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Sportnews-Ticker: Stiasny gewinnt die Königsetappe der Vuelta

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Stiasny gewinnt die Königsetappe der Vuelta +++ Marquez stürzt im Sprint – Martin gewinnt

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
09.05.2026, 13:4909.05.2026, 16:00
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Stefanos Tsitsipas erhält eine Wildcard für das Geneva Open
Der Grieche Stefanos Tsitsipas nimmt erstmals am Geneva Open teil. Der 27-Jährige, der im ATP-Ranking nur noch die Nummer 75 ist, erhielt eine Wildcard, wie die Organisatoren bekannt gaben. Tsitsipas blickt auf eine schwierige Zeit zurück, geprägt von Rückenschmerzen. Zuletzt scheiterte die frühere Nummer 3 der Welt in Rom in der 1. Runde.

Tsitsipas, der zweimal in einem Grand-Slam-Final stand und 2019 die ATP Finals gewann, ist nach Stan Wawrinka der zweite Wildcard-Empfänger. Wer die dritte Einladung erhält, ist noch offen. Mit Taylor Fritz (ATP 7), Alexander Bublik (ATP 11), Cameron Norrie (ATP 19), Learner Tien (ATP 21) und Casper Ruud (ATP 25) sind fünf Spieler aus den Top 25 gemeldet. (riz/sda)
Jorge Martin gewinnt nach Blitzstart, Marc Marquez stürzt
Der Spanier Jorge Martin gewinnt den Sprint beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans. Der MotoGP-Weltmeister von 2024 setzt sich nach einem Blitzstart vor den Italienern Francesco Bagnaia und Marco Bezzecchi durch.

Martin war auf seiner Aprilia als Achter ins Rennen gestartet und überholte bis zur zweiten Kurve alle vor ihm liegenden Konkurrenten. Schmerzhaft endete der Sprint für den in dieser Saison bislang glücklosen amtierenden Weltmeister Marc Marquez. Der 33-jährige Katalane stürzte gegen Rennende heftig. Er lief danach hinkend Richtung Boxengasse. (riz/sda)
Zürcherin Petra Stiasny gewinnt die Königsetappe der Vuelta
Die Zürcherin Petra Stiasny kommt an der Vuelta Femenina zum bislang bedeutendsten Sieg ihrer Karriere. Die 24-jährige Zürcherin gewinnt zum Abschluss der Spanien-Rundfahrt die Königsetappe hinauf auf den berüchtigten Angliru. Stiasny übernahm rund sechs Kilometer vor dem Ziel und damit mitten in der letzten Steigung den Lead im Favoritenfeld. Die entscheidende Tempoverschärfung für den Sieg gelang der 1,60 m grossen Wädenswilerin gut zwei Kilometer vor der Ziellinie, als sie in einer steilen Haarnadelkurve die Spanierin Paula Blasi stehen liess.

Blasi, die mit 23 Sekunden Rückstand auf Stiasny am Angliru ankam, sicherte sich den Gesamtsieg vor der 36-jährigen Niederländerin Anna van der Breggen. Der 3. Platz ging an die Französin Marion Bunel. Stiasny belegte den 30. Schlussrang. (riz/sda)




Wembanyama bringt Spurs auf Kurs
Victor Wembanyama bringt die San Antonio Spurs in den NBA-Playoffs auf Halbfinal-Kurs. Die Spurs gewinnen Spiel 3 der Best-of-7-Viertelfinalserie gegen die Minnesota Timberwolves auswärts mit 115:108 und holen sich mit dem zweiten Sieg den Heimvorteil zurück.

Wembanyama, der mit 22 Jahren seine ersten Playoffs bestreitet, war mit 39 Punkten, 15 Rebounds und 5 Blocks der herausragende Akteur auf dem Parkett. Mindestens 35 Punkte, 15 Rebounds und 5 Blocks waren vor dem baumlangen Franzosen erst Kareem Abdul-Jabbar, Hakeem Olajuwon und Shaquille O'Neal geglückt.

