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Sportnews-Ticker: Blatty stürzt bei Bob-Weltcup und verpasst Olympia

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Blatty stürzt bei Bob-Weltcup und verpasst Olympia +++ Rüegg überzeugt bei Tour Down Under

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
18.01.2026, 12:2818.01.2026, 12:28
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Olympia ohne Inola Blatty
Die Olympischen Spiele finden ohne Inola Blatty statt. Die 27-jährige Aargauerin stürzte am Sonntag beim Weltcup in Altenberg im Zweierbob mit Muswama Kambundji im ersten Lauf und konnte sich damit keinen dritten Quotenplatz für die Schweiz mehr erkämpfen.

Blatty hätte in dem relevanten World Ranking die Kanadierin Bianca Ribi überholen und hierfür vier Plätze besser abschneiden müssen. Beim Malheur auf der gefährlichen Bahn im Erzgebirge überschlug es Blatty/Kambundji nach rund 50 Sekunden. Von schweren Verletzungen blieben die Pilotin und ihre Anschieberin verschont. Nach dem Stillstand konnten sie sich eigenständig aufrappeln.

Kambundji dürfte nun als Ersatz-Anschieberin für die Bobs von Europameisterin Melanie Hasler und Debora Annen an die Winterspiele reisen. Hasler, die wegen Sicherheitsbedenken auf Starts in Altenberg verzichtete, und Annen hatten ihren Olympia-Platz bereits auf sicher. Annen wurde am Sonntag mit Salomé Kora beim Sieg der Deutschen Laura Nolte Achte. (nih/sda)
Noemi Rüegg nach zwei Etappen auf Rang 3
Noemi Rüegg überzeugt beim Saisonstart in der World Tour der Frauen. Die Zürcherin aus dem Team EF Education-Oatly beendete die zweite Etappe der Tour Down Under über rund 130 Kilometer von Magill nach Paracombe auf dem 2. Platz.

In der ersten Etappe hatte Rüegg am Samstag den 4. Rang belegt. Somit liegt sie vor dem letzten Tag der Tour in der Gesamtwertung auf dem 3. Platz. Vor der 24-Jährigen liegen Ally Wollaston und Josie Nelson.

2025 hatte Rüegg die Tour Down Under gewonnen und ihren ersten Gesamtsieg in einer Rundfahrt gefeiert. (nih/sda)
Siegenthaler erneut Zehnte
Sina Siegenthaler belegte in China erneut den 10. Platz. In Dongbeiya scheiterte die Snowboardcrosserin, wie bereits am Samstag, im Viertelfinal. Aline Albrecht schaffte die Qualifikation ebenfalls, doch auch für sie war im Viertelfinal als 15. Schluss. Den Sieg sicherte sich die Französin Julia Nirani-Pereira vor Landsfrau Chloe Trespeuch. Charlotte Bankes, die am Samstag gewonnen hatte, komplettierte das Podest.

Auch bei den Männern gelang es den Schweizern nicht, vorne mitzufahren. Bester Schweizer wurde Kalle Koblet, der das Rennen auf dem 11. Platz beendete. Am Samstag hatte er es noch bis ins kleine Final geschafft. Der Sieg ging an den Australier Adam Lambert, der vor Alessandro Hämmerle und Nathan Pare triumphierte. (nih/sda)
Simon Ammann bester Schweizer
In Sapporo, Japan, platzierte sich Simon Ammann im Weltcup-Wettkampf als bester Schweizer im 23. Rang. Dahinter platzierten sich Sandro Hauswirth (26.) und Felix Trunz (28.) ebenfalls unter den besten 30. Einmal mehr den Sieg feiern konnte Domen Prevc, der Slowene gewann vor Lokalmatador Ryoyu Kobayashi und dem Österreicher Daniel Tschofenig. (nih/sda)
Broncos und Seahawks gewinnen
Die Denver Broncos und die Seattle Seahawks sind ihrem Favoritenstatus in der NFL gerecht geworden und nach jeweils mehr als zehn Jahren nur noch einen Sieg von der Rückkehr in den Super Bowl entfernt.

Während Seattle zu einem überlegenen 41:6 gegen San Francisco kam und alle Träume eines Final-Heimspiels für die 49ers am 8. Februar zunichtemachte, mussten die Broncos in einem dramatischen Duell mit den Buffalo Bills in die Verlängerung. Dort setzte sich Denver erst durch ein Field Goal mit 33:30 durch. Auf den Jubel folgte rasch ein Tiefschlag: Quarterback Bo Nix hat sich laut Chefcoach Sean Peyton im vorletzten Spielzug der Partie einen Bruch im rechten Knöchel zugezogen, muss operiert werden und fällt für den Rest der Saison aus.

