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Sportnews-Ticker: Schweizer Curler besiegen USA und treffen auf sie

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Curler besiegen USA und treffen wieder auf sie +++ Peñas Kampf fällt ins Wasser

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
03.04.2026, 08:4003.04.2026, 09:47
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Peña tritt in Bern nicht an
Der geplante Interkontinental-Titelkampf von Angelo Peña bei der Berner Veranstaltung «Boxen statt Theater» fällt kurzfristig ins Wasser.

Sein Gegner Salvador Jimenez verpasste beim offiziellen Wiegen das vereinbarte Gewichtslimit von 58,9 Kilogramm mit 63,0 Kilogramm deutlich. Obwohl die Verbände eine Austragung anboten, bei der die Titel ausschliesslich für Peña auf dem Spiel gestanden wären, lehnte dieser ab. Nach Rücksprache mit seinem Trainerteam entschied er sich gegen den Kampf, da ihm das gesundheitliche Risiko gegen einen derart schweren Kontrahenten zu gross war. (nih/sda)
Schweizer besiegen die USA – und treffen gleich wieder auf sie
Das Schweizer Männer-Team hat die Vorrunde der Curling-Weltmeisterschaft in Ogden (USA) am Donnerstagabend mit einem 9:5-Erfolg gegen die Vereinigten Staaten abgeschlossen.

Skip Marco Hösli und seine Teamkollegen Justin Hausheer, Simon Gloor und Philipp Hösli vom CC Glarus erzwangen die Entscheidung im Duell gegen die Amerikaner im neunten End. Mit einem perfekten letzten Stein beförderte Philipp Hösli einen gegnerischen Stein aus dem Haus und sicherte der Schweiz so ein entscheidendes Viererhaus. Das US-Team von Skip John Schuster gab die Partie daraufhin vorzeitig auf.

Beide Mannschaften hatten sich die Playoff-Qualifikation bereits am Mittwochabend gesichert. Das erneute Aufeinandertreffen im Viertelfinal ist für Freitag um 17:00 Uhr (Schweizer Zeit) angesetzt. (sda/lak)
Sierre deklassiert La Chaux-de-Fonds und legt vor
Im Playoff-Final der Swiss League hat Sierre eine eindrückliche Reaktion gezeigt. Die Walliser deklassieren La Chaux-de-Fonds im dritten Spiel vor heimischem Publikum gleich mit 7:2 und gehen in der Best-of-7-Serie mit 2:1 in Führung.

Nach dem knappen 5:4-Erfolg der Neuenburger nach Verlängerung in Spiel 2 erlebten die 3648 Zuschauer in Sierre zunächst einen wilden Schlagabtausch. Auf die frühe Powerplay-Führung der Gastgeber durch Arnaud Montandon (6.) reagierte La Chaux-de-Fonds mit einem Doppelschlag zur kurzzeitigen 2:1-Führung. Doch Sierre schlug umgehend zurück: Nur 22 Sekunden nach dem Rückstand glich Riat aus, und Guillaume Asselin sorgte in der 17. Minute für die 3:2-Pausenführung. Ab dem Mitteldrittel dominierten die Walliser die Partie dann nach Belieben und zogen spielentscheidend davon. Überragender Akteur bei Sierre war Guillaume Asselin, der an drei Toren beteiligt war (ein Treffer, zwei Assists).

Das vierte Spiel der Finalserie findet am Samstag in La Chaux-de-Fonds statt. (nih/sda)
Kantersieg und knappe Niederlage
Die Schweizer Curler kassieren an der Weltmeisterschaft in Ogden (USA) eine bittere 4:7-Niederlage gegen Schottland.

Im wegweisenden Duell gegen die Schotten und deren Skip Ross Whyte fiel die Entscheidung im zehnten End. Nach einem perfekt ausgeführten «Hit and Roll» der Schotten lagen zwei gegnerische Steine auf den besten Positionen. Der Druck auf den Schweizer Schlussspieler Philipp Hösli war in der Folge zu gross: Sein geplanter Takeout zur Rettung ins Zusatzend misslang. Schottland stahl zwei Steine zum 7:4-Endstand und wies am Ende eine starke Stein-Erfolgsquote von 93 Prozent auf (Schweiz 86 Prozent).

Mit acht Siegen und drei Niederlagen ist der direkte Einzug in die Halbfinals (die Top 2 der Round Robin) für die Schweiz nun kaum noch erreichbar. Zum Abschluss der Vorrunde wartet in der Nacht auf Freitag das Duell gegen die USA, die ebenfalls bereits für die Playoffs qualifiziert sind. (nih/sda)



Belinda Bencic nach Startschwierigkeiten in den Viertelfinals
Belinda Bencic (WTA 12) hat das erste Aufeinandertreffen mit der Tschechin Sara Bejlek (WTA 80) für sich entschieden. Die 29-jährige St. Gallerin gewann die Achtelfinal-Partie in Charleston nach 1:48 Stunden mit 7:6 (7:4) und 6:2.

