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Roger Federer meldete sich mit einer Videobotschaft auf «Sky» zu Wort. screenshot: youtube/sky news australia

«Grossartige Karriere» – Roger Federer gratuliert australischem Rassisten und Sexisten

Roger Federer gratuliert in einer Videobotschaft dem Radiomoderator Alan Jones zu seiner «grossartigen Karriere». Der Australier ist mehrfach wegen diffamierenden Äusserungen, Rassismus und Sexismus verurteilt.

Simon Häring / ch media



Autogramme verteilt Roger Federer fast schon im Akkord, auch für Erinnerungsfotos posiert er mit engelsgleicher Geduld. Seine Anhänger sind ihm heilig. Doch für persönliche Botschaften lässt er sich nur sehr selten einspannen.

Nun hat es der Baselbieter wieder einmal getan. In einer Videobotschaft des TV-Senders «Sky Australia» beglückwünscht er den australischen Radiomoderator Alan Jones zu dessen «grossartigen Karriere». Zuvor hatte Jones das Rugby-Nationalteam Australiens trainiert und war Redenschreiber von Premierminister Malcolm Fraser.

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Die Nachricht von Federer an Alan Jones. quelle: youtube/sky news australia

Was als schöne Geste gemeint war, entpuppt sich Schlangengrube. Denn der 79-jährige Alan Jones ist ein Vertreter eines konservativen Weltbilds, und wurde für rassistische und sexistische Aussagen schon mehrfach wegen Diffamierung verurteilt.

Über die neuseeländische Präsidentin Jacinda Ardern sagte er, Australiens Premierminister Malcolm Turnbull solle ihr «eine Socke in den Rachen schieben», man sollte sie in einen Sack stecken, ihn ins Meer werfen und sie nach Hause schwimmen lassen.

Flüchtlinge aus dem Libanon bezeichnete Alan Jones als Ungeziefer, das Australien und dessen Kultur unterwandere, vergewaltige und plündere. Über die damalige australische Präsidentin Julia Gillard sagte er 2012, deren Vater sei «aus Scham gestorben».

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Alan Jones sorgte immer wieder mit seinen Aussagen für Wirbel. bild: twitter

Zweifel am Klimawandel

Alan Jones leugnet zudem den Einfluss des Menschen am Klimawandel und ist ein Anhänger der Galileo-Bewegung. Diese bezeichnet den Klimawandel als orchestrierten Versuch der Eliten, eine neue politische Weltordnung zu installieren.

Und im März bezeichnete Jones die Corona-Pandemie als «gesundheitliche Version des Klimawandels. Pure Übertreibung». Am 29. Mai soll Jones zum letzten Mal auf dem Radiosender «2GB» zu hören sein. Gesundheitliche Beschwerden würden ihn dazu zwingen, kürzer zu treten.

Die Botschaft von Roger Federer wurde am Dienstag auf dem Sender «Sky Australia» ausgestrahlt, Alan Jones war live zugeschaltet. Roger Federer war für eine Stellungnahme zum gut gemeinten Video nicht erreichbar. (aargauerzeitung.ch)

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101Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DonChaote 28.05.2020 21:10
    Highlight Highlight „... Zuvor hatte Jones das Rugby-Nationalteam Australiens trainiert und war Redenschreiber von Premierminister Malcolm Fraser“

    klingt mir nach einer eindrücklichen, abwechslungsreichen karriere. Jetzt mal so rein beruflich betrachtet.

