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Zentrale Figuren im Fifa-Prozess: Franz Beckenbauer und Sepp Blatter. Bild: keystone / montage watson

Sepp Blatter, Franz Beckenbauer und das Zehn-Millionen-Darlehen für das «Sommermärchen»

Ein Einvernahmeprotokoll zeigt, wie sich der Ex-Fifa-Präsident aus der Affäre des «Sommermärchens» gestohlen hat.

andreas maurer / schweiz am wochenende



Zwei Stunden lang wird Sepp Blatter, der ehemalige Präsident des Weltfussballverbands Fifa, von der Bundesanwaltschaft in Bern befragt. Es geht um seine Rolle im Vorfeld der Fussballweltmeisterschaft von 2006 in Deutschland. Die Protokollführerin hält auf 57 Seiten fest, wie der 83-Jährige stammelt.

Ein typischer Satz, den sie von ihm zitiert, geht so: «Die anderen Vorgänge, von denen weiss ich nichts. Und kann...kann...wenn ich nichts weiss, kann ich mich auch nicht erinnern.» Als Blatter am Schluss gefragt wird, ob die Gespräche damals in irgendeiner Aktennotiz aufgezeichnet worden seien, macht er einen Witz. Er sagt: «Wie bei der Bundesanwaltschaft?»

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Dazu muss man wissen: Bundesanwalt Michael Lauber hat beinahe seinen Job verloren, weil er sich im Geheimen mit Blatters Nachfolger Gianni Infantino getroffen hat und nicht einmal in seinem Gedächtnis ein Protokoll abgelegt hat. Blatter macht nun ebenfalls Erinnerungslücken geltend. So gelingt es ihm, sich aus dem Spiel herauszuhalten. Er gehört nicht zu den Angeklagten, sondern gilt juristisch nur als Auskunftsperson. Eine Auskunftsperson allerdings, die kaum Auskunft gibt.

Der Gerichtstermin, an den fast niemand mehr glaubte

Seit dieser Woche steht fest, wann das Nachspiel der Fussball-WM von 2006 stattfindet: Es beginnt am 9. März und dauert bis im April. Auf 16 Tage hat das Bundesstrafgericht in Bellinzona den Prozess um das «Sommermärchen» angesetzt, kurz vor der Verjährung.

Jene, die den Deal eingefädelt haben, kommen unbehelligt davon.

Die Fussball-WM von 2006 ging wegen ihrer märchenhaften Stimmung in die Sportgeschichte ein. Deutschland präsentierte sich der Welt als fröhliche Nation, die sich ohne Nationalismus selbst feierte.

Die Aufarbeitung findet so spät statt, weil die Geschichte hinter dem Märchen erst neun Jahre nach dem Abpfiff der Fussball-WM im «Spiegel» publik wurde: Franz Beckenbauer, ehemaliger Fussballstar und Präsident des deutschen Organisationskomitees, hatte 2002 zehn Millionen Franken auf ein Konto von Mohamed bin Hammam überwiesen, einem korrupten Fifa- Funktionär aus Katar.

DFB wolle erst nichts damit zu tun haben

Beckenbauer behauptet, er habe die zehn Millionen als Provision bezahlen müssen, damit die Fifa die WM in Deutschland mit 250 Millionen mitfinanziert. Blatter habe ihm nämlich 2001 in einem Gespräch unter vier Augen mitgeteilt, dass Beckenbauer den Fifa-Scheich in Katar überzeugen müsse, damit der Geldfluss in Gang komme.

Beckenbauer trieb die zehn Millionen selber auf, da der deutsche Fussballbund anfangs nichts mit dieser Überweisung zu tun haben wollte. Fündig wurde er beim inzwischen verstorbenen Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus, der an der Zürcher Goldküste wohnte und ihm ein persönliches Darlehen gewährte.

CAPTION CORRECTION: adding RESTRICTION - FRANCE OUT, we apologise for any inconvenience caused.

epa00666731 Olympique Marseille soccer club main shareholder, defendant Robert Louis-Dreyfus, arrives at the Marseille courthouse,Monday 13 March 2006. Fourteen people, including former coach Rolland Courbis, have been cited on alleged embezzlement and bribery charges in a trial expected to last until 31 March 2006.  EPA/PHILIPPE LAURENSON / ASA-PICTURE FRANCE OUT

Gab Beckenbauer ein Darlehen: Robert-Louis Dreyfus (Archivbild 2006). Bild: EPA

Als dieser 2003 sein Geld zurückwollte, hatte Beckenbauer ein Problem. Er setzte seine OK-Kollegen unter Druck und drohte ihnen mit seinem Rücktritt, wenn der deutsche Fussballbund die Schuld nicht begleiche. Dann wäre es nie zu einem «Sommermärchen» gekommen.

Normalerweise geht es bei einem Betrugsvorwurf darum, herauszufinden, wer der Betrüger ist. In diesem Fall ist aber nicht einmal klar, wer der Betrogene ist.

