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Weltcup-Riesenslalom, Sölden

1. Lara Gut

2. Mikaela Shiffrin (USA) +1,44

3. Marta Bassino (Ita) +1,93

16. Wendy Holdener +3,83

18. Mélanie Meillard +3,86

23. Simone Wild +4,31

epa05597398 Lara Gut of Switzerland in action during the first run of the women's Giant Slalom race of the FIS Alpine Ski World Cup season on the Rettenbach glacier, in Soelden, Austria, 22 October 2016. The Alpine Skiing World Cup season 2016/2017 opens on 22 and 23 October 2016 in Soelden, the traditional start of the FIS Ski World Cup.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

In den Ötztaler Alpen ist Lara Gut allen anderen überlegen. Bild: CHRISTIAN BRUNA/EPA/KEYSTONE

Lara Gut fährt alle in Grund und Boden: «Ich liebe es hier in Sölden!»

Aus Schweizer Sicht könnte der Auftakt in die 50. Weltcup-Saison nicht besser sein. Lara Gut feiert auf dem Gletscher von Sölden einen überlegenen Sieg. Auch drei Kolleginnen überzeugen.



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Die Siegerin

Ein perfekter Start in den Winter für Lara Gut. Die Siegerin des Gesamtweltcups der letzten Saison fährt die Konkurrenz schon im 1. Lauf in Grund und Boden. Auch im 2. Durchgang zeigt sich die Tessinerin von einer souveränen Seite. Dem Rest der Welt nimmt sie 1,44 Sekunden und mehr ab.

Alpine Skiing - FIS Alpine Skiing World Cup - Giant Slalom Women - Soelden, Austria - 22/10/16. Lara Gut of Switzerland celebrates winning first place.  REUTERS/Dominic Ebenbichler

Die Werbung auf der Startnummer trifft zu: Ein Happy Day für Lara Gut. Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Gut strahlt im Ziel nach ihrem 19. Weltcupsieg, dem vierten in einem Riesenslalom: «Ich liebe es hier in Sölden. Es ist steil, schwierig, man muss Gas geben und hat nicht viel Zeit, um zu überlegen», sagt sie im ORF-Interview.

Der Prolog zum Ski-Weltcup sei immer eine spezielle Sache: «Man muss oft im 1. Lauf Gas geben und im 2. Lauf versuchen, den Schaden in Grenzen zu halten. Heute war es im 2. Lauf eher ein Kampf und nicht Skifahren.» Für den erfolgreichen Fight erhält Gut einen Siegercheck über 45'000 Franken.

Das Podest

Die Beste in der Liga hinter Gut ist Mikaela Shiffrin. Die amerikanische Slalom-Königin zeigt in Sölden, dass in diesem Winter wohl auch im Riesenslalom mit ihr zu rechnen ist. «Es war wichtig, erfolgreich in die Saison zu starten», so Shiffrin im ORF. Sie sei zufrieden mit Rang 2: «Lara war einfach zu stark heute.»

epa05597338 Mikaela Shiffrin of the USA in action during the first run of the women's Giant Slalom race of the FIS Alpine Ski World Cup season on the Rettenbach glacier, in Soelden, Austria, 22 October 2016.  EPA/GIAN EHRENZELLER

Mikaela Shiffrin überzeugt auch im Riesenslalom. Bild: EPA/KEYSTONE

Im Interview spielt Gut herunter, dass es sich um das erste von vielen Duellen mit Shiffrin um die grosse Kristallkugeln handeln könnte: «Es war mehr ein Duell mit meinem Kopf. Ich habe sehr viel studiert in den letzten 24 Stunden. Zum Glück habe ich vor dem Start gemerkt, dass ich einfach Ski fahren muss. Und es hat gepasst. Aber es sind einfach 100 Punkte, nicht mehr und nicht weniger.»

Mit Marta Bassino auf Rang 3 ist auch das starke italienische Team auf dem Siegerpodest vertreten.

Wer wird 2016/17 Siegerin im Gesamtweltcup?

Die Schweizerinnen

Drei weitere Athletinnen des Schweizer Teams sammeln nebst Lara Gut Weltcuppunkte. Die Schwyzerin Wendy Holdener belegt Platz 16.

Alpine Skiing - FIS Alpine Skiing World Cup - Giant Slalom Women - Soelden, Austria - 22/10/16. Wendy Holdener of Switzerland reacts after competing. REUTERS/Dominic Ebenbichler

Wendy Holdener glückt der Auftakt in die Saison. Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Knapp dahinter reiht sich als 18. die erst 18-jährige Walliserin Mélanie Meillard ein. Mit Nummer 41 sichert sie sich in ihrem erst dritten Weltcuprennen, dem ersten in einem Riesenslalom, gleich die ersten Punkte.

Die Zürcherin Simone Wild erreicht Schlussrang 23. Die Walliserin Camille Rast verpasst die Final-Qualifikation um bloss 19 Hundertstel. Bei ihrer Weltcup-Premiere fährt die erst 17-Jährige mit Startnummer 60 auf Rang 32.

Der Rekord

Guts Vorsprung von 1,44 Sekunden auf Shiffrin ist der grösste in einem Frauen-Riesenslalom seit über 12 Jahren. Im Februar 2004 gewann die Schwedin Anja Pärson 1,98 Sekunden vor der Slowenin Tina Maze.

Den Allzeit-Rekord in einem Weltcup-Rennen hält nach wie vor Marie-Theres Nadig. Die Ostschweizerin gewann 1979 einen Riesenslalom im japanischen Furano sagenhafte 5,20 Sekunden vor Annemarie Moser-Pröll aus Österreich. (ram/sda)

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