    Die reden, welche er für den pm geschrieben hat muss ich mal raussuchen. :)
  • esclarmonde 28.05.2020 20:26
    Highlight Highlight Wenn gut gemeint das Gegenteil von gut ist.
    Roger Federer ist oder wurde schlecht beraten. Schade.
  • Kanischti 28.05.2020 16:49
    Highlight Highlight Du meine Güte! Man kann RF mögen oder nicht. Aber jede Äusserung von ihm wird wird von seinen Kritikern auf die Goldwaage gelegt, um ihm dann grossformatig mindestens unsensibles Verhalten zu unterstellen.
    Herr Federer ist Tennisspieler. TENNISSPIELER! Was zum Teufel soll er sonst noch sein?!
    • bruuslii 28.05.2020 22:12
      Highlight Highlight kanischti: ein vorbild? 🤷‍♂️
    • RicoH 28.05.2020 22:14
      Highlight Highlight Er ist eine öffentliche Person. Mit allen Vor- und Nachteilen.
    • Kanischti 29.05.2020 08:27
      Highlight Highlight Bruusli: Ein Vorbild? Sagt er von sich, er sei ein Vorbild? Für wen? Oder wird ihm das einfach angehängt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 28.05.2020 16:17
    Highlight Highlight Da ist unser Roger aber in einen unrühmlichen Fettnapf getreten.
    Dieser Fehltritt ist sicherlich seinem (unverständlichen) Desinteresse an Politik und Allgemeinbildung zu 'verdanken'.
    Es ist anzunehnen und zu hoffen, dass er sich nicht bewusst war, was für ein Ekel dieser Jones ist.
    Nur schön reden, Roger, ist keine Leistung - im Gegenteil. Auf dem Tennisplatz zauberst Du - daneben fabulierst Du leider zu oft.
  • Therealmonti 28.05.2020 15:18
    Highlight Highlight Ist schon sehr irritierend, das Ganze. Welcher Teufel hat RF da geritten? Warum kann er nicht einfach Tennis spielen, zu seiner Familie schauen und dafür sorgen, dass möglichst viel Geld in seine Hilfswerke fliesst?
  • Kiro Striked 28.05.2020 14:39
    Highlight Highlight Harvey Weinstein war ein Grossartiger Filmproduzent, und ich möchte ihm für seine GROSSARTIGE Karriere Gratulieren. Ich Mochte Scary Movie am meisten, ist ein Richtig lustiger "Horror Comdedy" Film.

    (ich hoffe, es merkt jemand, wenn nicht, habe ich halt Pech gehabt)
  • Willy Tanner 28.05.2020 13:43
    Highlight Highlight War wohl sein letztes Statement, ohne vorher die reife, erfahrene, weise und allwissende Watson-Community zu fragen!
    • Quo Vadis 28.05.2020 14:17
      Highlight Highlight 😂👏
    • Marco86 28.05.2020 15:59
      Highlight Highlight Hoffe, der arme Roger kann nach dem ganzen Rummel noch ruhig schlafen. Was wohl als nächstes folgt? Rücktritt?
  • circumspectat animo 28.05.2020 13:35
    Highlight Highlight Das sich Federer nicht gross darum kümmert wen oder was er unterstützt, solange er Geld verdient sollte ja langsam bekannt sein.
    • circumspectat animo 28.05.2020 14:07
      Highlight Highlight Ich fände es spannend, wenn einer der Blitzer seine Gründe kundtun würde.
    • Max Monti Calvary 28.05.2020 14:12
      Highlight Highlight Exakt. Schliesslich posiert er gerne für 5G-Werbung und spielt mit Bill Gates gerne mal ein Match für die Öffentlichkeit.
    • circumspectat animo 28.05.2020 17:00
      Highlight Highlight Das heisst das jetzt Kritik an Federer auch etwas mit Verschwörungstheorien zu tun hat ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leo L. 28.05.2020 13:31
    Highlight Highlight Mich würde es echt interessieren, wie es denn dazu gekommen ist, dass Federer einem hierzulande unbekannten australischen Radiomoderator und Rassisten gratuliert? Kannten sich die beiden? Das wäre noch schlimmer... was für eine widerwärtige Person, dieser Jones.
  • Donald 28.05.2020 13:29
    Highlight Highlight Warum ist dieser Typ überhaupt im TV bei «Sky Australia» zu Gast, wenn er so ein abscheulicher Mensch ist?
  • TanookiStormtrooper 28.05.2020 12:41
    Highlight Highlight Federer kann gut Tennis spielen.
    Das wars dann auch eben schon.
    Früher wollte er bloss nicht anecken und hat sich zu keiner Aussage verleiten lassen, die irgendjemanden beleidigen könnte, Schweizer Neutralität in einem unerträglichen Mass. Heute scheint er seine Goldene Regel über Bord geworfen zu haben und unterstützt den BR bei der Corona-Kampagne (find ich gut) oder grüsst mal eben einen Rassisten (weniger gut). Ich glaube Federer fehlt da ein bisschen die Reife, keinerlei Aussagen zu machen war eben leichter, als erstmal nachzuforschen mit wem man es zu tun hat.
    • 1of8mio 28.05.2020 13:50
      Highlight Highlight Für sowas leistet man sich normalerweise dann PR-Berater oder ein Medienteam, welches einem hilft die übelsten Tretminen zu umlaufen. Ich weiss nicht ob Roger sowas hat - Zeit dafür würde es offenbar langsam. Generell nicht schlecht, sich als "Vorbild" auch zu substanziellen Themen zu äussern... aber dann muss der Auftritt zu 200% sitzen und man muss sich sicher sein können, keinen kompletten "Hafechäs" rauszulassen.
    • Quo Vadis 28.05.2020 14:24
      Highlight Highlight Vielleicht ist es tatsächlich eine Frage des Alters. Während man heute selbst nach dem Online-Einkauf von Toilettenpapier die Anfrage nach der Meinung über dieses Produkt bekommt, haben einige plötzlich das Gefühl ihre Meinung sei wirklich etwas wert...