Schliesslich zeigte die Einschüchterung Wirkung: Am 27. April 2005 floss das Geld in einer getarnten Transaktion vom deutschen Fussballbund über ein Fifa-Konto zu Louis-Dreyfus. Das Datum ist heute von grosser Bedeutung: 15 Jahre später, am 27. April 2020, verjährt die mutmassliche Straftat.

Hintermänner bleiben unbehelligt

Vor Gericht müssen sich die Männer verantworten, welche die Rückzahlung ausgeführt haben. Angeklagt sind die Altfunktionäre Theo Zwanziger, Horst Schmidt, Wolfgang Niersbach und Urs Linsi.

Jene, die den Deal eingefädelt haben, kommen hingegen unbehelligt davon: Beckenbauer, Blatter und Bin Hammam. Es wird auch nicht um die grosse Frage gehen: Wofür zahlte Beckenbauer das Geld wirklich? Es wird lediglich um das Täuschungsmanöver danach gehen. Haben sich die Funktionäre strafbar gemacht, indem sie das Geld auf verdeckten Wegen zurückzahlten?

Normalerweise geht es bei einem Betrugsvorwurf darum, herauszufinden, wer der Betrüger ist. In diesem Fall ist aber nicht einmal klar, wer der Betrogene ist. Gemäss der Bundesanwaltschaft ist es der deutsche Fussballbund, der in seinem Vermögen geschädigt sein soll.

Hauruckaktion der Bundesanwaltschaft

Dieser sieht bei sich jedoch keinen Schaden, sondern einzig ein Kommunikationsproblem. Das hält die Führung des deutschen Fussballbundes in einem Schreiben fest, das zu den Verfahrensakten gehört.

Das Bundestrafgericht in Bellinzona, aufgenommen am Freitag, 21. Februar 2014. Im Betrugsprozess vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona gegen einen ehemaligen SECO Mitarbeiter hat die Bundesanwaltschaft (BA) am Freitag eine bedingte Freiheitsstrafe von 21 Monaten beantragt. Der Beschuldigte soll seinen Arbeitgeber um 330 000 Franken betrogen haben. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona. Bild: KEYSTONE

Das Bundesstrafgericht hat den Parteien vor einer Woche mitgeteilt, dass es eher von einer ungetreuen Geschäftsbesorgung als von einem Betrug ausgehe. Die Bundesanwaltschaft musste in einer Hauruckaktion die Anklageschrift ergänzen. Diese Woche reichte sie die neue Version ein, die zusätzliche Beschreibungen der Aufgabenteilung enthält.

«Ist doch nicht dein Ernst»

Welche Rolle hatte die Fifa? Blatter in der Einvernahme: «Die Fifa hat in dieser Angelegenheit nur Bank gespielt.» War er persönlich in die Rückzahlung dieses Darlehens involviert? «Involviert sicher nicht.» War es nach der Kompetenzordnung der Fifa überhaupt möglich, dass diese Zahlung ohne ihn abgewickelt worden ist? «Das war Management by Confidence. Vertrauen.»

Und worum ging es im berühmten Gespräch unter vier Augen mit Beckenbauer? Blatter gemäss Protokoll: «Äähm. Weil ich gesagt habe in diesem Gespräch, äähm also für Deutschland gibt’s keinen Zuschuss, weil Deutschland ist so reich und die sollen, die sollen das selber machen. Dann sagte Franz: ‹Ist doch nicht dein Ernst.›» Dann hätten sie sich geeinigt. Die Erinnerung daran sei aber wirklich vage.

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22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dho 02.02.2020 04:27
    Highlight Highlight Geld ist und bleibt das Schmiermittel für Geschäfte. Jetzt schauen alle Beteiligten, wie sie sich mit so geringem Gesichtsverlust herauswinden können. Und dann?
  • SörgeliVomChristophNörgeli 02.02.2020 01:51
    Highlight Highlight Bitte, liebe Schweizer Bundesanwaltschaft, macht einmal etwas richtig und untersucht diese Sache richtig. Und danach bitte auch beim FC Steuerbetrug München aufräumen. Danke.
    • BöserOnkel 03.02.2020 13:46
      Highlight Highlight Ja is klar. Als ob die Bundesanwaltschaft in München zuständig wäre. Reicht ja, dass die UEFA und die FIFA seit Jahrzenten in unserem Land "geschäften" wie es ihnen gerade passt. Scheint unsere Justiz wie schon bei all den Gross- und Privatbanken nicht gross zu stören.
  • Zanzibar 01.02.2020 21:33
    Highlight Highlight Der einzige dem ich glauben kann ist Kaiser Franz, der ist sowas von naiv. Alle anderen in diesem Spiel sind höchst berechnend.
    • Astrogator 02.02.2020 01:47
      Highlight Highlight Kaiser Franz ist nicht naiv. Ich habe jahrelang für die FIFA gearbeitet, das ist ein durchgehend eiskalt kalkulierender Haufen. Da werden hohe Funktionärsposten nach Stallgeruch vergeben und in der Familie vom Vater zum Sohn weitervererbt. Sowas glaubt man gar nicht wenn man es nicht selbst erlebt und gesehen hat.

