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Sportnews-Ticker: Kurze Gedenkzeremonie der Italienerinnen

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Italiens Ski-Team nimmt in Crans-Montana an Gedenkzeremonie teil +++ Cassano fällt aus

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
28.01.2026, 16:3628.01.2026, 18:00
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Cassano fällt länger aus
Der FC Lugano muss lange auf Claudio Cassano verzichten. Wie der Klub mitteilt, erlitt dieser einen Riss des vorderen Kreuzbandes und eine Verletzung des Aussen- und Innenmeniskus im rechten Knie.

Der 22-jährige Angreifer wurde in dieser Saison von Chicago an die Tessiner ausgeliehen. Seit September kam er zu neun Einsätzen, in denen er ein Tor erzielte. Dabei kam er meist als Joker ins Spiel, in die Startaufstellung schaffte es der Italiener nur einmal. (riz/sda)
Kurze Gedenkzeremonie der Italienerinnen in Crans-Montana
Elena Curtoni geht die Brandkatastrophe in der Silvesternacht in Crans-Montana sehr nahe. Die italienische Weltcup-Fahrerin kannte eines der Opfer persönlich. Der hoffnungsvolle italienischen Nachwuchsgolfer Emanuele Galeppini war ein Bekannter von Curtoni, die auch seine Eltern kennt. «Als ich diese Woche nach Crans anreiste, kamen die Gedanken ans Unglück gleich als erstes wieder hoch. Es ist eine schwierige Zeit und es geht mir wirklich nahe», so Curtoni im Zielbereich nach dem ersten Training zur Abfahrt am Freitag.

Zusammen mit einigen Kolleginnen des italienischen Ski-Nationalteams, unter ihnen Sofia Goggia, nahm Curtoni am Mittwochnachmittag am Ort des Unglücks an einer kurzen Gedenkzeremonie für die verstorbenen italienischen Staatsangehörigen und die weiteren Opfer teil. Vor dem Eingang zur Bar «Le Constellation» legten die Italienerinnen einen Blumenstrauss nieder, danach gab es eine Schweigeminute.

«Wir wollen den Familien der Opfer zeigen, dass wir an sie denken und sie unterstützen», so die 34-Jährige. Ab jetzt versuche sie - «obwohl das nicht einfach wird» (Curtoni) - den Fokus wieder möglichst aufs Sportliche zu legen. (riz/sda)


Weltweites Transfergeschäft wächst auf elf Milliarden Euro
Das weltweite Geschäft mit Transfers im Profifussball erreicht Rekordwerte. 2025 wurde eine Summe von knapp elf Milliarden Euro für Spielerinnen- und Spielerwechsel ausgegeben. Der Höchststand liegt damit um mehr als 50 Prozent höher als im Jahr 2024. Insgesamt gab es im letzten Jahr 86'158 internationale Transfers im Männer- und Frauenprofifussball sowie bei den Amateuren. Diese Zahlen veröffentlichte die FIFA.

Spitzenreiter sind im Männerbereich die Klubs aus England bei Ausgaben wie Einnahmen für Personal. So wurden in den englischen Ligen 3,2 Milliarden Euro für neue Spieler ausgegeben. Im Vergleich dazu liegen die Investitionen in Deutschland bei 1,07 Milliarden Euro. Im Frauenfussball sind die Investitionen im vergangenen Jahr sogar um mehr als 80 Prozent gestiegen. Weltweit haben 756 Vereine 23,92 Millionen Euro für neue Spielerinnen ausgegeben. (riz/sda/dpa)
Etappenorte der Tour de Romandie bekannt
Der Etappenplan für die diesjährige Tour de Romandie steht. Die sechstägige Rundfahrt in der Westschweiz findet vom 28. April bis 3. Mai statt.

