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Sportnews: Rafael Nadal scheitert in Barcelona an De Minaur

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Nadal scheitert in Barcelona in der 2. Runde +++ Hirschi gibt bei La Flèche Wallone auf

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
17.04.2024, 18:24
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Nadal missglückt erster Härtetest
Das Comeback von Rafael Nadal endete beim ATP-500-Turnier in Barcelona in der 2. Runde. Der 37-jährige Spanier blieb gegen den Australier Alex de Minaur, die Nummer 11 der Welt, chancenlos.

Der durch seine Verletzungspausen in der Weltrangliste auf Platz 644 abgerutschte Spanier war von den Buchmachern sogar als Favorit gehandelt worden. Doch die Prognosen, die auch auf dem gelungenen Einstand vom Dienstag beruhten, erwiesen sich als falsch. Nadal baute bei der 5:7, 1:6-Niederlage stark ab und verlor zum Schluss sechs Games in Serie. (abu/sda)
epa11282630 Rafael Nadal of Spain in action during his round of 64 match against Flavio Cobolli of Itlay at the ATP Barcelona Open tennis tournament in Barcelona, Catalonia, Spain, 16 April 2024. EPA/ ...
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Aussenseiter Williams gewinnt La Flèche Wallone, Hirschi gibt auf
Mitfavorit Marc Hirschi wird den Vorschusslorbeeren bei La Flèche Wallonne nicht gerecht. Der Berner steigt beim Sieg des Briten Stephen Williams oben auf der Mur de Huy vorzeitig vom Rad.

Hirschi war kein Einzelfall. Total 130 Fahrer gaben auf, unter ihnen mit Mauro Schmid auch der zweite Schweizer. Bloss 43 Fahrer bissen durch. Bei Kälte und Regen, der zeitweise sogar ein paar Schneeflocken auf die Fahrer fallen liess, waren die äusseren Bedingungen ebenso hart wie das Profil des Parcours', bei dem es die brutale Mur de Huy neu sogar viermal zu erklimmen gab.

Der Sieger Williams griff im letzten Anstieg 250 m vor dem Ziel an, was gemäss Lehrbuch als zu früh gilt. Doch seine Verfolger kamen nicht mehr ganz heran. (abu/sda)
Switzerland's Marc Hirschi of the UAE Team Emirates, right, rides up the 'Wall of Huy' with other competitiors during the Belgian cycling classic and UCI World Tour race Fleche Wallonne ...
Bild: keystone
Aussenseiter Williams gewinnt La Flèche Wallone
Co-Favorit Marc Hirschi wird den Vorschusslorbeeren bei La Flèche Wallonne nicht gerecht. Der Berner kommt beim Sieg des Briten Stephen Williams oben auf der Mur de Huy nicht im Hauptfeld ins Ziel.

Bei Kälte und Regen, der zeitweise sogar ein paar Schneeflocken auf die Fahrer fallen liess, waren die äusseren Bedingungen ebenso hart wie das Profil des Parcours', bei dem es die brutale Mur de Huy neu sogar viermal zu erklimmen gab. Diese Kombination behagte Hirschi für einmal nicht. Der Sieger der Austragung 2020, der vergangenen Sonntag mit einem zweiten Rang beim Gold Race erneut seine Ambitionen angemeldet hatte, liess 60 km vor dem Ziel bei der drittletzten Passage bei dem mit bis zu 19 Prozent steilen Anstieg abreissen.

Der Sieger Williams griff im letzten Anstieg 250 m vor dem Ziel an, was gemäss Lehrbuch als zu früh gilt. Doch seine Verfolger kamen nicht mehr ganz heran. (kat/sda)
United Kingdom's Stephen Williams of the Israel First Tech team crosses the finish line to win the Belgian cycling classic and UCI World Tour race Fleche Wallonne (Walloon Arrow), in Huy, Belgium ...
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Hausdurchsuchung bei Nikola Portner
Der unter Dopingverdacht stehende Schweizer Handball-Nationaltorhüter Nikola Portner muss eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen.

Seit einer Woche ist bekannt, dass Portner positiv auf Methamphetamin getestet und von der deutschen Bundesliga provisorisch suspendiert worden ist. Seither steht Portner, der beim SC Magdeburg unter Vertrag steht, auch im Fokus der Staatsanwaltschaft. Diese leitete nach der positiven A-Probe und einem Hinweis der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschlands (NADA) Ermittlungen gegen Portner ein.

