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England's Ronnie O'Sullivan scratches his head as he plays during day four of the 2019 World Snooker Championship at The Crucible, Sheffield, England, Tuesday April 23, 2019. (Nigel French/PA via AP)

Ronnie O'Sullivan hätte nicht erwartet, mit 44 Jahren noch an der Weltspitze zu sein. Bild: AP/PA

«Die Jungen sind so schlecht» – Ronnie O'Sullivan mit dem wohl besten Interview des Jahres



Auch an der diesjährigen Snooker-WM spielt Legende Ronnie O'Sullivan wieder um den Titel. Der 44-Jährige steht im Viertelfinale, wo er auf den Waliser Mark Williams trifft – auf einen Spieler also, der noch ein Jahr älter ist als er selbst.

Dass die beiden auch 2020 noch mit der Weltspitze mithalten können, hätte O'Sullivan vor ein paar Jahren nicht erwartet, wie er im Interview mit der BBC zu Protokoll gab. Dafür, dass es nun doch so weit gekommen sei, gebe es aber eine einfache Erklärung, sagt der Engländer: Die neue Generation sei einfach zu schwach.

So ging O'Sullivan mit dem Snooker-Nachwuchs hart ins Gericht. «Die jüngeren Spieler, die da nachkommen, sind schon nicht so gut. Sie würden vielleicht als Amateure gut aussehen. Oder nicht mal als Amateure. Viele von ihnen sind so schlecht!»

Es bräuchte wohl viel, dass er selbst nicht mehr mit ihnen mithalten könnte, scherzte O'Sullivan dann weiter. «Ich müsste wohl einen Arm und ein Bein verlieren, damit ich aus den Top 50 falle. Nur deshalb sind wir wohl noch so gut dabei», erklärte der fünffache Weltmeister.

7 May 2001:  Ronnie O'sullivan of England shows off the trophy after beating John Higgins to win the final of the Embassy World Championship Snooker Finals at the Crucible Theatre, Sheffield. DIGITAL IMAGE. Mandatory Credit: Tom Shaw/ALLSPORT

2001 wurde Ronnie O'Sullivan erstmals Snooker-Weltmeister. Bild: Getty Images Europe

Tatsächlich zeigt sich auch an dieser WM, dass die Spieler über 30 klar im Vorteil sind. Von den acht verbliebenen Kandidaten sind nur gerade zwei jünger als 30 – Anthony McGill ist 29, Kyren Wilson 28. (dab)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tom Garret 10.08.2020 16:33
    Highlight Highlight Scheint nicht gerade so zu boomen wenn es seit über einem Jahrzehnt keinen guten Nachwuchs mehr gibt. Sollte den Verbänden mehr zu denken geben als den älteren Spieler...
  • Walter Sahli 10.08.2020 15:42
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz, warum beim Snooker ein höheres Alter hinderlich sein soll. Gerade bei diesem Sport zählt doch Erfahrung mehr als alles andere.
    • fools garden 10.08.2020 21:14
      Highlight Highlight Seh ich auch so, und Coolness.😎
  • Glenn Quagmire 10.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Ronnie hat recht. Trump hatte zwar knorzig gegen Yan, aber alles in allem ist es die Alte Garde, welche oben auf schwingt.


    Wobei beim Tennis ist es ja kaum anders, sonst wären Roger, Raffa und der Verschwörungstheoretiker längst weg vom Fenster wenns um die GS geht.
  • Ruefe 10.08.2020 11:55
    Highlight Highlight Es kann auch sein dass der Talentpool aus dem der Snooker-Nachwuchs normalerweise kommt in den letzten Jahren geschrumpft ist. Weniger Leute sind in Bars am Saufen wo man von 14 an nichts anderes macht als Darts, Snooker und Bierchen kippen.
    • rYtastiscH 10.08.2020 13:26
      Highlight Highlight Soviel Ignoranz in so wenigen Worten.. da fehlen mir ebendiese..
  • Herman Munster 10.08.2020 10:51
    Highlight Highlight Unrecht hat er nicht.
    Man muss beim Snooker heute auch so vollkommen sein wie beim Tennis. Da haben die "Jungen" halt noch Nachholbedarf und diese Schwäche wird von der Erfahrenen dann Ausgenutzt.
    Wer den Match von A. Ursenbacher gegen B. Hawkins sah, sah dass Ursenbacher am Anfang super Lochte. Aber Hawkins sah das dass Save Spiel noch keine stärke ist. Hawkins hat Alexander damit komplett zermürbt.
    McGill gestern Abend hat auch den jüngeren besiegt da er das viel bessere Save Spiel hatte.
    • Smörebröd 10.08.2020 12:57
      Highlight Highlight Bei vielen jungen Spielern mangelt es nicht an der Technik. Da spielt die taktische Erfahrung fast die grössere Rolle. Und dann spielt es halt auch eine Rolle, wem man in einem Spiel gegenübersteht als junger Spieler. Der Respekt (oder manchmal eher die Angst, was sowieso falsch ist) ist grösser, wenn man einem Top-16-Spieler gegenüber steht als bei einem, der viel weiter hinten klassiert ist. Vieles Nervensache.
  • Christian Mueller (1) 10.08.2020 10:07
    Highlight Highlight Oder die Jungen spielen halt lieber Darts ;-)
  • Third_Lanark 10.08.2020 10:03
    Highlight Highlight Das ist eine ähnliche Diskussion wie im Herrentennis, wo die alte Generation mit Federer, Nadal und Djokovic ebenfalls noch immer dominiert. O'Sullivan mag ei genialer Snookerspieler sein, seine Aussage zeigt aber vor allem seine unglaubliche Arroganz.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.08.2020 10:20
      Highlight Highlight Warum nennst du jemanden der eine Situation realistisch einschätzt denn arrogant? Was kann er denn dafür dass es die Jungen nicht bringen ?
    • Einstürzende_Altbauten * 10.08.2020 10:23
      Highlight Highlight Er ist ein begnadeter Spieler, ein Ausnahmetalent, von sich selbst aber so auf andere zu schliessen zeigt hier nur, mir welcher Arroganz er mit seinem Talent umgeht. Das war in der Vergangenheit öfters so und scheint sich in der Gegenwart nicht zu ändern. Schade. Dennoch sehe ich ihn gerne spielen.
    • Hans_Olo 10.08.2020 10:49
      Highlight Highlight Was hat diese Aussage mit Arroganz zu tun? Er hat einfach recht. RF, Nadal und der Djoker hätte mit der selben Aussage ebenso recht.
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