      Rezensionen hier und dort und überall, dies kann bei einigen natürlich schon zu einer gewissen Selbstüberschätzung führen.

      Hört mal auf für jeden Schwachsinn immer eine Meinung haben zu müssen und den zu verurteilen, der nicht eure ach so tolle Meinung vertritt.

      "Opinions are like a**holes - everyone's got one"

      Just my opinion 🤷‍♂️
  • Team Insomnia 28.05.2020 12:14
    Highlight Highlight So ein Trumpel🤦‍♂️
  • Tell Q 28.05.2020 12:07
    Highlight Highlight Super Typ dieser Federer🙏
  • Apfel Birne 28.05.2020 12:01
    Highlight Highlight Schon traurig all die Leute die nichts besseres zu tun haben in ihrem Leben als ständig Leute zu kritisieren, die sie nicht mal persönlich kennen. Er hat ihm zu seiner Radiokarriere gratuliert und nicht zu seinen sexistischen oder rassistischen Kommentaren. Und wenn er sich nicht politisch äussern möchte dann akzeptiert es doch einfach. Nur weil jemand reich und einflussreich ist heisst es noch lange nicht, dass er seine Meinung öffentlich machen muss. Das geht hoffentlich auch mal in die Köpfe der Schweizer Bünzlis und Neider!
    • So oder so 28.05.2020 12:22
      Highlight Highlight O Ja , Lass uns unser Tägliches Roger Federer Beten !
    • pun 28.05.2020 12:31
      Highlight Highlight Eine Radiokarriere die offenbar auf sexistischen und rassistischen Kommentaren aufbaut. Wie naiv kann man eigentlich sein.
    • Blitz Gordon 28.05.2020 13:07
      Highlight Highlight danke. ich musste nicht lange scrollen bis zum ersten Fanboy-Kommentar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stimpy13 28.05.2020 11:41
    Highlight Highlight Es stellt sich für mich die Frage, ob man jemandem mit einer zweifelhaften Vergangenheit zu seiner Karriere (berufliche Laufbahn, ein neutrales Wort) gratulieren darf, ohne seine Taten gut zu heissen. Ich habe das Gefühl, das darf man. In diesem Artikel wird mehr hineininterpretiert, als meiner Meinung nach fair ist.
    • KOHL 28.05.2020 12:01
      Highlight Highlight Nach dieser Logik wäre es überspitzt auch vetretbar, Goebbels für seine herausragende Propagandakarriere zu loben?
      Eine Berufliche Laufbahn ist nie neutral, deine Werte und Überzeugungen fliessen immer in deine Arbeit mitein.
    • stimpy13 28.05.2020 14:04
      Highlight Highlight Das ist jetzt schwieriges Terrain, aber ein spannender und interessanter Gedanke - Danke dafür. :) Wenn man die Gratulation jetzt ausschliesslich auf den Erfolg des Handwerks bezieht, könnte man das. Durch die in diesem Zusammenhang geschriebene Geschichte, ist das aber in einer anderen Grössenordnung heikel, als die im Artikel behandelte Gratulation.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.05.2020 15:35
      Highlight Highlight Bei Göbbels könnte man das Handwerk loben und den "Erfolg" kritisieren. Göbbels verstand sein Handwerk , setzte es leider falsch ein. So was in der Art. Denn er war wirklich ein Meister seines Faches.
      Auch Mengele war als Arzt und Forscher hervorragend und als Mensch ein Schwein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 28.05.2020 11:20
    Highlight Highlight Jeder der everybody‘s darling sein will, ist mir suspekt...
    Solche Leute sind in aller Regel falsch.
  • dulidu 28.05.2020 11:07
    Highlight Highlight Mit Roger Federer verhält es sich ähnlich wie mit allen anderen Sportgrössen: Wir sollten uns davor hüten, sie als moralische Leitfiguren zu betrachten.
    • pun 28.05.2020 12:33
      Highlight Highlight Korrekt. Mit RF als Vorbild müssten wir ja alle unsere öffentlich beschworene hochgeliebte Heimatstadt verlassen um andernorts Steuern sparen zu können und Seeufer zu privatisieren.
    • Apfel Birne 28.05.2020 18:04
      Highlight Highlight @pun Du musst echt ein trauriges Leben haben, wenn man sich über so was aufregen kann😂🤦🏻‍♂️
  • Silent_Revolution 28.05.2020 11:05
    Highlight Highlight Er hat sich kürzlich zu Corona politisch geäussert.

