Sport
Sport kompakt

Vorerst keine Lizenz für GC und Thun

SFL verweigert erstinstanzlich

Vorerst keine Lizenz für GC und Thun

14.04.2014, 13:4414.04.2014, 14:40
Bild
Bild: KEYSTONE

Die Swiss Football League (SFL) hat in erster Instanz zwei Super-League-Klubs die Lizenz für die kommende Saison verweigert. Die Grasshoppers und der FC Thun müssen ihre Dossiers nachbessern

Der FC Thun zeigte sich überrascht vom Entscheid der Lizenzkommission. Vorgespräche mit der Swiss Football League hätten keinerlei Hinweise auf eine mögliche Lizenzverweigerung beinhaltet.

Die Grasshoppers teilten mit, vom Entscheid Kenntnis genommen zu haben und die erforderlichen Unterlagen fristgerecht nachreichen zu wollen. Beide Klubs zeigen sich zuversichtlich, die Lizenz für die kommende Saison in nächster Instanz zu erhalten.

Locarno und Servette erhalten erstinstanzlich keine Spielberechtigung für die Challenge League der Saison 2014/2015. Das gleiche Verdikt ereilt die Aufstiegsaspiranten Köniz, Le Mont LS und YF Juventus aus der 1. Liga Promotion

Für die Lizenzverweigerungen waren entweder nicht erfüllte finanziellen Kriterien ausschlaggebend, oder aber infrastrukturelle Schwierigkeiten. Letzteres betraf insbesondere die aufstiegswilligen Klubs der ersten Liga Promotion, die über kein taugliches Stadion für die Challenge League verfügen.

Die Klubs können gegen den Entscheid der Lizenzkommission innerhalb von fünf Tagen bei der nächsten Instanz einen Rekurs einreichen. Die Entscheide der Rekursinstanz werden am 19. Mai kommuniziert.(si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nächste VAR-Revolution bahnt sich an – diese Regeln sind geplant
Videoschiedsrichter könnten bald auch Eckbälle und Gelb-Rote Karten überprüfen. Was die Regelhüter planen und warum das auch für die Fussball-WM interessant ist.
Die Regelhüter des Fussballs haben den nächsten Schritt zu neuen Befugnissen für die Videoschiedsrichter (Video Assistant Referee, kurz VAR) gemacht. So sollen künftig auch bei eindeutig falschen Eckballentscheidungen und bei faktisch zu Unrecht gegebenen Gelben Karten, die als zweite Verwarnung zu Gelb-Roten Karten führen, die Referees an den Bildschirmen eine Überprüfung starten können. Auch dem falschen Team zugeordnete Gelbe und Rote Karten sollen korrigiert werden können.
Zur Story