Im Osten holten die New York Knicks mit einem 108:94-Sieg bei den Philadelphia 76ers den dritten Punkt. Das Team um Spielmacher Jalen Brunson (33 Punkte) besitzt somit vier Matchbälle, um zum zweiten Mal in Folge den Final der Eastern Conference einzuziehen. Ein 0:3 hat in der Geschichte der NBA-Playoffs noch keine Franchise aufgeholt. (hkl/sda)

Vegas Golden Knights legen wieder vor
Die Vegas Golden Knights haben im Playoff-Viertelfinal der Eastern Conference gegen die Anaheim Ducks mit einem Break wieder vorgelegt. Die NHL-Franchise des erneut überzähligen Schweizer Goalies Akira Schmid gewann Spiel 3 der Best-of-7-Serie in Anaheim 6:2 und führt nun mit 2:1 Siegen.

Matchwinner für die Golden Knights, die mit drei Toren im ersten Drittel früh für klare Verhältnisse sorgten, war Mitch Marner mit drei Toren und einer Vorlage.

In der Western Conference schafften die Montreal Canadiens gegen die Buffalo Sabres mit einem 5:1-Auswärtssieg den Ausgleich zum 1:1. (hkl/sda)

Masarova in Rom in der 3. Runde
Rebeka Masarova steh beim WTA-1000-Turnier in Rom in der 3. Runde.

Zu später Stunde, nachdem der Spielbetrieb in Rom einmal mehr durch Regen verzögert wurde, gelang Rebeka Masarova (WTA 160) ein schöner Exploit. Die 26-jährige Baslerin überwand den Verlust des ersten Durchgangs und setzte sich 4:6, 6:4, 6:4 gegen die Weltnummer 23 Leylah Fernandez durch. Das einzige Break des Entscheidungssatzes gelang der Schweizer Qualifikantin zum 3:2, nach knapp zweieinhalb Stunden nutzte sie ihren ersten Matchball.

In der 3. Runde wartet auf Masarova eine noch schwierigere Aufgabe. Sie trifft erstmals auf die Weltranglisten-Fünfte Jessica Pegula aus den USA. Diese hatten am Donnerstag bereits Belinda Bencic und Viktorija Golubic erreicht. (hkl/sda)

Nantes steigt ab, Lens in der Champions League
Der achtfache Meister Nantes steigt in die zweite französische Liga ab. Durch die 0:1-Niederlage am vorletzten Spieltag in Lens können sich die «Canaris» nicht mehr retten. Nur drei Klubs in Frankreich haben mehr Meistertitel als Nantes, das von Waldemar Kita, einst Besitzer von Lausanne-Sport, präsidiert und zuletzt von Vahid Halilhodzic trainiert wurde.

Lens, der letzte Herausforderer von Paris Saint-Germain im Meisterrennen, sicherte sich mit dem Erfolg den Einzug in die Champions League. (hkl/sda)

Frosinone steigt in die Serie A auf
Frosinone Calcio schafft zum vierten Mal in den letzten zwölf Jahren den Aufstieg in die Serie A. Der rund 90 Kilometer von Rom entfernt beheimatete Klub sicherte sich in der letzten Runde der Serie B den 2. Platz und damit den direkten Aufstieg. Bereits zuvor war Venezia als Aufsteiger festgestanden.

Den letzten freien Platz in der kommenden Serie-A-Saison wird in den Playoffs vergeben, an denen die Teams auf den Plätzen 3 bis 8 teilnehmen. (hkl/sda)

Ukraine zweiter Aufsteiger in die A-Gruppe
Die Ukraine ist nach Kasachstan der zweite Aufsteiger in die Eishockey-A-WM. Die Osteuropäer gewannen beim Turnier der Divison I in Sosnowiec in der letzten Runde 3:1 gegen Japan und sicherten sich den 2. Platz.

Die Ukraine profitierte davon, dass der Gastgeber Polen gegen Litauen und Frankreich gegen Kasachstan ihre letzten Partien verloren. Die Franzosen mit den National-League-Spielern Antoine Keller, Enzo Guebey, Thomas Thiry, Kevin Bozon, Floran Douay und Jordann Bougro verpassten damit den sofortigen Wiederaufstieg.