Ein Durchsuchungsantrag sei vollzogen worden, bestätigte die Staatsanwaltschaft. Es seien bei Portner aber keine verbotenen Substanzen gefunden worden. Portner bestreitet ein absichtliches Doping-Vergehen. Das Ergebnis der B-Probe wird in den nächsten Tagen erwartet. (kat/sda)
epa11076972 Switzerland?s goalkeeper Nikola Portner reacts during the Men's EHF EURO 2024 Handball preliminary round ? group A match between Switzerland and France in Berlin, Germany, 14 January  ...
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Marc-Andrea Hüsler in München in Runde 2
Marc-Andrea Hüsler (ATP 233) steht beim ATP-250-Turnier in München in der 2. Runde. Der 27-jährige Zürcher schlägt zum Auftakt Marko Topo (ATP 320) 3:6, 6:1, 6:3.

Hüsler kämpfte sich gegen den 20-jährigen Deutschen nach verlorenem Startsatz zurück und spielte im zweiten Umgang, den er im Schnellzugtempo gewann, stark auf. Der dritte Satz war bis zum Stand von 3:3 und einem Medical Timeout von Topo umkämpft. Schliesslich machte Hüsler in der Folge kurzen Prozess und gewann drei Games in Serie.

In der 2. Runde trifft der Linkshänder auf den Deutschen Yannick Hanfmann (ATP 61). Hüsler bietet sich die Möglichkeit, nach mehr als eineinhalb Jahren wieder einmal zwei Siege auf der Tour aneinanderzureihen. Gelungen war ihm dies letztmals in Bulgariens Hauptstadt Sofia auf dem Weg zu seinem bisher einzigen Turniersieg bei einem ATP-Anlass. (kat/sda)
ABD0064_20230801 - KITZBÜHEL - ÖSTERREICH: Marc-Andrea Huesler (SUI) am Dienstag 1. August 2023 während des ATP-Tennisturnier Generali Open in Kitzbühel. - FOTO: APA/EXPA/JOHANN GRODER
Bild: APA/APA
Beeindruckendes Comeback von Nadal
Rafael Nadal feiert beim ATP-500-Turnier in Barcelona ein beeindruckendes Comeback nach dreimonatiger Verletzungspause. Der 37-jährige Spanier besiegt in der ersten Runde den Italiener Flavio Cobolli 6:2, 6:3.

Nadal, durch seine langen Verletzungspausen in der Weltrangliste auf Platz 644 abgerutscht, brauchte gegen den an Position 62 liegenden Cobolli keine Anlaufzeit. Er nahm dem 21-Jährigen im ersten Satz gleich zwei Aufschlagspiele ab und gab sich bei eigenem Service keine Blösse.

Auch im zweiten Satz spielte der 22-fache Grand-Slam-Sieger seine immense Erfahrung aus und zeigte dem jungen Cobolli die Grenzen auf. Nach nur 85 Minuten verwertete Nadal seinen zweiten Matchball. Für den Spanier war es das erste Spiel seit der im Januar bei der Viertelfinalniederlage in Brisbane erlittenen Hüftverletzung.

Auf dem Weg zum 13. Turniersieg beim Sandplatzklassiker in Barcelona trifft Nadal in der zweiten Runde auf den als Nummer 4 gesetzten Australier Alex De Minaur.

Bereits ausgeschieden ist Andrej Rublew. Der als Nummer 2 gesetzte Russe unterlag in der zweiten Runde dem Amerikaner Brandon Nakashima (ATP 87) 4:6, 6:7 (6:8). (sda/kat)
epa11279812 Spanish tennis player Rafael Nadal attends a training session at the Reial Club de Tennis Barcelona 1899 complex to prepare for his participation in the Barcelona Open tennis tournament in ...
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Weitere Erstrundenniederlage für Stan Wawrinka
Stan Wawrinka (ATP 86) scheidet auch beim ATP-250-Turnier in Bukarest in der ersten Runde aus. Der 39-jährige Waadtländer unterliegt dem Portugiesen Nuno Borges (ATP 55) 6:3, 5:7, 2:6.

Für Wawrinka wäre in der rumänischen Hauptstadt mehr möglich gewesen. Er startete gut in die Partie, schaffte beim Stand von 3:2 im ersten Satz das Break und gab den Vorteil nicht mehr aus der Hand.

Auch im zweiten Satz war der Romand am Drücker, hatte sowohl im zweiten als auch im fünften Aufschlagspiel seines zwölf Jahre jüngeren Gegenübers zwei Breakchancen. Er konnte jedoch keine davon verwerten und musste seinerseits bei letzter Gelegenheit den Aufschlag abgeben.