Mit Jarrett Stidham als Ersatz sind die Broncos im Conference-Final der AFC am kommenden Sonntag (Ortszeit) gegen entweder die Houston Texans oder die New England Patriots erneut Gastgeber. Auch Seattle hat wieder Heimrecht, wenn es im Finale der NFC entweder gegen die Los Angeles Rams oder die Chicago Bears geht. (nih/sda/dpa)
Scotty James zum Fünften
Scotty James bleibt der König der Laaxer Superpipe. Der 31-jährige Snowboarder aus Australien gewinnt zum dritten Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt das Laax Open.

James behauptete sich am Samstagabend mit brillanten 98,75 Punkten aus seinem zweiten Run. Platz 2 belegte der neuseeländische Überraschungsmann Campbell Melville Ives, der erst von dem als Letzter gestarteten James um seinen ersten Weltcupsieg gebracht wurde. Dritter wurde James' Landsmann Valentino Guseli.

Pat Burgener, der einzige Schweizer im Final der besten zwölf, der seit dieser Saison für Brasilien antritt, sprang im hochklassigen Feld auf den 6. Platz. Jonas Hasler, Jan Scherrer, David Hablützel und die weiteren Schweizer waren wie Isabelle Lötscher bei den Frauen am Freitag in der Qualifikation gescheitert.

Bei den Frauen sicherte sich die Südkoreanerin Choi Gaon ihren vierten Weltcupsieg. Die 17-Jährige setzte sich im asiatisch dominierten Final vor der 16-jährigen Japanerin Kudo Rise und der doppelt so alten Chinesin Cai Xuetong durch. (nih/insda)




Zugs Frauen erneut mit dem Cupsieg
Der EV Zug ist erneut Cupsieger der Frauen. Den Innerschweizerinnen gelingt mit einem 4:0-Sieg im Final gegen den HC Davos die erfolgreiche Titelverteidigung.

Grossen Anteil am Cupsieg des EV Zug hat Lara Stalder, die im Final die ersten drei Tore ihres Teams erzielte. Die Topskorerin der Women's League und die Kapitänin des EVZ hatte bereits tags zuvor beim 7:1-Erfolg im Halbfinal gegen die ZSC Lions als Doppeltorschützin geglänzt.

Das Spiel um Platz 3 entschieden die ZSC Lions gegen Langenthal mit 4:2 für sich. (nih/sda)

Grond im Skating-Sprint im Final
Langläufer Valerio Grond zeigte beim Skating-Sprint in Oberhof einen eindrücklichen Steigerungslauf. Im Prolog qualifizierte sich der Bündner als 30. nur hauchdünn für die K.-o.-Runde, zog danach jedoch als Zweiter seines Viertel- und Halbfinallaufs zum zweiten Mal in dieser Saison in den Final der besten sechs ein. Dort ging Grond früh in die Offensive, musste dem hohen Tempo in der zweiten Rennhälfte jedoch Tribut zollen und klassierte sich als Sechster. (nih/sda)
Britschgi verpasst knapp eine dritte EM-Medaille
Der als Titelverteidiger angetretene Lukas Britschgi verpasst in Sheffield als Vierter eine dritte EM-Medaille um 1,37 Punkte. Gold geht an den Georgier Nika Egadze.

Vor einem Jahr verbesserte sich Britschgi in der Kür vom 8. auf den 1. Platz. Daher durfte er sich nach dem 6. Rang im Kurzprogramm noch einiges ausrechnen. Zwar rückte der 27-jährige Schaffhauser noch um zwei Positionen nach vorne, doch das lag mehr an der schwächelnden Konkurrenz. Die Enttäuschung nach dem Auftritt stand Britschgi ins Gesicht geschrieben. Mit dem Kür-Total von 154,78 Punkten blieb er um 15,58 Zähler unter der persönlichen Saison-Bestleistung.

