Sport
Ski

Neureuther fährt beim Nachtslalom von Madonna di Campiglio allen davon – 3 Schweizer fahren in die Punkte

Slalom von Madonna di Campiglio
1. Felix Neureuther (De) 1:40.57
2. Fritz Dopfer (De) 1:41.39
3. Jens Byggmark (Swe) 1:41.43
22. Justin Murisier (Sz) 1:43.49
23. Daniel Yule (Sz) 1:43.60
24. Luca Aerni (Sz) 1:43.62
Slalom Männer, Madonna di Campiglio
Neureuther ist in Madonna di Campiglio eine Klasse für sich
Neureuther ist in Madonna di Campiglio eine Klasse für sichBild: EXPA Pictures

Neureuther fährt beim Nachtslalom von Madonna di Campiglio allen davon – 3 Schweizer fahren in die Punkte

Felix Neureuther gewinnt den Nachtslalom von Madonna di Campiglio in überragender Manier. Der Deutsche fährt in beiden Läufen Bestzeit und gewinnt am Ende 82 Hundertstel vor seinem Landsmann Fritz Dopfer. Mit Murisier, Yule und Aerni fahren drei Schweizer in die Punkteränge.
22.12.2014, 17:4523.12.2014, 00:09

Der Sieger

Felix Neureuther ist beim Slalom von Madonna di Campiglio eine Klasse für sich. Nach dem ersten Lauf führend, baut er seinen Vorsprung auf Landsmann Fritz Dopfer im zweiten Lauf gar noch aus und gewinnt satte 82 Hundertstel vor Dopfer. Nach dem dritten Rang von Levi und dem zweiten Platz in Are ist dies nun der erste Sieg des Deutschen in diesem Winter.

Neureuther jubelt heute verdientermassen.
Neureuther jubelt heute verdientermassen.Bild: STEFANO RELLANDINI/REUTERS

Das Podest

Fritz Dopfer beschert den Deutschen vor Weihnachten einen Doppelsieg im Trentino. Zum Schluss macht er den Kampf um den Sieg nochmals spannend, doch Neureuther fängt ihn als letzten Fahrer völlig verdient noch ab. Trotzdem kann Dopfer mit Silber sicherlich gut leben. Schwedens Jens Byggmark ist ebenfalls eine der positiven Überraschungen des Slaloms in Madonna di Campiglio und schnappt sich mit einem Zehntel Vorsprung auf Kristoffersen den dritten Platz auf dem Treppchen.

Byggmark komplettiert das ansonsten deutsche Podest.
Byggmark komplettiert das ansonsten deutsche Podest.Bild: STEFANO RELLANDINI/REUTERS

Die Schweizer

Luca Aerni, Daniel Yule und Justin Murisier qualifizierten sich für den zweiten Lauf. Justin Murisier gelingt mit dem 22. Platz der grösste Exploit und ist bester Schweizer. Auf dem 23. Rang ist Daniel Yule, der sich etwas mehr erhofft hatte. Luca Aerni rundet den "Schweizer Block" mit dem 24. Platz ab.

Die Schweizer, hier Daniel Yule, zeigten heute eine durchschnittliche Leistung
Die Schweizer, hier Daniel Yule, zeigten heute eine durchschnittliche LeistungBild: EPA/ANSA

Der Aufreger

Henrik Kristoffersen hatte man zwar schon vor dem Rennen auf der Rechnung gehabt, dass er aber so überzeugen würde, überrascht.Nach dem 15. Zwischenrang des ersten Laufs, zeigt er im zweiten Lauf eine enorme Steigerung und wird am Ende starker Vierter. Der Norweger sammelt damit wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenplätze in der Gesamtwertung.

Kristoffersen heute mit einem starken zweiten Lauf.
Kristoffersen heute mit einem starken zweiten Lauf.Bild: Marco Trovati/AP/KEYSTONE
Wilmaa
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Zug schlägt die die Lions und holt wichtige 3 Punkte – auch die Tigers gewinnen
Lugano geht in der National League als Tabellen-Dritter in die Olympia-Pause. Die Bianconeri besiegten Genève-Servette vor heimischem Publikum 5:1 und überholten die ZSC Lions, die zu Hause gegen Zug 2:4 verloren. Lugano liegt nun einen Punkt vor den Zürchern. Servette bleibt derweil Fünfter.
In den ersten drei Saisonduellen zwischen den ZSC Lions und Zug fiel die Entscheidung zweimal in der Verlängerung und einmal im Penaltyschiessen. Diesmal endete die Partie nach 60 Minuten, wobei die Zentralschweizer mit 4:2 zum dritten Mal gewannen. Drei der vier Tore erzielte Jan Kovar, das letzte 20,4 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Gehäuse. Beim 3:0 (48.) profitierte er von einem Fehlgriff von ZSC-Keeper Robin Zumbühl. Beim 1:0 erhielt er den Puck von ZSC-Topskorer Denis Malgin, der nach einem Abpraller befreien wollte.
Zur Story