Der dritte Satz war schliesslich eine klare Angelegenheit für den als Nummer 7 gesetzten Portugiesen, der am Australian Open bis in die Achtelfinals vorgestossen war.

Für Wawrinka war es im siebten Turnier des Jahres bereits die fünfte Erstrundenniederlage. (kat/sda)
Une défaite cuisante pour Stan Wawrinka.
Bild: fxp-fr-sda-rtp
Pellaud mit Podestplatz bei der Tour of the Alps
Simon Pellaud vom Team Tudor wurde bei der 2. Etappe der Tour of the Alps Dritter. Der 31-jährige Walliser musste sich auf den 190 km von Salurn im Südtirol nach Stans im Tirol einzig dem Italiener Alessandro De Marchi und dem Österreicher Patrick Gamper geschlagen geben. Auf den Sieger verlor er 1:24 Minuten. Für Pellaud war es der erste Podestplatz in dieser Saison. (sda/kat)
Switzerland's Simon Pellaud pedals during the tenth stage of the Giro d'Italia cycling race, from L'Aquila to Foligno, Italy, Monday, May 17, 2021. (Fabio Ferrari/LaPresse via AP)
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Saisonende für Beloko und Simani
Nicky Beloko und Denis Simani fallen wegen Verletzungen für den Rest der Saison aus. Dies teilte der FC Luzern mit.

Beloko leidet an einem Teilriss des Innenbandes im linken Knie. Die Verletzung zog sich der 24-jährige Mittelfeldspieler in der Partie der 30. Super-League-Runde gegen Yverdon zu. Drei Tage später spielte er unter leichten Schmerzen auch gegen Lausanne-Sport, ehe eine Untersuchung die Verletzung zutage förderte.

Simani erlitt im Spiel gegen Lausanne-Sport eine Verletzung am Halswirbelkörper. Eine Operation ist beim 32-jährigen Innenverteidiger nicht vorgesehen. Die Verletzung wird konservativ behandelt. (kat/sda)
Nicky Beloko von Luzern beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem Yverdon Sport FC vom Donnerstag, 4. April 2024 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
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Marco Tadé tritt zurück
Marco Tadé hat genug vom Spitzensport. Der Moguls-Spezialist ist im Alter von 28 Jahren zurückgetreten. «Nach all meinen Verletzungen habe ich mir gesagt, dass ich selbst entscheiden möchte, wann ich zurücktrete – aus eigenem und freiem Willen. Jetzt ist der Moment für einen neuen Abschnitt gekommen», wird Tadé in einem Communiqué von Swiss-Ski zitiert.

Den Höhepunkt seiner Karriere erlebte der Tessiner vor sieben Jahren, als er an den Weltmeisterschaften in der Sierra Nevada im Doppel-Buckelpisten-Wettkampf die Bronzemedaille gewann. Sechs Monate danach folgte der Tiefpunkt. Wegen eines im Training in Australien erlittenen Kreuzbandrisses musste er zwei Jahre pausieren. Im Weltcup stand Tadé dreimal auf dem Podest, zweimal als Zweiter, einmal als Dritter. (sda)
Switzerland's Marco Tade competes in the men's moguls qualifying at Genting Snow Park at the 2022 Winter Olympics, Thursday, Feb. 3, 2022, in Zhangjiakou, China. (AP Photo/Gregory Bull)
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Bernd Hölzenbein ist gestorben
Bernd Hölzenbein, Teil der deutschen Weltmeistermannschaft von 1974, ist tot. Der langjährige Spieler von Eintracht Frankfurt erlag im Alter von 78 Jahren den Folgen einer langen, schweren Krankheit.

Wer an Hölzenbein denkt, denkt vor allem an die Szene im WM-Final in München gegen die Niederlande, als er in der 24. Minute auf der linken Seite in den Strafraum eindrang, der Niederländer Wim Jansen zur Grätsche ansetzte und Hölzenbein zu Fall kam. Die Folge: Penalty für Deutschland, 1:1-Ausgleich durch Paul Breitner und nach dem Siegestreffer von Gerd Müller der Titel für den WM-Gastgeber.

