Sport
Super League

Super League: FC Zürich gewinnt überraschend gegen den FC Thun

Ivan Cavaleiro (FCZ, #8) wird nach seinem Tor zum 2:1 von seinen Mitspielern gefeiert im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC Zuerich (FCZ) und dem FC Thun (FCT), am Sam ...
Der FC Zürich siegt gegen Leader Thun.Bild: keystone

Der FCZ überrascht gegen den Leader: Thun verliert erstmals in diesem Jahr + GC desolat

Thun kassiert in der Super League die erste Niederlage seit Mitte Dezember. Der Leader verliert in der 31. Runde beim FC Zürich 1:2. Die Grasshoppers gehen mit dem neuen Trainer bei Servette mit 0:5 unter.
21.03.2026, 17:0021.03.2026, 21:35

Zürich – Thun 2:1

Auch der FC Thun kann verlieren: Nach zwölf Siegen und einem Remis seit Mitte Dezember unterliegt der souveräne Leader beim FC Zürich mit 1:2.

Etwas Glück benötigte der formschwache FC Zürich, um völlig überraschend seine Niederlagenserie nach vier Spielen gegen den schwersten Gegner der Liga zu beenden. Die beiden Zürcher Tore hatten sich nicht abgezeichnet. Damienus Reverson traf, nachdem die Thuner in der Startviertelstunde eine Reihe von guten Möglichkeiten ungenutzt gelassen hatten, und Ivan Cavaleiro erzielte in der 77. Minute das 2:1, als die Thuner dem zweiten Treffer näher schienen. Beide Male lieferte Valon Berisha die Flanke zu den Kopfball-Toren.

Der FC Thun reagierte auf die Rückschläge und korrigierte den ersten vor der Pause durch den zehnten Saisontreffer von Leonardo Bertone, der mit einem Kunstschuss erfolgreich war. In der zweiten Hälfte hatten die Berner Oberländer Pech, dass Schiedsrichter Lukas Fähndrich bei einem Handspiel des jungen Zürchers Sebastian Walker im eigenen Strafraum beide Augen zudrückte. Nach dem Massstab im bisherigen Saisonverlauf hätte es einen Penalty geben müssen. Gegenüber «blue» erklärte der Referee, der sich mit dem VAR ausgetauscht hatte, für ihn sei es ein natürlicher Bewegungsablauf gewesen. Deshalb habe er keinen Penalty gepfiffen.

Gestohlen ist der Sieg des FC Zürich aber nicht. Er agierte in der Defensive konsequent und war mutig genug, um immer wieder mal für Torgefahr bei den Thunern zu sorgen. Nach den jüngsten Rückschlägen ist der Heimsieg für das Team von Dennis Hediger eine Erleichterung. In der Tabelle hat der FCZ nun zehn Punkte Reserve auf dem vorletzten Platz.

Zürich - Thun 2:1 (1:1)
13'234 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 15. Reverson (Berisha) 1:0. 38. Bertone (Rastoder) 1:1. 77. Ivan Cavaleiro (Berisha) 2:1.
Zürich: Huber; Vujevic (73. Ihendu), Hack, Sauter; Tsawa, Palacio, Berisha, Walker (80. Comenencia); Kény, Reverson (73. Perea), Ivan Cavaleiro (87. Bangoura).
Thun: Steffen; Fehr (89. Roth), Montolio, Bamert, Heule; N. Reichmuth (75. Imeri), Bertone, Käit (88. Dähler), Meichtry (79. Dursun); Labeau (75. Ibayi), Rastoder.
Verwarnungen: 25. Vujevic, 41. Meichtry, 68. Tsawa, 84. Ibayi, 98. Perea.

Servette – GC 0:5

Den Grasshoppers misslingt der Neustart nach dem Trainerwechsel gründlich. Der Vorletzte der Super League verliert bei Servette mit 0:5, vor allem weil er eine katastrophale Startviertelstunde hinlegt.