    Da braucht er sich nun wirklich nicht hinter einer angeblich unpolitischen Fassade zu verstecken.
  • McStem 28.05.2020 10:20
    Highlight Highlight Mal ungeachtet der Tatsache, dass man einem Rassisten und Sexisten nicht für die Karriere gratulieren darf, habe ich grosse Mühe mit dem Beginn des Satzes "Denn der 79-jährige Alan Jones ist ein Vertreter eines konservativen Weltbilds[...]".

    Nicht jeder Konservative ist ein Rassist, nicht jeder Konservative ist ein Sexist und zu Lösungen kommen wir nur im Dialog, eine Tugend, die leider verloren gegangen ist.
    • TJ Müller 28.05.2020 14:48
      Highlight Highlight Naja, dann sollten sich die Konservativen halt mal deutlich davon distanzieren und selber gegen Rassismus und Sexismus ankämpfen. Aber man lässt die Extremen halt gewähren und flüchtet sich in halbherzige Verteidigungsversuche, wie "ist eine Ausnahme" oder "er hat dies nicht so gemeint" um im extremen Spektrum ein paar Stimmen zu fischen und die Wähler nicht zu vergraulen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.05.2020 15:25
      Highlight Highlight Ich kenne einige Konservative die scih klar gegen Rassismus und Sexismus wenden. Nicht alle Konservativen lassen die Extreme gewähren.

      Aber das Thema Verallgemeinerung haben wir hier ja immer wieder mal.
    • McStem 28.05.2020 16:22
      Highlight Highlight Vielleicht sollten wir einfach aufhören zu verallgemeinern? Wäre viel einfacher, als sich von ständig von der Extremform seiner politischen Einstellung/Religion/Anderweitige Zugehörigkeit distanzieren zu müssen.
      Egal ob wir hier von Konservativ/Nazi, Sozialdemokrat/Linksextrem, Fussballfan/Hooligan, Muslim/Islamist oder was auch immer reden.

      Niemand muss sich von etwasem distanzieren, dessen Werte er oder sie nicht teilt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 28.05.2020 10:15
    Highlight Highlight Ich möchte eine politische Floskel bemühen.

    Ich bin besorgt.

    Es ist nicht das erste mal, dass Roger kein goldenes Händchen neben dem Platz hat.
  • 262d 28.05.2020 10:07
    Highlight Highlight Ein schwerreicher Sportler, Aushängeschild für die traditionelle Kleinfamilie und (von niemanden genau benennbare... viel Geld? viel Erfolg?) "Schweizer Werte" - dass sich der gar nicht so schlecht mit einem anderen konservativen Nationalisten versteht, erscheint mir jetzt nicht allzu überraschend.