Von 1967 bis 1981 bestritt Hölzenbein 420 Bundesliga-Spiele für die Eintracht. Den bislang letzten Titelgewinn der Frankfurter konnte er noch live miterleben. Beim Triumph in der Europa League 2022 unter Trainer Oliver Glasner in Sevilla war das Vereinsurgestein noch einmal dabei. Es war seine letzte grosse Reise mit der Eintracht. (sda/dpa)
FILE - West Germany's Bernd Hölzenbein, center, is brought down by Holland's Wim Jansen in the penalty area during the Soccer World Cup Final in Munich, Germany on July 7, 1974. English Refe ...
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Ende des zweiterfolgreichsten Frauenklubs in der Schweiz
Der HC Ladies Lugano ist Geschichte. Der Klub teilt mit, dass der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wird. Die Nachricht kommt nicht überraschend. Nachdem die Lugano Ladies bereits ein Spiel der Abstiegsrunde wegen zu wenig Spielerinnen abgesagt hatten, verzichtete der Klub auch auf die Teilnahme an der Ligaqualifikation gegen B-Meister Zug. Den Neustart in der zweithöchsten Liga nehmen die Tessinerinnen nicht in Angriff. «Trotz aller Bemühungen und harter Arbeit unseres Teams zwingt uns die aktuelle finanzielle Situation leider zu diesem schweren Entscheid», schrieb der Verein in einer Mitteilung.

Die Ladies Lugano – nicht offizieller Teil des HC Lugano – wurden 1990 gegründet und stiegen 2000 in die höchste Schweizer Frauenliga auf. Die acht Meistertitel zwischen 2006 und 2021 werden einzig von den ZSC Lions Frauen übertroffen (elf Titel). (abu/sda)

Nächste Palmer-Show bei Chelsea-Kantersieg
Zum wiederholten Mal in den letzten Wochen brilliert beim FC Chelsea der junge Cole Palmer. Der 21-jährige Engländer schiesst beim 6:0-Heimsieg der Londoner gegen Everton vier Tore.

Chelsea wird auch in dieser Saison die Champions League verpassen. Aber die auf dem Transfermarkt zuletzt eher glücklosen Londoner dürfen sich rühmen, einen Coup geschafft zu haben, als sie im letzten September für 45 Millionen Franken dem Konkurrenten Manchester City Cole Palmer ausgespannt haben.

Palmer ist der Überflieger der letzten Wochen. Seit Mitte März hat er in sechs Spielen elfmal getroffen. Die letzten vier Tore erzielte er gegen Everton: das erste nach Dribbling und Doppelpass (13.), das zweite in Goalgetter-Manier (18.) und das dritte mit einem Lob gegen Englands Nationalgoalie Jordan Pickford, mit dem er wohl im Sommer an die EM nach Deutschland reisen wird (29.). Zum 5:0 traf Palmer nach der Pause mittels Penalty. (con/sda)
Chelsea's Cole Palmer celebrates after scoring his side's fifth goal during the English Premier League soccer match between Chelsea and Everton at Stamford Bridge stadium in London, Monday,  ...
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Schweizer EM-Aufgebot mit Noè Ponti
Im Schweizer Aufgebot für die Schwimm-Europameisterschaften in Belgrad (17. bis 23. Juni) findet sich auch Noè Ponti. Der Tessiner hatte zuletzt offen gelassen, ob er an den einen Monat vor den Olympischen Spielen in Paris stattfindenden Titelkämpfen teilnehmen würde.

Wie für die ebenfalls schon für Paris qualifizierten Thierry Bollin (100 m Rücken), Antonio Djakovic (400 m Crawl) und Roman Mityukov (100 m und 200 m Rücken) dient die EM auch für Ponti (100 m und 200 m Delfin) als Standortbestimmung. Vor drei Jahren in Tokio gewann Ponti Olympia-Bronze.

Für Jérémy Desplanches, auch er Bronzegewinner in Tokio, und für Lisa Mamié bietet sich in Belgrad die letzte Möglichkeit, die Einzellimite für Paris zu unterbieten.

Insgesamt umfasst das von Swiss Aquatics verbreitete Schweizer EM-Aufgebot 14 Schwimmerinnen und Schwimmer. (dab/sda)
Noe Ponti reagiert nach seinem Sieg im Final ueber 200m Delfin an den Schweizermeisterschaften im Schwimmen am Sonntag, 7. April 2024, in Uster. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)
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WM-Gold für Genfer Junior Aebersold
Der Genfer Degenfechter Alban Aebersold ist Junioren-Weltmeister. Der seit einem knappen Monat 20-Jährige setzte sich in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad gegen die gleichaltrige Konkurrenz mit 12 gewonnenen Gefechten durch. Im Final schlug er den Briten Alec Brooke mit 15:14.

