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Schaun mer mal

ATP Cup: Stefanos Tsitsipas schlägt Vater Apostolos mit dem Rackett

Tsitsipas rastet auf dem Platz komplett aus – das Opfer ist sein Vater

07.01.2020, 13:2407.01.2020, 15:51

Beim ATP-Cup kochen die Gefühle überraschend hoch. Gestern war das Doppel zwischen Serbien und Frankreich eine heisse Angelegenheit, heute ging es beim Duell zwischen Australien und Griechenland ähnlich zu und her.

Nachdem Stefanos Tsitsipas den ersten Satz gegen Nick Kyrgios verloren hatte (mit 7:9 im Tiebreak), drehte der Grieche komplett durch. Auf dem Weg zu seiner Bank schwang er den Schläger wild hin und her und traf prompt seinen Vater, der auch sein Trainer ist, am Arm.

Stefanos Tsitsipas trifft Vater Apostolos. Mutter Julia reagiert sofort.Video: streamable

Apostolos Tsitsipas hatte sofort genug und zog sich von der Bank auf die Tribüne zurück. Mutter Julia ging sofort Richtung Spielfeld und wusch ihrem Sohn den Kopf. Das schien für den Griechen zumindest zwischenzeitlicheine Art Weckruf zu sein. Den zweiten Satz holte er sich ebenfalls im Tiebreak. Am Ende verlor er die Partie in drei Sätzen – und damit ging die Begegnung in zwei Partien an Australien. (abu)

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3 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Filii Fornicatricum
07.01.2020 13:35registriert April 2018
Endlich berichtet ihr von dem Cup, bitte mehr davon! Nur, weil die Schweiz nicht dabei ist, ist er nicht minder spannend.
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Spasst
07.01.2020 15:03registriert August 2017
Wo bitte trifft er ihn? Ich sehe keine Berührung, nur einen simulierenden Vater:)
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Hasst noch jemand die Bayern? Wie er den Klub zum Sympathieträger machte
Bayern München ist einmal mehr überlegener deutscher Meister. Zum 13. Mal in den letzten 14 Jahren. Anders als früher können Fussballfans darüber aber nicht nur wütend sein – denn das einstige Hassobjekt ist plötzlich sympathisch.
Früher verhielt es sich mit dem FC Bayern München wie mit Lakritz oder Rosenkohl. Manche waren grosse Fans, der Rest hasste den Klub abgrundtief. Der übermächtige Bundesliga-Rekordmeister war ein beliebtes Feindbild: arrogant, abgehoben und schlicht unsympathisch.
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