Die Ukraine wird bei der nächsten A-WM in Deutschland erstmals seit zwanzig Jahren wieder in der Elite dabei sein. (hkl/sda)

Servette Chênois und YB klar auf Finalkurs
Die YB Frauen und Servette Chênois machen in den Halbfinal-Hinspielen einen grossen Schritt Richtung Final der Women's Super League.

Die Titelverteidigerinnen aus Bern setzten sich auswärts gegen St. Gallen mit 3:1 durch. Die Deutsche Lisa Josten sorgte in der Startviertelstunde der zweiten Halbzeit mit ihren beiden Toren für den Unterschied. Nur 70 Sekunden nach dem Wiederanpfiff profitierte die smarte Stürmerin von einem langen Einwurf, um auf 2:1 zu stellen, und zehn Minuten später traf sie im Strafraum mit einem schönen Schuss aus der Drehung zum 3:1.

St. Gallen war bei allen drei Gegentoren in der Defensive nicht auf der Höhe. Das junge Ostschweizer Team, das den Viertelfinal dank eines vom Verband bestraften Wechselfehlers des FC Basel überstanden hatte, agierte mutig und suchte immer spielerisch Lösungen, war aber zu wenig effizient. Nur auf den ersten Rückschlag durch das 0:1 von Malaurie Granges (6.) konnte der FCSG reagieren. Die 18-jährige Lia Ammann traf nach einer knappen halben Stunde zum 1:1. Im Rückspiel am Samstag in einer Woche wartet auf die St. Gallerinnen eine Mammutaufgabe. (hkl/sda)

Waltert verpasst Prestigesieg
Simona Waltert verpasst beim WTA-1000-Turnier in Rom einen Exploit. Die Bündnerin unterliegt der höher eingestuften Hailey Baptiste nach grossem Kampf 7:6, 4:6, 4:6.

Simona Waltert (WTA 91) stand beim Masters-1000-Turnier in der italienischen Metropole nahe am Einzug in die 3. Runde. Die Qualifikantin aus Chur forderte mit der Amerikanerin Hailey Baptiste eine sehr formstarke Spielerin.

Waltert wehrte im Tiebreak des ersten Satzes vier Satzbälle ab, ehe sie sich mit 11:9 durchsetzte. Auf den Verlust des zweiten Durchgangs reagierte sie gleich mit einer 4:1-Führung im Entscheidungssatz. Dann ging der 25-jährigen Bündnerin aber die Puste aus. Baptiste, die zuletzt in Miami die Viertel- und in Madrid sogar die Halbfinals erreicht hatte und als Nummer 25 der Welt so gut klassiert ist wie noch nie, gewann die letzten fünf Games und nach fast drei Stunden die Partie. (hkl/sda)

Djokovic scheitert in Rom gleich zum Auftakt
Novak Djokovic missglückt sein verspäteter Einstieg in die Sandsaison. Beim ATP-1000-Turnier in Rom scheitert er nach einem Freilos gleich in der 2. Runde.

Seit der Achtelfinalniederlage gegen Jack Draper Anfang März in Indian Wells hatte Novak Djokovic pausieren und mit Miami, Monte Carlo und Madrid gleich drei Masters-1000-Turniere auslassen müssen. Nun war sein Saisondebüt auf Sand ein kurzes.

Der 38-jährige Serbe unterlag nach gutem Start dem 18 Jahre jüngeren Qualifikanten Dino Prizmic (ATP 79) aus Kroatien 6:2, 2:6, 4:6. Der 24-fache Grand-Slam-Champion und Finalist des letzten Australian Open wird so mit sehr wenig Spielpraxis ins French Open steigen, das in knapp zwei Wochen ansteht. (hkl/sda)

EM-Bronze für Schweizer Frauenteam
Das Schweizer Frauenteam gewinnt an der EM in Osijek die Bronzemedaille im Dreistellungskampf mit dem Kleinkaliber-Gewehr. Das Trio mit der Olympiasiegerin Chiara Leone sowie den Schwestern Emely und Vivien Jäggi muss sich mit 1761,0 Punkten lediglich Deutschland und Polen geschlagen geben. (hkl/sda)

Real büsst Valverde und Tchouaméni mit 500'000 Euro
Real Madrid büsst seine Spieler Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni nach deren tätlicher Auseinandersetzung in der Garderobe mit einer Busse von je 500'000 Euro, spricht aber keine Sperre aus.