Im letzten Jahr war Aebersold Teil des Schweizer U20-Teams, das an der WM in Plovdiv Silber gewann. (dab/sda)
Marcel Hug gewinnt den Boston-Marathon mit Streckenrekord
Marcel Hug gewinnt zum siebten Mal den Boston-Marathon. Der 38-jährige Rollstuhl-Athlet absolviert die 42,195 Kilometer in neuer Rekordzeit von 1:15:33. Seine eigene Bestmarke aus dem letzten Jahr verbesserte er trotz eines Sturzes um über anderthalb Minuten.

Von der Konkurrenz wurde Hug nicht ernsthaft gefordert. Der Thurgauer lag rasch deutlich in Führung. Allerdings nahm er als schon souveräner Leader eine Kurve zu schnell und krachte in eine Abschrankung. Trotz Schürfungen an der linken Hand war der sechsfache Paralympics-Sieger rasch wieder auf Kurs. Im letzten Jahr hatte Hug alle wichtigsten Marathons für sich entschieden.

Im Rennen der Frauen musste sich Manuela Schär nur der Britin Eden Rainbow-Cooper geschlagen geben. Die 39-jährige Luzernerin, viermalige Siegerin in Boston, hatte im letzten Jahr das Rennen aufgeben müssen. (sda/kat)
epa11280340 Marcel Hug from Switzerland holds the Boston Marathon Trophy afte winning the Men?s Wheels Chair race of the 128th Boston Marathon in Boston, Massachusetts, USA, 15 April 2024. EPA/CJ GUNT ...
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Grossartiger Sieg für Tirinzonis Curlerinnen
Zum Abschluss der Saison gewinnen die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni das von sämtlichen Teams der Weltspitze besuchte Grand-Slam-Turnier in Toronto.

Die vierfachen Weltmeisterinnen Carole Howald, Selina Witschonke, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz besiegten im Final das schwedische Team um Skip Isabella Wrana 6:5. Im Halbfinal besiegten sie mit 5:3 die Kanadierinnen um Skip Rachel Homan, gegen die sie im März den WM-Final im kanadischen Sydney verloren hatten. (kat/sda)
Switzerland skip Silvana Tirinzoni, right, celebrates with fourth Alina Paetz after a win over Italy to advance to the gold-medal game at the women's world curling championships in Sydney, Nova S ...
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Nadal feiert in Barcelona Comeback
Rafael Nadal bestreitet ab Dienstag sein erstes Turnier seit drei Monaten. Der Match gegen den Italiener Flavio Cobolli in Barcelona sieht der 37-Jährige als Geschenk. Er sei bereit, aber realistisch.

«Heute fühle ich mich gut genug, um auf dem Court zu stehen», sagte Nadal am Montag an der Medienkonferenz. «Das ist wichtig. Es bedeutet mit viel, wieder in Barcelona zu spielen, an einem Ort, an dem ich unglaubliche Erfolge gefeiert habe.» Zwölfmal hat Nadal das Sandturnier in der katalanischen Hauptstadt gewonnen; der Centre Court ist seit 2017 nach ihm benannt. (kat/sda)
Rafael Nadal, ici en 2023, est très attendu à Monte-Carlo en avril
Bild: fxp-fr-sda-rtp
Nati-Trainer Fischer bietet Zuger Quintett auf
Für die zweite WM-Vorbereitungswoche der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft kann Trainer Patrick Fischer auf die drei EVZ-Spieler Leonardo Genoni (Goalie), Tobias Geisser (Verteidiger) und Sven Senteler (Stürmer) zählen.

Hingegen muss Goalie Stéphane Charlin das Nati-Camp verlassen. Dazu fehlt in dieser Woche Stürmer Tanner Richard aus privaten Gründen. Die Schweiz bestreitet am kommenden Freitag und Samstag in Basel jeweils ein Testspiel gegen Frankreich. Bereits klar ist, dass für die dritte WM-Vorbereitungswoche mit Fabrice Herzog und Dario Simion zwei weitere EVZ-Stürmer zur Nationalmannschaft stossen werden. (abu/sda)

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Yannick Weber (35) ist ein weitgereister Haudegen aus dem Bernbiet. Erfahren aus 14 Jahren Nordamerika, mehr als 500 NHL-Spielen und Auftritten auf der ganz grossen Bühne: 2017 verliert er an der Seite von Roman Josi mit Nashville den Stanley Cup-Final.

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