Gernot Messner, der Anfang der Woche Gerald Scheiblehner als Trainer von GC abgelöst hatte, war nicht zu beneiden. Der von der U21 beförderte 45-Jährige musste mitansehen, wie sein neues Team innerhalb kürzester Zeit auseinanderfiel. Zwischen der 8. und der 18. Minute trafen die Genfer durch Doppeltorschütze Junior Kadile, Miroslav Stevanovic und Florian Ayé zur 4:0-Führung.

Die Grasshoppers liessen sich viel zu leicht ausspielen und agierten im eigenen Strafraum kopflos. Der Tiefpunkt aus Sicht der Zürcher war das 0:3, dem ein kapitaler Fehler von Abdoulaye Diaby vorausging. Der Verteidiger aus Mali übersah bei seinem versuchten Rückpass auf Goalie Justin Hammel den gut antizipierenden Routinier Stevanovic. Der Bosnier fing den Pass ab, umspielte Hammel und traf ins leere Tor.

Dass die Torluft im Stade de Genève nach dem 0:4 vorübergehend endete, war Hammel zu verdanken. Der Goalie hielt bald nach dem vierten Gegentor einen Penalty von Kadile und gewann noch vor der Pause ein Direktduell mit dem französischen Stürmer von Servette, der ein Glücksgriff ist. In bislang sechs Partien gelangen dem leihweise aus der Niederlande gekommenen Bretonen vier Tore und drei Assists.

Für den Schlusspunkt in der Partie, die Servette wohl von allen Abstiegssorgen befreit, sorgte Stevanovic mit seinem zweiten Tor in der 72. Minute. Für den 35-Jährigen war es der zehnte Saisontreffer. Bei GC kam Michael Frey einem Tor am nächsten, als er kurz nach der Pause mit dem Kopf nur den Pfosten traf.

Servette - Grasshoppers 5:0 (4:0)
6674 Zuschauer. - SR Drmic.
Tore: 8. Kadile (Mazikou) 1:0. 10. Kadile (Lopes) 2:0. 13. Stevanovic 3:0. 18. Ayé (Kadile) 4:0. 72. Stevanovic (Mazikou) 5:0.
Servette: Mall; Allix, Rouiller, Burch, Mazikou (84. Njoh); Cognat, Douline (76. Fomba); Lopes (60. Jallow), Stevanovic, Kadile (76. Morandi); Ayé (76. Mráz).
Grasshoppers: Hammel; Mikulic, Diaby, Köhler; Abels; Ngom (46. Ullmann), Meyer (84. Hassane), Jensen (66. Clemente), Stroscio (84. Krasniqi); Tsimba (24. Zvonarek), Frey.
Bemerkungen: 22. Hammel hält Penalty von Kadile.
Verwarnungen: 41. Diaby, 64. Stroscio. (riz/sda)

Sion – St.Gallen

Die Tabelle

Die Torschützenliste

Top Players list provided by Sofascore
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1 / 36
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1989/90: Ivan Zamorano, FC St.Gallen, 23 Tore.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Dieser Comedian begeistert das Publikum – und das ohne ein Wort zu sagen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
TanookiStormtrooper
21.03.2026 20:30registriert August 2015
Bin gespannt, ob die Hoppers am Ende noch den direkten Abstieg schaffen. Mit solchen Leistungen könnte diese Saison immerhin da noch spannend werden.
240
Melden
Zum Kommentar
4
Das Maximum Break hat 147 Punkte – wie Ronnie O'Sullivan als erster 153 Punkte schaffte
Teufelskerl Ronnie O'Sullivan setzt einen weiteren Meilenstein. Dem besten Snooker-Spieler der Gegenwart gelingt ein 153er-Break. Wie geht das?
Ronnie O'Sullivan hat mal wieder Snooker-Geschichte geschrieben. Dem 50-jährigen Engländer ist an den World Open im chinesischen Yushan das bislang höchste Break in einem Profispiel gelungen: 153 Punkte.
Zur Story