Sport
Olympiaticker

Olympia 2026 News: Schweizer Curler siegen gegen Tschechien klar

SRF 2 - HD - Live

Olympiaticker

Curler siegen erneut +++ Dopingsperre von Biathletin Passler aufgehoben

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina laufen seit dem 6. Februar. Bis am 22. Februar geht es in 116 Wettkämpfen in 16 Sportarten um Gold, Silber und Bronze.
13.02.2026, 11:0913.02.2026, 11:09
Schicke uns deinen Input
avatar
Curler gewinnen auch zweites Spiel
Die Schweizer Curler haben nach den USA auch Tschechien besiegt. Gegen den Aussenseiter geriet das helvetische Quartett nie in Gefahr. Es siegte letztlich mit 7:3.

Die Schweizer stehen heute Freitag noch einmal im Einsatz. Ab 19.05 Uhr spielen sie gegen China. (ram/sda)
Biathletin Passler wieder startberechtigt
Die italienische Biathletin Rebecca Passler darf nun doch an den Olympischen Spielen in ihrer Heimat starten. Die wegen eines positiven Dopingbefunds ausgesprochene Suspendierung ist aufgehoben worden. Den Entscheid fällte das Berufungsgericht von Italiens nationaler Anti-Doping-Behörde Nado. Zuvor war der Fall von der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofs CAS in Mailand an jenes Gremium verwiesen worden.

Die 24-jährige Passler hatte gefordert, die Sperre wegen fehlender Absicht aufzuheben und ihr die Teilnahme an den Wettkämpfen in Antholz zu ermöglichen. Sie war bei einer Kontrolle ausserhalb des Wettkampfs im Januar laut Italiens Anti-Doping-Behörde positiv auf die verbotene Substanz Letrozol getestet worden. Die Biathletin argumentierte, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt; sie treffe keine Schuld. Das konnte sie in dem Eilverfahren glaubhaft nachweisen. (ram/sda/dpa)
KI oder nicht? Wir sind uns nicht ganz sicher
Finnen schicken durstigen Trainer nach Hause
Für Finnlands Skisprung-Cheftrainer Igor Medved sind die Olympischen Spiele bereits vorbei. Das finnische olympische Komitee hat ihn wegen eines Alkoholvorfalls nach Hause geschickt. Medved habe «gegen die Regeln und Werte des Teams» verstossen, teilte es mit.

Der 44-Jährige entschuldigte sich beim Team und den Fans. «Ich habe einen Fehler gemacht und es tut mir sehr leid.» (ram)
Einfach mal den Kanzler weggedrückt
Der deutsche Gold-Rodler Max Langenhan schildert, wie er einen Anruf von Bundeskanzler Friedrich Merz weggedrückt hat, weil er lieber ein Video der Geissens angeschaut hat:

«Es wird reguliert eskaliert»
Österreichs Rodler feierten Silber in der Team-Staffel ohne angezogene Handbremse:

Lea Meier und ihr Date am Valentinstag
Gefilmt von ihrer Teamkollegin Amy Baserga schildert die Schweizer Biathletin Lea Meier in astreinem Englisch, wie sie sich das perfekte Date am Valentinstag vorstellt:

Schweizerinnen im Viertelfinal gegen Finnland
Das Schweizer Frauen-Nationalteam trifft im Viertelfinal wie erwartet auf Finnland. Die Nordländerinnen verloren im letzten Gruppenspiel gegen Kanada mit 0:5 und beendeten die Gruppe A vor der Equipe von Trainer Colin Muller auf dem 4. Platz. In der Vorrunde unterlagen die Schweizerinnen den Finninnen mit 1:3. Die Revanche in Mailand findet am Samstag um 21.10 Uhr statt. (riz/sda)


Klarer Auftaktsieg für die Schweizer Curler
Den Schweizer Curlern um Skip Yannick Schwaller ist der Olympia-Auftakt geglückt. Die USA, die zu den Aussenseitern zählen, werden 8:3 bezwungen. Die K.o.-Schlag kam im sechsten und siebenten End. Zunächst gelang der Schweiz mit dem letzten Stein ein Dreierhaus. Und im End danach stahl die Schweiz zwei Steine zum Zwischenstand von 8:2. Der US-Skip stand immer wieder vor Problemen, weil seine Vorderleute auch nicht präzise genug agiert hatten.

Männiglich rechnete nun mit einem vorzeitigen Ende. Doch die USA spielten weiter, um ihren 54-jährigen Ersatzmann Rich Ruohonen einzuwechseln. Sie verkürzten noch auf 3:8 und gaben erst nach End 8 auf. Am Freitag bestreiten die Schweizer Männer gleich zwei Partien: Am Morgen gegen Tschechien (9.05 Uhr), am Abend gegen China (19.05 Uhr). (riz/sda)





Koblet nach Katastrophen-Start draussen
Für Boardercrosser Kalle Koblet endet das olympische Abenteuer im Viertelfinal. Der Winterthurer, der sich im Achtelfinal noch souverän durchsetzen konnte, verpatzte den Start und war deshalb schon früh geschlagen. Auch die vage Hoffnung, dass sich zwei Konkurrenten gegenseitig aus dem Rennen nehmen, zerschlug sich.