Real Madrid erklärte in einer Medienmitteilung, dass es gegen die beiden fehlbaren Spieler keine sportlichen Sanktionen gebe. Mit dieser Geldstrafe sei «das interne Verfahren» gegen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni abgeschlossen. «Die Spieler haben ihr aufrichtiges Bedauern zum Ausdruck gebracht und sich gegenseitig entschuldigt», fügte der Verein hinzu.

Der Uruguayer Valverde und der Franzose Tchouaméni hatten sich schon länger einen eigentlichen Machtkampf im Team geliefert, am Donnerstag war er eskaliert. Nach einer Auseinandersetzung musste Valverde sogar in Spitalpflege. (hkl/sda/afp)

Dortmund sichert sich den 2. Platz
Borussia Dortmund gewinnt in der zweitletzten Runde der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt nach frühem Rückstand 3:2 und sicher sich definitiv den 2. Platz.

Die Mannschaft von Niko Kovac feierte den 13. Heimsieg dieser Bundesliga-Saison. Frankfurt bleibt durch die erneute Pleite ausserhalb der Europapokalplätze und droht die Teilnahme am internationalen Geschäft zu verpassen.

Vor 81'365 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion musste Goalie Gregor Kobel nach dem Gegentreffer von Can Uzun (2. Minute) schon früh hinter sich greifen. Doch Serhou Guirassy (42.) und Nico Schlotterbeck (45.) drehten die Partie innerhalb von vier Minuten noch vor der Pause zugunsten des BVB. Mit seinem ersten Bundesliga-Treffer glänzte dann Samuele Inacio (72.), ehe Jonathan Burkardt (87.) für die insgesamt verbesserte Eintracht mit dem Schweizer Verteidiger Aurèle Amenda verkürzte.

Vor Anpfiff wurden nicht nur die BVB-Abgänge Julian Brandt, Salih Özcan sowie Niklas Süle, sondern zuvor auch Ex-Sportdirektor Sebastian Kehl mit viel Applaus, Sprechchören und La-Ola-Welle verabschiedet. Während Süle seine Karriere nach der Saison beendet, ist die Zukunft von Brandt, einem der dienstältesten Borussen, sowie die von Özcan offen. Kehl könnte es nach seiner Vertragsauflösung laut Berichten zu Tottenham Hotspur ziehen.

Vaduz und Aarau vor dem Aufstiegsfinal im Gleichschritt
Der FC Aarau hat es auch nach der drittletzten Runde der Challenge League in der eigenen Hand, den direkten Aufstieg zu schaffen. Mit dem 5:1 gegen Nyon verdient er sich einen kleinen Final am Montag in Vaduz.

Weil Vaduz bei Etoile Carouge mit 2:1 ebenfalls gewann, bleiben die Liechtensteiner an der Tabellenspitze zwei Punkte vor den Aarauern klassiert und haben für die letzten beiden Runden die bessere Ausgangslage. Am Montag um 20.15 Uhr empfangen sie den FC Aarau und würden sich mit einem Sieg vorzeitig den Aufstieg in die Super League sichern.

Dass Aarau nicht schon gegen Nyon klein beigeben würde, deutete sich rasch an. Im Brügglifeld gelangen dem FCA gegen den Tabellenvorletzten schon vor der Pause alle fünf Tore. Ein Eigentor sowie Treffer von Daniel Afriyie, Leon Frokaj, Olivier Jäckle und Elias Filet sorgten für den deutlichen Unterschied. Valon Fazliu gab zu drei Toren den letzten Pass. Mit dem deutlichen Sieg verbesserte Aarau seine Tordifferenz, die jetzt noch um vier Treffer schlechter ist als jene von Vaduz.

Der FC Vaduz, der am Dienstag zum zwölften Mal in Folge den heimischen Cup gewonnen hatte, traf bei Etoile Carouge zweimal durch Dominik Schwizer und leistete die Vorarbeit für den ersten Matchball in drei Tagen im Rheinpark. Für das Team von Trainer Marc Schneider, das gegen die Genfer in der Schlussphase Captain Nicolas Hasler durch eine Gelb-Rote Karte verlor, wäre ein Sieg am Montag gleichbedeutend mit dem vierten Super-League-Aufstieg der Klubgeschichte.

