08:5615.11.2019, 15:14

Für die Pittsburgh Steelers war das «Thursday Night Game» gegen die Cleveland Browns ein Spiel zum Vergessen: Der sechsfache Super-Bowl-Sieger war beim 7:21 chancenlos und beklagte am Ende fünf Verletzte. Ausserdem kam es acht Sekunden vor Schluss zu einer Massenschlägerei.

Nach einem «Sack» von Browns-Verteidiger Myles Garrett gegen Steelers-Quarterback Mason Rudolph zog Rudolph am Helm von Garrett. Dieser riss dem Spielmacher dann den Helm vom Kopf und schlug ihm mit diesem gegen den Kopf. Anschliessend ging Steelers-Center Maurkice Pouncey auf Garrett los, schlug auf ihn ein und trat ihn, als er am Boden lag.

Die Massenschlägerei acht Sekunden vor Schluss.
Video: streamable

Auch Rudolph, der mit vier Interceptions bei einem Touchdown-Pass eine ganz schwache Leistung ablieferte, bekam noch einmal einen ab, als er sich mit erhobenen Armen beim Schiedsrichter beschwerte. Browns-Defensive-Tackle Larry Ogunjobi schubste den Steelers-Quarterback unsanft zu Boden. Danach entstand eine grosse Traube mit mehreren Spielern, die sich eine wüste Schlägerei lieferten. Garrett, Pouncey und Ogunjobi wurden allesamt des Feldes verwiesen.

Joe Buck vom TV-Sender Fox sagte: «Das ist das Schlimmste, was ich jemals auf einem professionellen Football-Feld gesehen habe.» Auch die Spieler waren fassungslos: «So etwas darf einfach nicht passieren. Es überschattet den Sieg, den wir heute gefeiert haben. Es gibt keine Möglichkeit, dies zu rechtfertigen. Das gehört einfach nicht zum Football. Es fühlt sich so an, als hätten wir das Spiel verloren», sagte Browns-Star-Receiver Odell Beckham Junior.

«Ich habe nicht gesehen, wie es angefangen hat, aber das ist unentschuldbar», gab Browns-Quarterback Baker Mayfield zu Protokoll. «Es ist mir egal, ob es eine Rivalität gibt oder nicht, wir können so etwas nicht machen. Das ist gewissermassen die Geschichte, die hier in letzter Zeit abging, wir schaden uns selbst und damit gefährden wir auch das andere Team. Es ist unentschuldbar, Garrett weiss das auch. Ich hoffe, er weiss es jetzt. Es ist hart. Wir werden sehen, was jetzt passiert.»

Was sportlich geschah.

Garrett gab sich nach der Partie geläutert: «Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe die Nerven verloren. Es wird unserem Team schaden. Ich erkenne an, dass die Jungs, die ins Getümmel gesprungen sind, mir den Rücken stärken wollten. Aber es hätte nie dazu kommen dürfen», erklärte er. Ihm droht eine lange Sperre, bis zu einem Jahr könnte er aussetzen müssen.

Die Partie wurde für beide Teams aber nicht nur wegen der Massenschlägerei ganz am Ende zu einer verlustreichen Schlacht. Mehrere Spieler verletzten sich, wobei es besonders die Steelers hart traf: Running Back James Conner mit einer Schulterverletzung und Wide Receiver JuJu Smith-Schuster mit einer Gehirnerschütterung mussten bereits in der ersten Hälfte raus. Cornerback Artie Burns (Knie) und Linebacker Ola Adeniyi (Gehirnerschütterung) mussten ebenfalls früh in die Kabine.

Garrett geht mit dem Helm auf Rudolph los.
Garrett geht mit dem Helm auf Rudolph los.
Bild: AP

Nach der Pause erwischte es dann auch noch Rookie-Receiver Diontae Johnson, der ebenfalls mit einer Gehirnerschütterung und aus dem Ohr blutend vom Feld geführt werden musste. Er kassierte einen übertrieben harten Helmet-to-Helmet-Hit von Cornerback Damarious Randall. Dieser wurde für das Foul vom Feld verwiesen. Zudem verloren die Browns Safety Morgan Burnett mit einer Achillessehnenverletzung. (pre)

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