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Carlo Janka of Switzerland is pictured during the Swiss Ski men technic team press conference in the Hotel Kempinski at the 2017 FIS Alpine Skiing World Championships in St. Moritz, Switzerland, Wednesday, February 15, 2017. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Carlo Janka hatte für Kvitfjell keine netten Worte übrig. Bild: KEYSTONE

Carlo Janka nach Beinahe-Crash in Kvitfjell putzhässig

Carlo Janka hat nach dem einzigen Abfahrtstraining in Kvitfjell die Sicherheitsvorkehrungen angeprangert. Der knapp verhinderte Zusammenstoss mit einem Pistenarbeiter war für den Bündner zu viel des Schlechten.



Bei dem harsch kritisierten Zwischenfall hatte sich ein Helfer aus dem Rutschkommando auf rund einen Meter dem in hohem Tempo heranfahrenden Janka angenähert. Der Obersaxer liess auf Facebook seinem Ärger freien Lauf.

«Wie viel muss noch passieren?»

Carlo Janka facebook

«Man fragt sich jedes Jahr in Kvitfjell, wie lange die FIS weiterhin Rennen an diesen Veranstalter vergeben will. Wie viel muss noch passieren? Ist es nicht schon genug, dass Matthias Lanzinger damals wegen eines fehlenden Rettungshelikopters seinen Unterschenkel verloren hat? Es gibt keinen anderen Ort, wo die Athleten als Pistenrutscher herhalten müssen, weil es sonst an Helfern mangelt. Als Athlet ist man nur noch eine Marionette in einem System, in dem es schon lange nicht mehr um den Sport geht», schrieb Janka auf dem sozialen Medium im Internet.

Der von Janka angesprochene Lanzinger war im März 2008 im Super-G in Kvitfjell gestürzt und hatte sich einen offenen Schien- und Wadenbeinbruch sowie Gefässverletzungen zugezogen. Dem Österreicher musste zwei Tage später wegen drohender Lebensgefahr der linke Unterschenkel amputiert werden.

epa01338659 Austrian ski racer Matthias Lanzinger juggles a ball at the rehabilitation centre in Bad Haering, Austria, 09 May 2008. Lanzinger had to undergo an emergency amputation of his lower left leg on March 04 in Oslo after breaking the leg in a World Cup Super G race.  EPA/ROBERT PARIGGER

Matthias Lanzinger musste der linke Unterschenkel amputiert werden. Bild: EPA

Die Bergungsmethoden der örtlichen Veranstalter hatten danach vor allem von Seiten des österreichischen Skiverbandes zu heftiger Kritik geführt. Lanzinger seinerseits hatte vom Internationalen Skiverband FIS Schadenersatz verlangt und mit seiner Klage von der zuständigen Gesundheitsbehörde in Norwegen Recht bekommen. (sda/drd)

  

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