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Super League: St.Gallen schlägt Basel und bleibt erster Thun-Verfolger

Chima Okoroji (SG), links, gegen Julien Duranville (BAS), rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC St. Gallen 1879 und dem FC Basel 1893 im Kybunpark in St. Galle ...
St.Gallens Okoroji trifft gegen den FCB erstmals in der Super League und gleich doppelt.Bild: keystone

St.Gallen bleibt erster Thun-Verfolger – Basel ohne Shaqiri absolut chancenlos

08.03.2026, 15:59

St.Gallen – Basel 3:0

Nach zwei Siegen in Folge erlebt der FC Basel einen bitteren Rückschlag. Er verliert das Verfolgerduell in St. Gallen deutlich. Die Ostschweizer feiern einen unerwarteten Doppeltorschützen.

Innerhalb der ersten halben Stunde entschied der FC St. Gallen die Partie und bewies eindrücklich, dass er hinter dem designierten Meister Thun die Nummer 2 der Super League ist. Für das frühe Feuerwerk der Ostschweizer in ihrem eigenen Stadion war überraschend Chima Okoroji hauptverantwortlich. Der 28-jährige Defensivspieler brillierte mit zwei Toren, einem Volley (9.) und einem direkten Freistoss (15.).

Nur wenige Minuten vor seinem Doppelschlag war Okoroji für 100 Spiele mit dem FC St. Gallen geehrt worden. In den über zweieinhalb Jahren, in denen der Deutsche für Grün-Weiss im Einsatz steht, waren es die ersten zwei Tore, die er erzielte. Beide sehenswert und beide brutale Nackenschläge für den FC Basel, der sich davon nicht mehr erholte. Die Latte und Goalie Marwin Hitz verhinderten, dass in der Folge nur noch Carlo Boukhalfa (29.) für den FCSG traf.

FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner, der auf den angeschlagenen Xherdan Shaqiri verzichten musste, nahm in der Pause die ersten zwei Wechsel vor und nach einer Stunde die nächsten zwei. Etwas besser wurde der Auftritt vom Schweizer Meister und Cupsieger, aber nie so gut und zwingend, als dass er hätte auf eine Wende hoffen können. Am nächsten an einen Basler Treffer kam der eingewechselte Albian Ajeti mit einem Lattenschuss in der 80. Minute.

Das über die gesamte Spielzeit regelmässig gefährlich vor Hitz auftauchende St. Gallen gab das Spiel auch nach der Pause nie aus der Hand und liegt jetzt mit Reserve auf dem 2. Platz. Lugano liegt fünf Punkte zurück, der Rückstand des FC Basel beträgt nun acht Zähler.

St.Gallen - Basel 3:0 (3:0)
19'115 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 9. Okoroji 1:0. 15. Okoroji 2:0. 29. Boukhalfa 3:0.
St.Gallen: Zigi; Gaal, Stanic (73. Kleine-Bekel), Okoroji; Vandermersch, Görtler (73. Stevanovic), Daschner, Boukhalfa (76. Konietzke), Witzig; Vogt (63. Ouattara), Besio (72. Scherrer).
Basel: Hitz; Rüegg, Omeragic, Vouilloz, Cissé (46. Schmid); Bacanin, Metinho, Leroy (58. Kacuri); Duranville (73. Soticek), Koloto (58. Ajeti), Traoré (46. Salah).
Bemerkungen: Verwarnungen: 61. Stanic. (pre/sda)

Trainer Enrico Maassen (SG), rechts, jubelt nach dem Tor zum 3:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC St. Gallen 1879 und dem FC Basel 1893 im Kybunpark in St. Gallen ...
FCSG-Trainer Enrico Maassen klatscht mit seinem Staff ab.Bild: keystone

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Die beliebtesten Kommentare
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Nummy33
08.03.2026 15:05registriert April 2022
seit dem Magnin Rauswurf spielt der FCB endlich wieder um den Titel mit😎
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stanislav.petrov
08.03.2026 17:00registriert März 2019
Man hatte wirklich das Gefühl, keiner der Basler kämpfe mit Leidenschaft und Emotionen für seine Farben. Null Identifikation - was Basel in denn grossen Jahren ausmachte - ist spürbar. Ich denke das ist die Konsequenz der Degen-Strategie. Als FCSGler ist mir dies eigentlich ja egal, als Basler würde ich mich aber schon fragen, was da mit dem einst stolzen Verein passiert (ist).
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Thomas Meister
08.03.2026 16:25registriert April 2019
Ich finde Lichtsteiner macht einen riesen Job. Wie sie die beiden Schwergewichte Lausanne und GCZ gebodigt haben wird für immer in den Geschichtsbüchern bleiben. Der Titel und nur der Titel zählt. Und dieser ist noch absolut möglich. Was sind schon 19 Punkte (evtl. bald 22 Punkte) Rückstand? Nichts für den grossen FCB, es sind ja noch 27 Punkte zu holen.
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