Sport
Sport kompakt

Slomka beim HSV nach nur drei Runden entlassen

Behrami und Djourou stehen ohne Trainer da

Slomka beim HSV nach nur drei Runden entlassen

15.09.2014, 21:5116.09.2014, 09:49
Bild
Bild: Bongarts

Erste Trainer-Entlassung in der noch jungen Bundesliga-Saison: Der HSV trennt sich nach dem völlig missglückten Saisonstart mit nur einem Punkt und ohne Tore von seinem Coach Mirko Slomka. «Wir können das nur bestätigen», sagte Mediendirektor Jörn Wolf.

Der HSV, bei dem die Schweizer Internationalen Johan Djourou und Valon Behrami Stammspieler sind, liegt nach drei Runden auf dem letzten Tabellenplatz.

Slomka dessen Vertrag bis 2016 lief, hatte den Posten als Nachfolger von Bert van Marwijk erst im Februar dieses Jahres übernommen und mit dem Bundesliga-Dino erst in der Relegation gegen die SpVgg Greuther Fürth den Klassenerhalt geschafft.

Trotz Investitionen von rund 26 Millionen Euro des Vereins in neue Spieler schaffte es Slomka nicht, dem Team eine eigene Handschrift zu verpassen und das Ruder herumzureissen. Das 0:2 am Sonntag bei seinem Ex-Verein Hannover 96 war Slomkas letztes Spiel.

Wer am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den FC Bayern München auf der Bank sitzen wird, ist noch offen. Zu einem möglichen Nachfolger von Slomka wollte sich Wolf nicht äussern. Möglicherweise will Sportchef Dietmar Beiersdorfer aber schon am Dienstag einen neuen Trainer präsentieren. (spon/pre/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Nur ein kleiner Meisterblues – aber Gottéron ist «noch nicht auf dem Niveau des Vorjahres»
Noch spielt Fribourg-Gottéron nicht auf dem Niveau der letzten Saison. Ein eigentlicher Meisterblues ist aber nicht auszumachen. Dazu macht man in der Zukunftsplanung Nägel mit Köpfen.
Mit den letzten beiden Meisterschaftsspielen war Roger Rönnberg alles andere als zufrieden. «Ich mochte es nicht, wie wir gespielt haben», sprach der schwedische Coach nach der 1:2-Heimniederlage am Samstag gegen Ambri-Piotta Klartext. Bereits am Tag zuvor in Kloten sei es trotz des 4:1-Sieges keine sonderlich gute Partie gewesen. «Das Team ist noch nicht auf dem Niveau des Vorjahres», stellt Rönnberg fest.
Zur Story