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Homerun mal anders: NHL-Profi zimmert den Puck im Stil eines Baseballers ins Netz

Homerun on Ice: NHL-Profi zimmert den Puck im Stil eines Baseballers ins Netz

24.11.2015, 13:0824.11.2015, 14:08

Wir hatten noch nie persönlich die Ehre, aber dieses Urteil erlauben wir uns aus der Distanz: Brad Marchand von den Boston Bruins wäre statt Hockeyaner insgeheim lieber Baseball-Profi geworden. Anders ist die perfekte Schlagtechnik nicht zu erklären, mit welcher der 27-jährige Kanadier gegen die Toronto Maple Leafs das Skore eröffnet. Das Homerun-Tor ist übrigens nicht nur hübsch – sondern auch wichtig: Die Bruins gewinnen 4:3 in der Overtime. (dux)

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«… aus der Tiefe des Raumes kommt Roman Josi»
Die Schweizer sind mit Schablonen-Hockey international wieder erstklassig geworden. Roman Josi kann nun dafür sorgen, dass sie ohne Schablone Weltmeister werden. Der erste Test, ob das funktionieren kann, folgt mit dem letzten Gruppenspiel gegen Finnland.
Im Herbst 1997 wird Ralph Krueger Nationaltrainer und rasch ist die Schweiz erstmals seit den 1950er Jahren international wieder respektiert. Aber noch nicht gefürchtet. Es fehlt an Tempo, Talent und NHL-Titanen. Also führt er den Calvinismus im Hockey ein und erfindet das Spiel mit Schablone, um fehlendes Talent zu kompensieren. Der Calvinismus steht hier sinnbildlich für eine strenge, disziplinierte und pflichtbewusste Spielweise, bei der harte Arbeit, Ordnung und Selbstkontrolle wichtiger sind als blosses Talent oder Genialität. Die ultradefensive Stabilität erlaubt erste sensationelle Resultate. Der erste Sieg über Russland bei einem Titelturnier (1998) oder der Triumph über die kanadischen NHL-Profis in Turin (2006). Aber ein Titelanwärter ist die Schweiz noch nicht.
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