Sinner ringt in Indian Wells Medwedew nieder – Sabalenka siegt in einem umkämpften Final
Sinner ringt Medwedew nieder
Jannik Sinner gewinnt den Final am ATP-1000-Turnier in Indian Wells gegen Daniil Medwedew. Die Weltnummer 2 aus Italien hat im Tiebreak die besseren Nerven und siegt 7:6 (8:6), 7:6 (7:4).
Für den 24-jährigen Sinner war es bei der ersten Finalteilnahme in der Wüste Kaliforniens der erste Sieg. Medwedew (ATP 11) seinerseits bezog in Indian Wells bereits die dritte Finalniederlage, nachdem er 2023 und 2024 Carlos Alcaraz unterlag.
Der Final war geprägt von starken Aufschlagspielen. Keinem der beiden gelang ein Servicedurchbruch, wobei Sinner immerhin zwei Möglichkeiten hatte, die Medwedew jedoch zunichte machte.
Folgerichtig musste in beiden Sätzen das Tiebreak entscheiden. Im ersten Umgang lief auch dort erst alles der Reihe nach, ehe Sinner dem Russen beim Stand von 6:6 den Aufschlag abnahm und sich anschliessend den Satz sicherte. Im zweiten Tiebreak schien der Südtiroler auf verlorenem Posten. Doch er drehte ein 0:4 in ein 7:4 und verwertete nach knapp zwei Stunden seinen ersten Matchball.
Sinner bleibt trotz des Turniersieges hinter Alcaraz unverändert die Nummer 2. Medwedew rückt dank dem Vorstoss in den Final wieder in die Top 10 der Weltrangliste vor. (abu/sda)
Sabalena gewinnt erstmals Indian Wells
Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka gewinnt beim WTA-1000-Turnier in Indian Wells erstmals den Titel. Die Belarussin besiegt Jelena Rybakina in einem dramatischen Final 3:6, 6:3, 7:6 (8:6).
Sabalenka, die im dritten Satz beim Stand von 5:4 bereits zum Matchgewinn aufschlug, musste noch einmal zittern und wehrte im entscheidenden Tiebreak sogar einen Matchball ab, bevor sie den Sieg perfekt machte.
Für Sabalenka ist es der erste Titel im kalifornischen Wüstenturnier, nachdem sie dort zuvor zweimal im Final gescheitert war: Im vergangenen Jahr an Mirra Andrejewa und 2023 ebenfalls an Rybakina.
Trotz der Niederlage wird die 26-jährige, die seit 2018 für Kasachstan antritt, am Montag auf Platz 2 der Weltrangliste vorrücken – die beste Platzierung ihrer Karriere. Zuvor hatte Rybakina zwölf Siege in Folge gegen Spielerinnen aus den Top Ten gefeiert.
Für Sabalenka ist es der zehnte Titel bei einem WTA-1000-Turnier. Damit zieht sie mit Victoria Azarenka gleich und liegt in dieser Kategorie nur hinter Serena Williams (13) und Iga Swiatek (11).
Es ist zugleich ihr zweiter Turniersieg in dieser Saison nach dem WTA-500-Erfolg in Brisbane. Die einzige Niederlage der Weltranglistenersten im Jahr 2026 bleibt damit weiterhin die Finalniederlage am Australian Open – gegen Rybakina. (sda/afp)
