Sport
Sport kompakt

Romy mit Hirnerschütterung out

Eishockey-WM höchstwahrscheinlich vorbei für den Genfer

Romy mit Hirnerschütterung out

18.05.2014, 13:4618.05.2014, 17:18
Bild
Bild: KEYSTONE

Für Kevin Romy ist die WM mit grosser Wahrscheinlichkeit vorbei. Der Stürmer von Genève-Servette erleidet bei der unsportlichen Attacke von Kasachstans Nikolai Antropow eine Hirnerschütterung.

 «Das hatte nichts mit Eishockey zu tun», so Trainer Sean Simpson zu Antropows Frustfoul in der 25. Minute. Romy blieb nach dem Ellbogen-Check gegen den Kopf benommen auf dem Eis liegen und verschwand kurze Zeit später in der Kabine. Die Diagnose «Hirnerschütterung» folgte noch während der Partie.

Für das Spiel am Dienstag gegen Lettland fällt Romy mit Sicherheit aus, allfällige weitere Einsätze sind unwahrscheinlich. Romy ist der zweite Schweizer Stürmer nach Sven Bärtschi, der an dieser WM verletzt ausfällt.

Antropow, mit über 800 NHL-Spielen der routinierte Teamleader der Kasachen, wurde für das Foul zurecht mit einem Restausschluss bestraft. Er dürfte von der IIHF zudem mehrere Spielsperren aufgebrummt erhalten. (si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Aus der Quiz-Show in die Champions League
Der Sabah FK aus Aserbaidschan spielt erstmals in der Champions League. Nach der dramatischen Qualifikation geht der Blick auf den Lebensweg von Erfolgstrainer Valdas Dambrauskas.
Der Höhenflug geht weiter. Nach dem ersten Meistertitel der Klubgeschichte kommt der Sabah FK zu seiner Premiere in der Champions League. Aserbaidschans Doublegewinner warf Hapoel Be'er Sheva raus – fast in letzter Sekunde. Erst ein Tor in der 94. Minute erzwang im Rückspiel am Dienstagabend eine Verlängerung, in der sich die «Eulen» aus einem Vorort der Hauptstadt Baku durchsetzten. Nun warten sie gespannt darauf, welche Gegner ihnen die Auslosung am Donnerstag beschert.
Zur Story