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Der Torhüter, der Last-Minute-Stürmer sein will, sich verdribbelt und dann doch jubelt



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20 Sekunden purer Wahnsinn mit Colin Coosemans. Video: streamable

Der grösste Moment in der Karriere von Colin Coosemans kommt spät. Spät im Spiel seines KV Mechelen gegen Royal Excel Mouscron: 1:2 liegt der belgische Traditionsverein in der 90. Minute zurück, als sich Torhüter Coosemans in den wohl letzten Angriff einschaltet. Mit einem Luckypunch will er den Ausgleich erzwingen. Und das gelingt ihm tatsächlich – allerdings nicht so, wie du dir das jetzt vielleicht vorstellst. Es folgen 20 Fussball-Sekunden für die Ewigkeit.

Nach einem Freistoss eines Mitspielers kommt Coosemans im Strafraum tatsächlich an den Ball, doch dieser flutscht ihm etwas gar weit vom Fuss. Der 25-Jährige muss auf den Flügel ausweichen, wo er zum Dribbling ansetzt. Jetzt sieht man, warum Coosemans Torhüter geworden ist.

«Unglaublich, so etwas ist mir noch nie passiert. Ich habe noch nie ein Tor geschossen, aber dieser Assist ist genau so schön.»

Colin Coosemans

Bald ist der Ball weg, doch der Keeper setzt nach, erobert ihn mit Hilfe eines Mitspielers zurück – und spielt die wohl schlechteste Flanke aller Zeiten in den Strafraum. Doch Coosemans hat Glück im Unglück. Sein eigentlich missglückter Pass findet Mitspieler Elias Cobbaut, der den Ball zum 2:2 einschieben kann. Manchmal, da passt eben einfach alles! (pre)

Die hässlichsten Torhüter-Trikots

Da versteht der Quentin keinen Spass:

Video: watson/Quentin Aeberli, Emily Engkent

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