«Es war hart. Ich war nicht in meiner besten Form – vielleicht auch mental», sagte Britschgi nach dem Wettkampf. Nach den ersten beiden Fehlern sei es schwer gewesen, zurückzukommen. Er habe mit sich selbst gekämpft, «aber heute hat es nicht gereicht.» Der zweite Schweizer, der 18-jährige Ean Weiler, fiel in der Kür um sechs Plätze zurück und beendete seine erste EM als 21. (nih/sda)
EM-Bronze für Natalie Maag
Die Rodlerin Natalie Maag sorgte an den Europameisterschaften in Oberhof für eine positive Überraschung. Die Zürcher Oberländerin gewann beim parallel ausgetragenen Weltcup die EM-Bronzemedaille.

Auf ihrer Heimbahn in Oberhof, wo sie während der Saison ihr temporäres Zuhause hat, büsste Maag knapp 28 Hundertstel auf die deutsche Europameisterin Merle Fräbel ein. Zu Silber, das an die Österreicherin Lisa Schulte ging, fehlten der Schweizerin lediglich zwei Tausendstel. (nih/sda)
Biathleten ohne Exploit
Beim Weltcup-Sprint der Biathleten in Ruhpolding klassierte sich Niklas Hartweg als bester Schweizer im 26. Rang. Der Teamleader büsste über die 10 km mit einem Schiessfehler fast eineinhalb Minuten auf den schwedischen Sieger Sebastian Samuelsson ein, der dank einer fehlerfreien Leistung am Schiessstand vor dem Italiener Tommaso Giacomel gewann. Giacomel hatte zuletzt dreimal in Folge triumphiert und führt den Gesamtweltcup weiterhin an. Vom gestarteten Schweizer Quintett qualifizierten sich neben Hartweg auch Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder als 31. beziehungsweise 36. für die Verfolgung der Top 60 am Sonntag. (nih/sda)

Dritter Schweizer Quotenplatz zum Greifen nah
Bei den Männern sorgte Timo Rohner mit Anschieber Mathieu Hersperger als Neunter im Zweierbob für eine Schweizer Erfolgsmeldung. Dank der Top-10-Klassierung in Altenberg genügen Rohner am Sonntag im grossen Schlitten zwei sturzfreie Fahrten, damit die Schweiz für die Olympischen Spiele 2026 in Cortina einen dritten Quotenplatz im Zweier- und Viererbob erhält. In Abwesenheit von Michael Vogt, der die Rennen in Altenberg nach seinem Sturz vor zwei Jahren aus Sicherheitsbedenken ausliess und stattdessen am Samstag im Europacup im Viererbob siegte, war Cédric Follador als Siebter der bestklassierte Schweizer. Die Deutschen feierten im siebten und letzten Zweierbob-Rennen dieser Weltcup-Saison, angeführt von dem nach Saisonende zurücktretenden Johannes Lochner, ihren sechsten Dreifach-Erfolg. (nih/sda)
Annen und Blatty ausserhalb der Top 10
Debora Annen und Inola Blatty schafften es im Monobob-Weltcup in Altenberg in Abwesenheit der wegen Sicherheitsbedenken nicht angetretenen Europameisterin Melanie Hasler nicht in die Top 10. Die beiden Schweizerinnen belegten am Samstag die Ränge 12 und 13. Annen büsste 1,63 Sekunden auf die Siegerin Kailie Humphries ein, Blatty 1,75 Sekunden.

Die Deutsche Laura Nolte sicherte sich mit Rang 3 zum ersten Mal den Gewinn des Monobob-Gesamtweltcups. (nih/sda)
Ragettli und Gremaud neben dem Podest
Andri Ragettli, Mathilde Gremaud und die weiteren Schweizer Freeskier bleiben am Laax Open in den Slopestyle-Finals ohne Podestplatz. Sowohl Ragettli als auch Gremaud sprangen auf den 7. Platz. Beide patzten im ersten der zwei Final-Heats und holten im zweiten Anlauf nicht ausreichend viele Punkte, um noch in den Kampf um die vordersten Ränge einzugreifen. Nils Rhyner und Kim Gubser belegten die Ränge 12 und 13.

Bei den Männern siegte der Norweger Birk Ruud vor dem Österreicher Matej Svancer und dem Kanadier Evan McEachran. Bei den Frauen lieferte die chinesische Halfpipe- und Big-Air-Olympiasiegerin Eileen Gu rund einen Monat vor den olympischen Freestyle-Wettbewerben in Livigno eine Machtdemonstration ab. Die zweitplatzierte Amerikanerin Marin Hamill wies knapp 14 Punkte weniger vor, die Österreicherin Lara Wolf mehr als 17 Punkte weniger.

Gremaud und Ragettli treten nächste Woche an den X-Games an. (nih/sda)
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