      Und dann faselt der Blatter ständig von Ehre... ehrenwerte Gesellschaft, ist das nicht ein Euphemismus für Mafia?
    • Pakart 02.02.2020 01:57
      Highlight Highlight Ist zwar ein Freilos, trotzdem eine Niete.
    • BöserOnkel 03.02.2020 13:55
      Highlight Highlight Naiv war er sicherlich nicht, sondern berechnend. Aber nur so erhält man halt den Zuschlag der WM. Das wussten dazumals alle und ist heute immer noch so. Ist also ziemlich scheinheilig jetzt bei Beckenbauer den Fehler zu suchen. Der Misthaufen sitzt in Zürich und im übrigen auch in der Politik und dies von der Justiz komplett unbehelligt. Als Beispiel hat Katar mit mehreren EU Staaten kurz vor dem Zeitpunkt der Wahl, Investititions- und Rohstoffverträge abgeschlossen. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
  • Astrogator 01.02.2020 20:53
    Highlight Highlight Seltsamerweise mag sich der gierig alte Mann aber an jeden Rappen erinnern der ihm angeblich von der FIFA noch zusteht.

    Ganz der Ehrenmann wie wir ihn kennen... 😂
  • Füürtüfäli 01.02.2020 20:47
    Highlight Highlight Von der FIFA und der UEFA kann sich die Mafia noch was abschauen.
    • Peter Normalsterblicher Muster 01.02.2020 21:55
      Highlight Highlight Sie haben doch nicht alle Tassen im Schrank, die Mafia regelt ihre Angelegenheiten weitaus hemdsärmliger und daran wird sich nichts ändern.
    • wasps 01.02.2020 23:03
      Highlight Highlight Sie sind die Mafia.
    • Bayon 02.02.2020 01:20
      Highlight Highlight Das ist es ja....die Mafia koordiniert das Geschehen beider Verbände!
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 01.02.2020 20:10
    Highlight Highlight Geld ist nun mal das Zerstörerischste, was der Mensch je erfunden hat. Entsprechend gibt es absolut rein gar nichts mehr auf dieser Welt, das nicht korrumpiert wäre. Mit am schlimmsten davon betroffen ist der Fussball. Tue ich mir schon lange nicht mehr an.
    • Adumdum 02.02.2020 05:38
      Highlight Highlight Ja, Tauschhandel funktioniert ja auch soviel besser - und damals sind die Leute auch einfach glücklicher früher gestorben.

      Ich geh dann gleich mal ein paar Hühnereier gegen Aufschnitt tauschen - mal schauen ob die 100gr Serrano heute 6 oder wieder 12 Eier kosten, und hoffe der Metzger kann überhaupt welche gebrauchen.

      Bei meiner Krankenversicherung wird's aber wieder hart - die nehmen diesen Monat nur Schweinehälften, wo ich die wieder herbekommen soll...
  • fools garden 01.02.2020 19:46
    Highlight Highlight Ich frage mich wie Lange es noch dauert bis solche Geschichten rein gar niemanden mehr interessieren.
    Es handelt sich hier um Blatter, Infantino ist eher schlimmer und es könnte sich genausogut um Trump handeln. Hauptsache der Rubel rollt.
    • chr_bopp 01.02.2020 23:18
      Highlight Highlight Das Problem ist hier, dass unsere Justiz (Bundesanwaltschaft) das aufräumen sollte. Und sie sich lächerlich macht, weil es genau das ist, was sie nicht gern macht oder lieber nicht machen will.
    • Chrisbe 02.02.2020 09:52
      Highlight Highlight Wie soll das gehen, wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird?
  • Team Insomnia 01.02.2020 19:41
    Highlight Highlight Unfassbar das Michael Lauber immer noch im Sattel sitzt als ob nie was war.
    Bananenrepublik Schweiz.
    Und wir nehmen es uns raus über die USA oder über GB zu spotten, dabei haben wir einen riesigen Misthaufen direkt im Haus.
  • Calvin Whatison 01.02.2020 19:22
    Highlight Highlight Mit allen Wassern gewaschen die Herren, nur nicht mit sauberem.!
  • circumspectat animo 01.02.2020 19:15
    Highlight Highlight Ich behaupte, da Floss sogar Geld an die Bundesanwaltschaft.
    • Astrogator 02.02.2020 01:52
      Highlight Highlight Das läuft anders, in der FIFA nennt man solche Dinge „Gentlemens agreement“.

      Habe auch davon profitiert, was eher harmloses war zum Beispiel zu der Zeit als die FIFA noch nicht im neuen Hauptsitz, war konnten wir überall im Quartier unbeschränkt parkieren. Die FIFA hatte ein solches Agreement mit der Polizei damit wir nicht gebüsst werden - hat saugut funktioniert.

      Das läuft dann auch nicht immer direkt über Geld, man schuldet sich dann halt gegenseitig Gefälligkeiten. Und wenn ein Bundesanwalt mit einer beschuldigten Partei zusammensitzt und die Treffen auch noch vergisst...

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