Die zur World Tour zählende Rundfahrt beginnt mit einem Prolog in Villars-sur-Glâne. In Martigny und in Orbe finden Rundstreckenrennen statt, dazwischen fährt der Tross von Rue nach Vucherens. Die Königsetappe, die ausnahmslos auf Terrain des Kantons Freiburg ausgetragen wird, führt von Broc nach Charmey. Das abschliessende Teilstück beginnt in Lucens und endet in Leysin.

Insgesamt haben die Fahrer, zu denen Tadej Pogacar als Aushängeschild der diesjährigen Tour de Romandie gehört, 853,8 Kilometer und 14'183 Höhenmeter zurückzulegen. (nih/sda)
Wizards siegen nach neun Niederlagen wieder
Die Washington Wizards mit Kyshawn George stoppen in der NBA ihre jüngste Niederlagen-Serie. Das Team aus der Hauptstadt bezwingt die Portland Trail Blazers zuhause 115:111.

Es war nicht nur mit Blick auf die Ergebnisse der vergangenen Tage ein seltenes Erfolgserlebnis für die Wizards, die ihre letzten neun Spiele ausnahmslos verloren hatten. Gegen die Trail Blazers kamen sie zum ersten Sieg im heimischen Stadion seit neun Jahren. Die Bilanz in der laufenden Saison bleibt gleichwohl trist. Die Wizards gewannen in Spiel 45 erst zum elften Mal.

Beim Sieg in einer ausgeglichenen Partie in der Nacht auf Mittwoch hatte George entscheidenden Einfluss. Der Walliser traf 15,5 Sekunden vor Schluss mit einem zweiten Freiwurf zum 113:111, nachdem er mit seinem ersten Versuch gescheitert war. George beendete die Partie mit 19 Punkten und 9 Rebounds. (nih/sda)
Hoffenheims Siegesserie setzt sich fort
Viertes Spiel des Jahres, vierter Sieg: Hoffenheim bleibt auch im Gastspiel bei Werder Bremen souverän und gewinnt 2:0. Der Österreicher Alexander Prass brachte die Gäste mit seinem Treffer kurz vor der Pause auf Kurs. Dass der ehemalige Basel-Spieler Wouter Burger gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit mit der Roten Karte vom Platz musste, schien die Mannschaft kaum zu beeindrucken. Nur zwei Minuten später baute Grischa Prömel den Vorsprung aus.

Hoffenheim, bei dem die schweizerisch-kosovarischen Doppelbürger Albian Hajdari und Leon Avdullahu über die gesamte Spielzeit auf dem Platz standen, festigt mit dem erneuten Erfolg den 3. Rang in der Tabelle. Auf den zweitplatzierten Borussia Dortmund fehlen nur noch drei Punkte.

RB Leipzig hingegen liess beim FC St. Pauli Punkte liegen. Martijn Kaars glich in der 93. Minute per Penalty zum 1:1 aus und sicherte dem Heimteam damit einen unerwarteten Zähler. Die beiden Spiele der 16. Runde mussten nach wetterbedingten Absagen neu angesetzt werden. (riz/sda)

Starke Schweizer mit Unentschieden gegen Island
Die Schweizer Handballer liegen in Malmö in der EM-Hauptrunde gegen Island mehrheitlich in Führung, am Ende resultiert jedoch ein 38:38-Unentschieden. Damit können sie die Halbfinals nicht mehr erreichen.

Hatten die Schweizer in den ersten fünf Partien an dieser EM abgesehen vom 43:26-Kantersieg gegen Montenegro immer wieder, teils tiefe, Dellen in ihrem Spiel, hielten sie diesmal das Level während 60 Minuten hoch. Sie drehten ein 21:22 (34.) in ein 24:22 (36.) und gingen beim 26:23 (39.) wieder mit drei Treffern in Front. Beim 33:30 (50.) betrug der Vorsprung immer noch drei Tore, aber die starken Isländer kämpften sich zurück und glichen in der 59. Minute zum 38:38 aus.

