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Gino Caviezel nach Sturz in Bormio mit komplexer Knieverletzung

Switzerland's Gino Caviezel speeds down the course before falling during an alpine ski, men's World Cup Super G race, in Bormio, Italy, Sunday, Dec. 29, 2024. (AP Photo/Gabriele Facciotti)
Der 32-jährige Skirennfahrer Gino Caviezel während des Super-G in Bormio.Bild: keystone

Gino Caviezel schwer an Knie und Schulter verletzt – Marco Odermatt wird nachdenklich

29.12.2024, 19:2529.12.2024, 19:34

Beim Super-G von Bormio stürzte der Schweizer Gino Caviezel mit der Startnummer 1 schwer. Daraufhin musste Caviezel mit dem Helikopter abtransportiert werden. Der Bündner ist bei Bewusstsein. Am Sonntagabend teilte Swiss-Ski mit, dass sich der Bündner eine komplexe Verletzung im rechten Knie zu, die bisher noch nicht näher definiert werden konnte. Zudem kugelte sich der 32-Jährige die rechte Schulter aus.

Caviezel wurde nach dem Sturz direkt mit der Rega in die Schweiz geflogen. Dort wird das lädierte Knie weiteren Untersuchungen unterzogen. Für den jüngeren Bruder des vor knapp zwei Jahren wegen der Folgen schwerer Stürze zum Rücktritt gezwungenen Mauro Caviezel ist es die erste nennenswerte Verletzung seit einem Schlüsselbeinbruch und einer Hirnerschütterung vor sieben Jahren.

Kurz vor dem «San Pietro»-Sprung war Caviezel bei einem Tor hängengeblieben, woraufhin sich sein linker Ski gelöst und Caviezel den gesamten Steilhang hinuntergerutscht war. Nach dem Sturz machte der Schweizer mit einem Winken ein Zeichen, dass er Hilfe benötige, aber bei Bewusstsein sei. Caviezel wurde direkt auf der Piste versorgt und danach mit dem Helikopter abtransportiert.

Das Rennen war für ungefähr zwanzig Minuten unterbrochen. Es war nicht der erste schwere Sturz an diesem Wochenende in Bormio. Bereits am Freitag stürzten der Franzose Cyprien Sarrazin und der Schweizer Josua Mettler im Training an derselben Stelle schwer und mussten operiert werden.

Die schweren Stürze hatten auch Auswirkungen auf die weiteren Fahrer. So zum Beispiel bei Stefan Rogentin, der nach dem Super-G gegenüber SRF erklärte: «Den Sturz von Gino Caviezel kriegt man mit. Die Bilder muss man erstmal aus dem Kopf kriegen.» Auch Marco Odermatt nahmen diese mit, wie er sagte. «Es ist definitiv zu viel passiert in dieser Woche, um noch mit vollem Risiko herunterzufahren», so der 27-jährige Nidwaldner, der das Rennen auf Platz 5 beendete. (nih/riz/sda)

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