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Olympia 2024

Ugandische Marathonläuferin stirbt nach Brand-Attacke

FILE -Rebecca Cheptegei, competes at the Discovery 10km road race in Kapchorwa, Uganda, Jan. 20, 2023. (AP Photo, File)
Überlebte den Angriff eines Mannes nicht: Rebecca Cheptegei.Bild: keystone

Ugandische Marathonläuferin stirbt nach Brand-Attacke

05.09.2024, 11:0005.09.2024, 12:49

Ugandas Olympia-Marathonläuferin Rebecca Cheptegei ist nach einer Brand-Attacke ihres Partners an den Folgen ihrer Verbrennungen gestorben.

Dies teilte der Präsident des ugandischen Olympischen Komitees am Donnerstag mit - vier Tage, nachdem Rebecca Cheptegei an ihrem Wohnort im Westen Kenias von einem Mann, der sich als ihr Lebensgefährte ausgab, mit Benzin übergossen und angezündet worden war.

«Wir haben die traurige Nachricht erhalten, dass unsere Olympiateilnehmerin Rebecca Cheptegei nach einem gewalttätigen Angriff ihres Freundes gestorben ist. Möge ihre Seele in Frieden ruhen. Wir verurteilen Gewalt gegen Frauen aufs Schärfste», sagte Donald Rukare in einer Nachricht auf X. «Dies ist eine feige und sinnlose Tat, die zum Verlust einer grossartigen Athletin geführt hat. Ihr Vermächtnis wird fortbestehen.»

Die 33-jährige Cheptegei, die den olympischen Marathon in Paris im 44. Rang beendet hatte, wurde in einem Spital im Westen Kenias behandelt. Laut Angaben der Ärzte wurde die Berglauf-Weltmeisterin von 2021 mit Verbrennungen an etwa 80 Prozent ihrer Körperoberfläche auf die Intensivstation eingeliefert. Zuletzt soll sich ihr Zustand wegen einer bakteriellen Sepsis-Infektion massiv verschlechtert haben.

Die Tragödie ereignete sich am Sonntag. Gemäss einem Polizeibericht war der als Dickson Ndiema Marangach identifizierte Verdächtige in das Anwesen von Rebecca Cheptegei eingedrungen, während sie mit ihren beiden Kindern in der Kirche war. Als die Marathonläuferin in ihr Haus zurückkehrte, übergoss er sie mit Benzin und zündete sie vor den Augen ihrer beiden Töchter (im Alter von 9 und 11 Jahren) an, wie die Tageszeitung «The Standard» berichtete. (sda)

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