Gold in Livigno ging wie vor vier Jahren an Alessandro Hämmerle. Gleich wie in China setzte sich der Österreicher im Fotofinish gegen den Kanadier Eliot Grondin durch. (ram/sda)
Schweizer Frauen verpassen die Top Ten
Nadja Kälin schaffte über 10 km Skating mit Einzelstart mit Platz 14 das beste Schweizer Resultat. Nadine Fähndrich wurde 16. und verarbeitete so mit einer ansprechenden Leistung ihren Frust aus dem Sprint. Siegerin Frida Karlsson lief derweil in einer eigenen Liga. Die Schwedin hatte bereits im Skiathlon gewonnen und scheint in den sogenannten Distanzrennen nicht zu schlagen.

Die 26-jährige Schwedin schloss beinahe noch zur Teamkollegin Ebba Andersson auf, die eine Minute zuvor gestartet war und Silber gewann. Bronze sicherte sich die Amerikanerin Jessie Diggins. Norwegens Frauen gingen mit auf den Plätzen 4 und 5 mit Astrid Slind und Heidi Weng leer aus. (nih/sda)


Antrag nach Ausfall
Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson läuft dereinst in den Hafen der Ehe ein. Nach dem Super-G, in dem die Amerikanerin ausgeschieden war, machte ihr Partner ihr noch im Zielraum einen Antrag:

Party-Time mit Hattrick-Held
Für Franjo von Allmen sind die Olympischen Spiele vorbei – und was waren das für Spiele für ihn! Der Berner Oberländer verlässt Bormio mit drei Goldmedaillen. Am Abend seines letzten Rennens feierte von Allmen mit Fans. Ob er dabei «z'Bode» ging, zeigen diese Aufnahmen nicht. (ram)
Curlerinnen gelingt der Auftakt
Das Curling-Team der Frauen um Skip Silvana Tirinzoni startet erfolgreich ins Olympia-Turnier. Die Schweizerinnen konnten zum Auftakt Italien 7:4 schlagen. Das gesamte Quartett spielte sehr, sehr gut. Vor allem spielten die Schweizerinnen weitaus viel präziser und konstanter als die Italienerinnen. Dann, wenn Tirinzoni und Co. den letzten Stein spielen konnten, im zweiten End (zum 2:1), im fünften End (zum 4:2) und im siebenten End (zum 6:3) jeweils zwei Punkte.

«Das ganze Team hat auf sehr hohem Niveau gespielt und ich bin sehr zufrieden», sagte Tirinzoni im SRF. «Der Fokus war hoch, wir wussten, dass wir nicht nachlassen dürfen. Wir sind alle parat, fühlen uns wohl und haben das Eis hier im Griff. Jetzt kann es so richtig losgehen.» In den nächsten Runden treffen die Schweizerinnen auf China (am Freitag), Japan und Kanada (beide am Samstag). (ram/sda)
Mehrere Wochen Rennpause für Jasmine Flury
Jasmine Flury kann wegen einer Knieverletzung mehrere Wochen keine Rennen bestreiten. Die 32-jährige Bündnerin erlitt am Dienstag in der Abfahrt der Team-Kombination beim Sprung in den Tofana-Schuss einen Teilriss des Innenbandes am linken Knie und eine Knochenprellung am Schienbeinkopf , wie Swiss-Ski mitteilt.

Eine Operation sei nicht nötig und je nach Heilungsverlauf sei «sogar möglich, dass Jasmine Flury noch diese Saison wieder ins Renngeschehen eingreifen kann», so der Verband weiter. Die Abfahrts-Weltmeisterin von 2023 gab erst in diesem Winter ihr Comeback, nachdem sie die komplette letzte Saison wegen eines Knorpelschadens im rechten Knie verpasst hatte. (nih/sda)

Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

1 / 63
Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

Ice-Ninja: Aidan Oldenburg trägt zum Curling ein Stirnband.

quelle: keystone / fatima shbair
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina
1 / 17
Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina

Hier wird vom 6. bis 22. Februar 2026 um Gold, Silber und Bronze gekämpft.

quelle: keystone / alessandro trovati
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Skifahren am Strand von Rimini oder vor dem Eiffelturm – so trotzen die Menschen in Europa dem Wintereinbruch
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Nach seinem Jahrhundert-Sturz wird Hermann Maier noch Doppel-Olympiasieger
13. Februar 1998: Selten trifft die Redenswendung vom Phoenix, der aus der Asche steigt, besser zu als bei Hermann Maier. Im japanischen Nagano legt der Österreicher in der Abfahrt einen Aufsehen erregenden Sturz hin – und holt trotzdem noch zwei Mal Gold.
Hermann Maier ist im Winter 1997/98 der überragende Skirennfahrer. Als Sieger der Abfahrten in Bormio und am Lauberhorn und mit drei weiteren Podestplätzen in der Königsdisziplin tritt er als Topfavorit zur Olympia-Abfahrt an. Doch anstatt dass der Österreicher zum ersten Mal Olympiasieger wird, sichert er sich den Eintrag in die Geschichtsbücher mit einem Jahrhundert-Sturz.
Zur Story