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Stefano Gross gewinnt den Slalom am «Chuenisbärgli» – Luca Aerni steigert sich im zweiten Lauf und wird 19.

Slalom in Adelboden
1. Stefano Gross (It)
2. Fritz Dopfer (Ger)
3. Marcel Hirscher (Ö)
19. Daniel Yule (Sz)
Mit reichlich Glockengeläut bejubelt Stefano Gross seinen ersten Weltcupsieg.
Mit reichlich Glockengeläut bejubelt Stefano Gross seinen ersten Weltcupsieg.Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS
Slalom in Adelboden

Stefano Gross gewinnt den Slalom am «Chuenisbärgli» – Luca Aerni steigert sich im zweiten Lauf und wird 19.

Marcel Hirscher bleibt der Rekordsieg in Adelboden verwehrt, der Österreicher muss mit dem dritten Schlussrang vorliebnehmen. Stefano Gross gewinnt sein erstes Weltcuprennen, Fritz Dopfer klassiert sich auf dem zweiten Platz. Luca Aerni rettet mit Platz 19 die Schweizer Ehre.
11.01.2015, 08:4811.01.2015, 16:15

Der Sieger

Zum ersten Mal in seiner Karriere gewinnt Stefano Gross ein Weltcuprennen. Der 28-jährige Italiener setzt sich in einem Herzschlagfinale hauchdünn vor Fritz Dopfer (0.02 Sekunden Vorsprung) und Marcel Hirscher (0.03 Sekunden) durch. Im ersten Lauf noch auf Platz 5, fährt Gross im zweiten Durchgang allen davon. Auf Fritz Dopfer, den Führenden nach dem ersten Lauf, holt er eine Sekunde auf.

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Die Freude über den ersten Weltcupsieg ist beim Italiener riesig.GIF: srf

Das Podest

Knapper kann ein Weltcup-Rennen fast nicht ausfallen. Der Deutsche Fritz Dopfer büsst auf Sieger Stefano Gross 0.02 Sekunden ein, mit 0.03 Sekunden Rückstand fährt Marcel Hirscher aus Österreich auf den dritten Platz. Der aktuelle Leader des Gesamtweltcups zeigt sich im Ziel dann auch unzufrieden und weist im Interview auf die Punkte hin, die im heute als Drittplatzierter fehlen.

Neben dem Überraschungssieger Gross stehen Dopfer und Hirscher auf dem Podest. 
Neben dem Überraschungssieger Gross stehen Dopfer und Hirscher auf dem Podest. bild: screenshot srf

Die Schweizer

Von den insgesamt neun Schweizern am Start schafft einzig Luca Aerni den Sprung unter die ersten dreissig Fahrer. Als 24. qualifiziert er sich für den zweiten Durchgang und verbessert sich dort um fünf Positionen auf den 19. Schlussrang. Auf den Sieger verliert er nur 1.70 Sekunden und kann mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein.

Luca Aerni freut sich im Ziel über seinen starken zweiten Lauf.
Luca Aerni freut sich im Ziel über seinen starken zweiten Lauf.Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Der Aufreger

Daniel Yule, der aktuell beste Schweizer Slalomfahrer, kann nicht an seinen zuletzt starken Leistungen im Slalom anknüpfen und scheidet bereits im ersten Lauf aus. Der 21-jährige Walliser fuhr im letzten Slalom von Zagreb auf den starken neunten Schlussrang, es gelingt ihm heute jedoch nicht, dieses gute Resultat zu bestätigen.

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Yule scheidet bereits im ersten Durchgang aus.Bild:
Wilmaa
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