Sollte Vaduz am Montag nicht gewinnen, würde es am kommenden Freitag zum Fernduell um den direkten Aufstieg kommen. Dann empfängt Aarau das drittplatzierte Yverdon, und der FC Vaduz gastiert in Wil. Jener der beiden Saisondominatoren, der nächste Woche nicht den Aufstieg feiert, bekommt mit der Barrage gegen den Vorletzten der Super League eine zweite Aufstiegschance.
Franzose Magnier gewinnt zum Giro-Auftakt chaotischen Sprint
Der junge Franzose Paul Magnier gewinnt die 1. Etappe des 109. Giro d'Italia. Er setzt sich nach einem Massensturz kurz vor dem Ziel im Sprint an der bulgarischen Schwarzmeerküste durch.

Das erste, 147 Kilometer lange Teilstück der Italien-Rundfahrt führte in Bulgarien von Nessebar nach Burgas und war geprägt von einem folgenschweren Sturz 600 Meter vor dem erwarteten Massensprint. Der grösste Teil des Feldes, darunter Jonas Vingegaard, der grosse Favorit auf den Gesamtsieg, musste in der engen Strasse Richtung Ziel vom Rad steigen. Nur elf Fahrer schafften es unbehelligt und ungebremst auf die Zielgerade.
Magnier setzte sich knapp vor dem Dänen Tobias Lund Andresen, dem Briten Ethan Vernon und dem Italiener Jonathan Milan durch. Für den 22-Jährigen vom belgischen Team Soudal Quick-Step war es der erste Saisonsieg.

Am Samstag startet Magnier in der Maglia Rosa des Gesamtleaders in die 2. Etappe, die in Bulgarien über 221 Kilometer von Burgas nach Veliko Tarnovo führt. Mit dabei sind auch fünf Schweizer, die am Freitag zeitgleich mit dem Feld klassiert wurden: Johan Jacobs, Fabio und Jan Christen, Robin Froidevaux sowie Fabian Lienhard. (car/sda)

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Vincent Kriechmayr macht weiter
Österreichs Speed-Ass Vincent Kriechmayr hat den Entscheid über seine sportliche Zukunft gefällt. Der frühere Abfahrts- und Super-G-Weltmeister hängt nochmals eine Saison an.

Das kündigte der 34-jährige Oberösterreicher gegenüber dem Sender LT1 an. «Meine Karriere geht weiter. Ich möchte noch eine Saison anhängen, wo ich noch mal alles, was ich habe, reinlege», sagte Kriechmayr. In der vergangenen Saison hatte er seine Weltcuprennen Nummer 19 und 20 gewonnen, war bei den Olympischen Spielen in den Einzelrennen aber einmal mehr leer ausgegangen. (riz/sda/apa)
Kanadas Captain mehrere Wochen out
Bayern München muss für den Rest der Saison ohne Linksverteidiger Alphonso Davies auskommen. Den Kanadier plagen erneut muskuläre Probleme. Davies zog sich im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain, das gleichzeitig das Ausscheiden der Münchner aus der Königsklasse bedeutete, eine Muskelverletzung im linken hinteren Oberschenkel zu. Der 25-Jährige fällt mehrere Wochen aus.

Damit steht auch Davies’ Teilnahme an der WM im eigenen Land auf der Kippe. Der Captain von Co-Gasteber Kanada wäre beim dritten Schweizer Vorrundengegner einer der wichtigsten Leistungsträger. Davies war zuletzt immer wieder verletzt. (riz/sda)
Mauro Lustrinelli verpasst erstes Spiel der neuen Saison
Mauro Lustrinelli wird für drei Spiele gesperrt. Der Trainer des Schweizer Meisters FC Thun wird damit wegen «beleidigender Äusserungen gegenüber dem Schiedsrichter» sanktioniert, wie die Swiss Football League (SFL) mitteilte. Die Situation ereignete sich in der Schlussphase des Auswärtsspiels der Thuner am vergangenen Samstag in Basel.