In den Viertelfinals im US-Bundesstaat South Carolina bekommt es Bencic nun entweder mit der Amerikanerin Madison Keys oder der Ungarin Anna Bondar zu tun. (nih/sda)


College-Auswahl wieder am Spengler Cup
Die U.S. Collegiate Selects nehmen nach ihrer erfolgreichen Premiere auch in den Jahren 2026 und 2027 am Spengler Cup in Davos teil. Das Organisationskomitee hat mit der amerikanischen College-Auswahl, die bei ihrer letzten Teilnahme mit erfrischendem Eishockey überraschend bis in den Final vorstiess, einen entsprechenden Zweijahresvertrag unterzeichnet.

Mit dieser Einigung stehen bereits vier der sechs Mannschaften für die kommende 98. Ausgabe des Traditionsturniers fest. Neben den US-Amerikanern und Titelverteidiger HC Davos werden auch der schwedische Vertreter Frölunda HC sowie die SCL Tigers um den Turniersieg kämpfen. (nih/sda)
Italiens Verbandspräsident Gabriele Gravina tritt zurück
Italiens Verbandschef Gabriele Gravina und Sportchef Gianluigi Buffon hören nach dem erneuten Scheitern in einer WM-Qualifikation auf. Unklar ist, ob es mit Nationaltrainer Gattuso weitergeht.

Der frühere Weltklasse-Goalie Buffon (48) zeigte sich enttäuscht, dass es ihm trotz aller Überzeugung und Bemühungen im Team nicht gelungen sei, Italien wieder zu einer WM zu führen. Zuvor war bereits Gravina als Verbandspräsident zurückgetreten. Der 72-Jährige hatte massiv unter Druck gestanden, sogar aus der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni war er zum Rücktritt gedrängt worden. Gravina wurde nach Aussagen, in denen er die Leistungen der Fussballer verteidigte und andere Sportarten herabwürdigte, eine riesige Arroganz vorgeworfen.

Die Nachfolge an der Spitze des Verbandes soll nach einer Mitteilung am 22. Juni geregelt werden. (sda/dpa)



Bonnet gewinnt Gesamtweltcup
Der Freiburger Rémi Bonnet war der grosse Sieger am Donnerstag beim Weltcupfinal im Skitourenrennen in Villars-sur-Ollon im Waadtland. Bonnet gewann das Einzelrennen und sicherte sich auch den Sieg im Gesamtweltcup.

Nach seinem ersten Sieg am Mittwoch doppelte Bonnet nach und siegte nach zwei langen Aufstiegen mit total 1440 m Steigung vor dem Franzosen William Bon Mardion. Der Weltcupfinal endet am Samstag mit den Rennen über die olympischen Distanzen. (ram/sda)
Nemeth für fünf Spiele gesperrt
Der Cross-Check gegen Jonas Taibel von den SCRJ Lakers hat für Patrik Nemeth ernsthafte Konsequenzen. Der Schwede vom HC Fribourg-Gottéron wurde von der National League für fünf Spiele gesperrt.

Die erste Sperre verbüsste Nemeth im Spiel 7 der Viertelfinal-Serie, die Gottéron für sich entschied. Er kassierte zudem eine Busse in der Höhe von 7500 Franken. (ram)

Das Foul ab 2:30 Min. im Video:
Rockets der Playoff-Qualifikation nah
Die Houston Rockets haben den vierten Sieg in Folge errungen. Sie schlugen die Milwaukee Bucks zuhause 119:113 und stehen kurz vor der Playoff-Qualifikation. Clint Capela hatte nach siebeneinhalb Minuten Einsatzzeit in seiner Bilanz zwei Punkte und fünf Rebounds stehen.

Die Rockets nehmen im Klassement der Western Conference Rang 5 ein. Bei sechs ausstehenden Partien haben sie fünf Siege mehr auf dem Konto als die Phoenix Suns auf Platz 7. Die ersten sechs Teams sind direkt für die Playoffs qualifiziert. (ram/sda)
Schweizer Curler brillieren mit Fünferhaus
Die Schweizer Männer-Equipe ist an der Curling-WM in Ogden (USA) zurück in der Erfolgsspur. Die Schweiz fegt Südkorea 9:2 vom Eis. Nach sechs Ends gaben die Asiaten auf. Den Weg zum hohen Sieg ebnete sich die Glarner Crew mit einem im Spitzen-Curling selten vorkommenden Teilerfolg: Im fünften End gelang ihr ein Fünferhaus, obwohl der Vorteil des letzten Steins aufseiten des Gegners lag (im Video unten).

Mit acht Siegen aus zehn Spielen hat das Schweizer Quartett die Qualifikation zumindest für die Playoffs auf sicher. In der Zwischenrangliste liegen sie hinter Schweden auf Platz 2. Nächster Schweizer Kontrahent ist am frühen Donnerstagabend Schottland. (ram/sda)
Embolo und Zakaria in den Top 30 der bestbezahlten Ligue-1-Spieler
Die französische Sportzeitung «L'Equipe» publizierte ihre jährliche Rangliste der bestbezahlten Spieler der Ligue 1. In den Top 30 befinden sich mit Breel Embolo (23.) und Denis Zakaria (30.) zwei Schweizer.

Embolo soll in Rennes pro Monat brutto 350'000 Euro verdienen, Zakaria in Monaco 330'000 Euro. Die ersten 14 Plätze der Rangliste belegen Spieler von Paris Saint-Germain. Topverdiener ist Ballon-d'Or-Gewinner Ousmane Dembélé mit einem Monatslohn von 1,5 Millionen Euro. (nih/sda)
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