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Olympia 2026

Olympia 2026: Norwegen-Biathlet bereut TV-Fremdgeh-Geständnis bereits

Norwegischer Biathlet bereut TV-Fremdgeh-Geständnis bereits

Der norwegische Biathlet Sturla Holm Laegreid bereut den Zeitpunkt seines Seitensprung-Geständnisses unmittelbar nach dem Einzel-Rennen bei den Olympischen Winterspielen.
11.02.2026, 05:5511.02.2026, 05:55

«Ich war ein bisschen in meiner eigenen Welt», sagte der 28-Jährige. «Ja, das verstehe ich sehr gut, und ich sehe es jetzt selbst im Nachhinein», sagte Laegreid bereits wenige Stunden, nachdem er mit seinen pikanten Aussagen in Antholz für grosses Aufsehen gesorgt hatte, zur Kritik für seinen Aussagen.

Der Gesamtweltcupsieger der Vorsaison hatte nach dem Gewinn der Bronzemedaille vor einer Fernsehkamera öffentlich gemacht, dass er seine Freundin betrogen hat. Er sei seiner Partnerin, die er erst vor sechs Monaten kennengelernt hatte, vor drei Monaten untreu gewesen. «Ich habe es ihr vor einer Woche gestanden. Es war die schlimmste Woche meines Lebens», sagte er. Die betrogene Frau sei die «Liebe meines Lebens» gewesen, der «schönste und netteste Mensch der Welt». Sein Ziel sei es, sie mit seiner Offenheit zurückzugewinnen, da sich das Paar mittlerweile getrennt habe.

KEYPIX - Sturla Holm Laegreid, of Norway, reacts after he won bronze as teammate Ingrid Landmark Tandrevold comforts him after the men's 20-kilometer individual biathlon race at the 2026 Winter O ...
Sturla Holm Laegreid bereut sein Live-Geständnis.Bild: keystone

Im Nachgang des Rennens über 20 Kilometer war der Seitensprung das beherrschende Thema, der Olympiasieg von Laegreids Landsmann Johan-Olav Botn ging dabei fast unter. «Ich kann nur sagen, dass ich hoffe, dass ich Johan nicht den Tag verdorben habe», sagte Laegreid vor norwegischen Medien nach einer kleinen Medaillenfeier des Teams:

«Es ist Johans Tag, und es war etwas schade, dass ich so viel Aufmerksamkeit bekommen habe.»

Biathlon-Legende Bö: «Er hat falsch gehandelt»

Kritik an Laegreids emotionalem Ausbruch gab es auch von Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö. «Er hat falsch gehandelt. Wir haben einen reumütigen Jungen dort stehen sehen, aber leider sind sowohl Ort als auch Zeitpunkt völlig falsch», sagte Bö, der im vergangenen Winter noch mit seinem Landsmann Laegreid um Siege und Titel kämpfte, beim Sender NRK.

Der einstige Biathlon-Dominator versuchte das Verhalten jedoch einzuordnen. «Bei Sturla sind die Gefühle offen zu sehen. Er kann sie nicht verbergen», sagte Bö (32) über seinen langjährigen Teamkollegen: «Ich glaube, die Gefühle sind einfach aus ihm herausgebrochen.» (sda/dpa)

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Dubliner
11.02.2026 08:02registriert März 2014
Er trifft „die Liebe seines Lebens“ und betrügt sie nach drei Monaten. Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen.
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BE Motorsports
11.02.2026 08:23registriert Oktober 2020
Es war die schlimmste Woche SEINES Lebens?! ER hat betrogen. Wenn, dann darf es die schlimmste Zeit des Lebens seiner Ex sein.
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