Da Lustrinelli am kommenden Sonntag gegen Sion bereits aufgrund einer Sperre wegen vier Gelber Karten fehlt, hat die Sanktion zur Folge, dass der Tessiner nicht nur die letzten drei Spiele dieser Saison, sondern auch das erste der kommenden Spielzeit verpassen wird.

An der Pokalübergabe im Anschluss an das Heimspiel am nächsten Donnerstag gegen die Young Boys darf Lustrinelli teilnehmen. Innerhalb von zwei Tagen kann beim amtierenden Präsidenten der Disziplinarkommission Einsprache eingereicht werden. (riz/sda)


Ronaldo mit 100. Tor in Saudi-Arabien
Cristiano Ronaldo hat sein 100. Tor in der saudi-arabischen Liga erzielt und kommt dem Meilenstein von 1000 Treffern in seiner Karriere immer näher. Beim 4:2-Sieg seines Klubs Al-Nassr gegen Al-Shabab traf der 41-jährige Portugiese eine Viertelstunde vor dem Abpfiff zum zwischenzeitlichen 3:1. Für Ronaldo war es das 26. Saisontor in der Liga und der insgesamt 971. Treffer seiner Profilaufbahn.

Seine Mannschaft führt in der Tabelle mit fünf Punkten vor Al-Hilal, das ein Spiel weniger absolviert hat und am kommenden Dienstag nächster Gegner von Ronaldos Team ist. In Saudi-Arabien ist der einstige Weltfussballer seit Dezember 2022 aktiv und wartet dort noch auf einen grossen Titelgewinn. (sda/dpa)

Carolina Hurricanes stehen vor Halbfinaleinzug
Die Carolina Hurricanes gewinnen gegen die Philadelphia Flyers 4:1 und sichern sich in den Playoff-Viertelfinals damit den dritten Sieg im dritten Spiel. Der Mannschaft des in Biel aufgewachsenen Nikolaj Ehlers fehlt in der Best-of-7-Serie damit noch ein Sieg zum Einzug in die Halbfinals.

Die entscheidenden Treffer gelangen den Hurricanes im letzten Drittel. Zuerst erhöhte Andrej Swetschnikow auf 3:1, ehe Ehlers zum späteren Endstand traf. Bereits im zweiten Spiel der Playoff-Serie am vergangenen Montag hatte der ehemalige Junior des EHC Biel getroffen. Den Halbfinaleinzug kann sich Carolina, das in den gesamten Playoffs noch kein Spiel verlor, mit einem Auswärtssieg am Samstagabend Ortszeit sichern. (riz/sda)
Kein Radquer bei den nächsten Winterspielen
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) schliesst die Türe für Sommersportarten bei den Olympischen Winterspielen – zumindest für die kommende Ausgabe in vier Jahren.

Verschiedene Sommersportverbände und auch die Organisatoren der Winterspiele 2030 in den französischen Alpen hatten die Idee ins Spiel gebracht, neue Disziplinen wie Radquer, Crosslauf oder Gravel-Bike bei den Winterspielen zu integrieren. Der Entscheid über neue Sportarten oder Disziplinen wird erst bei der IOC-Session im Juni fallen. Das Exekutivkomitee entschied aber, dass diese wie bisher üblich auf Schnee oder Eis stattfinden müssten.

Dies müsse über nicht für die weitere Zukunft gelten. Eine Arbeitsgruppe wurde beauftragt, sich vertieft Gedanken über das Programm der Olympischen Spiele zu machen. (nih/sda/afp)
Kasachstan mit dem direkten Wiederaufstieg
Der letztjährige Absteiger Kasachstan kehrt direkt wieder in die Eishockey-Elite zurück. Bei der WM der Division I im polnischen Sosnowiec gewannen die Kasachen auch ihre vierte Partie und können nicht mehr vom 1. Platz verdrängt werden.

Chancen auf den zweiten Aufstiegsplatz können sich vor der letzten Runde noch Frankreich, der zweite letztjährige Absteiger, die Ukraine und Polen machen. (nih/sda)
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