Nach einer desolaten ersten Halbzeit: GC-Fans verlassen das Stadion vorzeitig
223,87 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Zürich und Genf. Mit dem Zug dauert die Fahrt länger als drei Stunden. Auf diese Reise begaben sich am Samstagnachmittag die Fans des Grasshopper Club Zürich. Wirklich gelohnt hat sich dies aber nicht.
Nach 18 Minuten führt Servette bereits mit 4:0 gegen den Rekordmeister. Noch nie in der Geschichte der Super League erzielte ein Team in den ersten 18 Minuten gleich vier Treffer. Bei diesem Resultat blieb es auch bis zur Halbzeit. Allerdings hätten die Genfer noch die Chance auf das fünfte Tor gehabt. Allerdings verschoss Doppeltorschütze Junior Kadile einen Elfmeter.
Zu viel für die mitgereisten Fans der Hoppers. Als die Partie nach der Pause wieder angepfiffen wurde, war nur ein Dutzend der Anhänger im Gästesektor. Auf den TV-Bildern war zu sehen, wie die Fans des Rekordmeisters den Sektor verliessen und den Support einstellten. Wie es scheint, durften die Fans aus Sicherheitsgründen das Stadion noch nicht verlassen.
Erst am Montag wurde bei den Zürchern Trainer Gerald Scheiblehner entlassen. Der gewünschte Effekt blieb allerdings aus. Wie auch in den letzten zwei Jahren befindet sich GC voll im Abstiegskampf.
Stand jetzt liegen die Hoppers auf dem zweitletzten Platz und Schlusslicht Winterthur hat nur noch vier Punkte weniger auf dem Konto und eine Partie weniger bestritten. In der laufenden Saison wird es gegen die Eulachstädter noch zu zwei Direktduellen kommen. Die Partie gegen Servette endete schlussendlich mit einer 0:5-Niederlage. (riz)