Obwohl nur wenig zum ersten Sieg in einer EM-Hauptrunde fehlte, ist das Unentschieden hoch einzuschätzen. Die Isländer wurden vor dem Turnier als «Geheimfavorit» bezeichnet und unterstrichen insbesondere beim 35:27 am Sonntag gegen Gastgeber Schweden, warum. Die Schweden sind am Mittwoch um 20.30 Uhr der letzte Gegner der Schweizer in der Hauptrunde. (riz/sda)






George und Niederhäuser gehören zu den «Rising Stars»
Kyshawn George und Yanic Konan Niederhäuser sind für das Turnier der «Rising Stars» der NBA nominiert worden – ein Wettkampf, an dem im Rahmen des All-Star-Wochenendes die besten Nachwuchsspieler der NBA aufeinandertreffen.

Der kanadisch-schweizerische Doppelbürger George gehört zu den Spielern, die aktuell ihr zweites Jahr in der NBA bestreiten. Niederhäuser, wie George 22-Jährig, spielt seine erste Saison in den USA. Der Freiburger wurde als Vertreter der G-League, der Ausbildungsliga der NBA, aufgeboten.

Das Turnier wird am 13. Februar ausgetragen und umfasst drei Spiele. George wird in einem der drei Teams bestehend aus NBA-Spielern antreten, Niederhäuser ist Teil der G-League-Mannschaft. (nih/sda)

Moser mit Assist und Sieg
In der NHL stand in der Nacht auf Dienstag Schweizer Zeit lediglich ein Schweizer im Einsatz. Janis Moser gewann mit den Tampa Bay Lightning 2:0 gegen die Utah Mammoth. Damit beendete Tampa die seit fünf Spielen andauernde Siegesserie von Utah.

Janis Moser war einer der Assistgeber beim Treffer zum 2:0. Das Tor erzielte Anthony Cirelli in Überzahl, weniger als eine Minute vor dem Ende der Partie. Auch der erste Treffer war, durch Darren Raddysh, in einem Powerplay der Lightning gefallen.

Die Partie zwischen den Los Angeles Kings mit Kevin Fiala und den Columbus Blue Jackets wurde wegen eines «heftigen Wintereinbruchs» in Columbus verschoben, das Spiel wird am 9. März nachgeholt. (nih/sda)
Ambri-Piotta gelingt der Coup in Genf
Ambri-Piotta überrascht Genève-Servette und feiert in der National League einen 4:3-Sieg nach Overtime gegen die heimstarken Genfer.

Ambri-Piotta, der Vorletzte der National League, zeigte viel Moral und machte zunächst einen 0:2-Rückstand wett. Dario Wüthrich (38.) und Alex Formenton (45.) trafen für die Tessiner. Auch auf den erneuten Rückstand hatten die Gäste eine Antwort parat. Michael Joly erzielte aus spitzem Winkel in der drittletzten Minute der regulären Spielzeit das 3:3. In der Verlängerung gelang Formenton mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel die Entscheidung.

Für Servette ist es erst die zweite Niederlage in diesem Jahr und erst die fünfte in dieser Saison im eigenen Stadion. Zwingend war die Niederlage nicht. Das Team von Trainer Ville Peltonen hatte mehr Schüsse aufs Tor und führte nach dem Doppelschlag von Markus Granlund (25.) und Vili Saarijärvi (27.) die meiste Zeit. Nachdem Ambri auf 2:2 ausgeglichen hatte, dauerte es nur drei Minuten, bis der tschechische Verteidiger Jan Rutta die Genfer wieder in Front schoss.




YB-Verteidiger mit Kreuzbandriss
Die Young Boys müssen für den Rest der Saison auf ihren Rechtsverteidiger Ryan Andrews verzichten. Der im Sommer von Watford nach Bern gewechselte Brite zog sich am Sonntag im Derby gegen den FC Thun einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu.

Der Berner Klub rechnet in seiner Mitteilung mit einer Ausfalldauer von «acht, neun Monaten». Bislang kam der 21-jährige Andrews, der im August einen Vertrag bis Sommer 2029 unterschrieben hatte, für YB zu 18 Einsätzen. (ram/sda)
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