    Sogar eher etwas absurd. Da schwingt doch die Empörung darüber mit, dass "unser Roger" sowas tut. Sollte man sich nicht viel eher fragen, weshalb genau Federer "einer von uns" sei, wenn der so offensichtlich so was von keine einzige Eigenschaft mit "uns" teilt, ausser dieses rote Büchlein?
    • Team Insomnia 28.05.2020 12:40
      Highlight Highlight „Kleinfamilie“.... mit 4 Goofen ganz klar eine Kleinfamilie😂.
    • 262d 28.05.2020 13:41
      Highlight Highlight @Team Insomnia: jep, Kleinfamilie, read: die bürgerliche Kleinfamilie, ergo Mann, Frau und Kind(er), oft mit klassischer Rollenverteilung; im Gegensatz zu andern Formen der Organisation der Reproduktion und des Zusammenlebens innerhalb einer Gesellschaft.
  • CalibriLight 28.05.2020 09:53
    Highlight Highlight Ach Roger....
    Der begnadetste Tennisspieler aller Zeiten, ein Traum, ihm zuzusehen!
    Politisch ist allerdings noch viel Luft nach oben....
    • Quo Vadis 29.05.2020 08:13
      Highlight Highlight Und warum MUSS er in deinen Augen Politik machen? Und wenn er Politik machen muss, welche Politik hat das zu sein?
    • CalibriLight 29.05.2020 13:12
      Highlight Highlight @Quo Vadis -- er muss gar keine aktive Politik machen, er ist ja schliesslich Tennisspieler.
      Es ist halt nur so, dass wir alle mit unserem Lebensstil, mit unseren Aussagen etc. Politk machen, ob wir das wollen oder nicht. Und jemand, der so im Rampenlicht steht, wird extrem beachtet. Wenn man - möglicherweise unwissentlich - einem Rassisten und Sexisten eine Nachricht schreibt, ist das politisch und bestenfalls unbedarft.
  • Quo Vadis 28.05.2020 09:51
    Highlight Highlight Roger Federer ist Tennisspieler. Er ist weder Politiker, noch bei der UNO oder einer NGO oder sonst wo. Auch ist er kein Hobby- oder Berufsempörter Twitterer der nach allen möglichen und unmöglichen Skandälchen sucht und wenn er keinen findet, halt einen angeblichen Skandal daraus macht.

    Ich nehme mal an Alan Jones muss einen tollen Job als Radiomoderator beim Tennis gemacht haben und dafür wurde er von RF beglückwünscht.

    Wir dürften vermutlich keinen einzigen Film mehr sehen und ausser Polka wohl keine Musik mehr hören etc. etc., wenn man nach den moralischen Standards einiger leben würde.
    • Schlawiner 28.05.2020 10:05
      Highlight Highlight Du hast bestimmt einen RF-Kleber auf dem Auto, stimmts? :)
    • regen 28.05.2020 10:18
      Highlight Highlight "auch ist er kein hobby- oder berufsempörter twitterer der nach allen....."
      ok, wenn er das alles nicht ist, warum postet er dann solch unreflektierte filmli.....?🤔
    • Holunder 28.05.2020 11:02
      Highlight Highlight ganz deiner Meinung Quo Vadis.

      @regen:
      RF hat nichts gepostet! Sky hat ihn live zugeschaltet und irgend jemand hat den Ausschnitt nun verwendet um mit diesem angeblichen "Skandal" ein paar likes für sich selber auf SocialMedia zu ergattern...!

      Warum ist dieses online-bashing so im trend! Bringt doch nichts immer alles und jeden schlecht zu reden! Erfreut euch doch mal des Lebens und seit happy! 😎
    Weitere Antworten anzeigen
  • ungeliebte Wahrheit 28.05.2020 09:49
    Highlight Highlight Wir leben auch in einer verrückten Zeit wo man mit einem einzigen unbedachten Wort eine ganze Karriere ruinieren kann.

    Generell fällt mir auf, dass hier immer öfter versucht wird, RF etwas negatives anzuhängen.
    Da kann man sich schon freuen auf die Zeit nach seinem Rücktritt.
    Er ist ja jetzt reich. Und als Reicher natürlich eine Zielscheibe der Neidgesellschaft.
    • karl_e 28.05.2020 12:15
      Highlight Highlight es ist eine @ungeliebte Wahrheit: Neid ist ein abgedroschenes Totschlagargument.
    • Lars63 28.05.2020 21:27
      Highlight Highlight ...es ist aber auch wahr.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.05.2020 21:47
      Highlight Highlight Sorry, Aber es ist wirklich vollkommen dämlich von Neid zu sprechen, wenn man jemanden dafür kritisiert mit so einem Menschen auf Kuschelkurs zu gehen.
  • Weeman12 28.05.2020 09:48
    Highlight Highlight Was erlauben Federer!
    • 262d 28.05.2020 11:36
      Highlight Highlight Strunz!
    • pwdr 28.05.2020 17:01
      Highlight Highlight ja jut, woran hat'et jelegen? ;)
  • RETO1 28.05.2020 09:46
    Highlight Highlight gesucht und gefunden: etwas Negatives über Roger
    und an den Haaren herbeigezogen
    • Hierundjetzt 28.05.2020 11:06
      Highlight Highlight Gerichtsurteile wegen Rassendiskriminierung sind also an den Haaren herbeigezogen?

