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Die drei Podestfahrer: Beat Feuz zwischen Marco Odermatt (links) und dem Österreicher Daniel Hemetsberger.
Die drei Podestfahrer: Beat Feuz zwischen Marco Odermatt (links) und dem Österreicher Daniel Hemetsberger.Bild: keystone

Schweizer Doppelsieg! Feuz holt seinen dritten Sieg auf der Streif, Odermatt wird Zweiter

23.01.2022, 14:4523.01.2022, 16:07

Die Schweizer schlagen in der zweiten Abfahrt in Kitzbühel im grossen Stil zurück. Beat Feuz und Marco Odermatt sorgen für einen Doppelsieg.

Feuz war am Freitag in der ersten Abfahrt Achter geworden, Odermatt als bester Fahrer von Swiss-Ski Fünfter. Die Revanche gelang umso imponierender. Der Emmentaler und der Nidwaldner meldeten sich im ganz grossen Stil zurück; sie waren ihren Konkurrenten deutlich überlegen. Sie lagen 21 Hundertstel auseinander, der drittplatzierte Daniel Hemetsberger büsste schon neun Zehntel auf Feuz ein. Der Österreicher, unter anderem durch vier Kreuzbandrisse mehrfach zurückgeworfen, errang im Alter von 30 Jahren seinen ersten Podestplatz.

Drittbester Schweizer war Niels Hintermann. Der Zürcher wurde Achter, obwohl er mit seiner Fahrt überhaupt nicht zufrieden war.

Niels Hintermann war mit seiner Leistung nicht zufrieden – dennoch reichte es zu einem Top-Ten-Platz.
Niels Hintermann war mit seiner Leistung nicht zufrieden – dennoch reichte es zu einem Top-Ten-Platz.Bild: keystone

Feuz und Odermatt lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Den entscheidenden Vorteil verschaffte sich Feuz im Zielhang, nachdem er und Odermatt bei der letzten Zwischenzeit-Messung auf den Hundertstel genau gleich schnell gewesen waren.

«Mir hilft es, wenn von ganz oben gefahren wird. Im Mittelteil konnte ich den Speed sehr gut mitnehmen in Richtung Hausbergkante. Dort habe ich am Freitag noch zwei dumme Fehler gemacht.»
Beat Feuz über die grosse Steigerung nach dem Rennen vom Freitag.

In den oberen Streckenteilen hatte noch Odermatt die Nase vorn gehabt. Mit ein Grund für die Kehrtwende zugunsten von Feuz war die nicht ganz geglückte Einfahrt des Innerschweizers in die Traverse, die am Ende in den Schlusshang mündet. Da vermochte er einen Torfehler nur mit viel Mühe und Können zu verhindern.

Mit seiner riskanten Fahrweise war Odermatt nah am Ausscheiden.
Mit seiner riskanten Fahrweise war Odermatt nah am Ausscheiden. Bild: keystone

Feuz feierte nach seinem Double vor einem Jahr seinen dritten Abfahrts-Sieg in Kitzbühel, den ersten seit jenem totalen Triumph. Odermatt, im Vorjahr bereits Zweiter im Super-G, schaffte schon bei seinem vierten Start in der schwierigsten Abfahrt den Sprung aufs Podium.

«Es tut uns beiden gut. Er ist der junge Freche, der ohne gross zu Überlegen diese Streif runterfährt. Ich habe wohl einige Gedanken mehr im Kopf. Wir ergänzen uns gut und sind auf einer Wellenlänge.»
Beat Feuz über die Zusammenarbeit mit Marco Odermatt.

Einen Schweizer Mehrfach-Erfolg in einer Abfahrt in Kitzbühel hatte es zum letzten Mal vor 30 Jahren gegeben. Damals hatten Franz Heinzer, Daniel Mahrer und Xavier Gigandet sogar für einen Dreifachen gesorgt. (dab/sda)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Franceee
23.01.2022 14:36registriert Mai 2019
Einfach Weltklasse. Herzliche Gratulation an die beiden🏆
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Gattaca
23.01.2022 15:34registriert April 2017
Super Odi und Beat 😊👍👍 Unglaublich diese leistung.
Mir gefällt auch die Geschichte von Hemetsberger, mit über 30 endlich mal auf dem Podest😊 Sehr sympathischer Typ.
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Kolin
23.01.2022 14:21registriert Mai 2021
Der Doppelsieg ist in Reichweite!
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