      Wieder mal ohne Aufsicht in diesem Internet?
    • Fakten 28.05.2020 16:17
      Highlight Highlight Reto du weisst doch, Stolz auf einen Schweizer ist hier nicht erwünscht.
    • Hierundjetzt 28.05.2020 17:05
      Highlight Highlight Fakten: General Guisan, Primin Zurbriggen, Daniel Koch, Escher, Nestlé, Stämpfli, Tell, Berset, Simon Ammann...

      hunderte von erfolgreichen Schweizer gibts, auf die wir stolz sind.

      Und jetzt musst Du ganz stark sein: Kein einziger hat verurteilten (!) rechtsextremen öffentlich gratuliert

      Eben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ehringer 28.05.2020 09:32
    Highlight Highlight Mal ganz abgesehen von der echt dämlichen Videobotschaft von Roger Federer. Was hat er eigentlich Simon Häring angetan? Woher kommt diese persönliche Abneigung? Oder gehts nur darum, gegen den Mainstream zu schwimmen und den beliebten Roger Federer absichtlich nicht zu mögen? Ich hab von Herr Häring noch nie einen netten Artikel über Herr Federer gelesen (auch sonst sehe ich irgendwie nie einen Tennisartikel von Herr Häring, auch wenn er offenbar Teil der International Tennis Writers Association ist). Kann es sein, dass seine ganze Tennisberichterstattung darauf aufbaut, gegen Federer zu sein?
    • sih 29.05.2020 00:39
      Highlight Highlight Lieber Ehringer

      Es geht nicht darum, «gegen den Mainstream» zu sein, oder jemanden «absichtlich nicht zu mögen». Journalisten müssen auch nicht nett sein, sondern in erster Linie neugierig und kritisch. In der Regel sollten sich Journalisten dann hinterfragen, wenn sie von allen gemocht werden. Interessant ist ja, dass wir ebenso oft zu hören bekommen, wir seien unkritische Fans. Solche Berichte finden sie problemlos. Übrigens: Die Tennisberichterstattung dreht sich oft, aber mitnichten nur um Roger Federer, hier nachzulesen: https://www.aargauerzeitung.ch/autor/simon-haering

      Beste Grüsse
  • Benster 28.05.2020 09:10
    Highlight Highlight Chill out! RF hat ihm zu seiner Karriere als Sportsmann gratuliert nicht seine politische Person. Wieso muss immer alles verurteilt und ge-cancelled werden?
    @ Bätzi, so ein lustiger Kommentar, ja RF ist unantastbar ---->GOAT....
    • Hierundjetzt 28.05.2020 09:52
      Highlight Highlight Macht es nur noch schlimmer...
    • Neruda 28.05.2020 10:18
      Highlight Highlight Weil er sonst nie sein Maul aufbringt, wenn es darum geht Rückgrad zu zeigen. Dann kann er ja jetzt auch schweigen, anstatt einem Rassisten zu gratulieren. Auch wenn er vielleicht ein guter Moderator ist, ein schlechter Mensch bleibt er, schau dir seine Kommentare an. So einem gratuliert man aus Prinzip nicht.
    • nine 28.05.2020 10:58
      Highlight Highlight Weil Rassismus keine Meinung sondern ein Verbrechen ist. Ob der nun gut war im Sport ist, spielt dabei nun aber gar keine Rolle.
  • Super8 28.05.2020 08:51
    Highlight Highlight Kann natürlich passieren, macht aber trotzdem einen schlechten Eindruck.
  • nine 28.05.2020 08:51
    Highlight Highlight Federer ist bekannt dafür, dass er gut überlegt wie er sich in der Öffentlichkeit gibt. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass er hier nicht abgeklärt hat oder abklären lies, um wenn es sich handelt..
    • Alfio 28.05.2020 09:48
      Highlight Highlight Naja, zum CS Sponsoring hat er sich auch nicht mehr wirklich geäussert...wenns um schöne Geld geht, schaut auch Rogi über seinen Schatten
    • Schlawiner 28.05.2020 10:04
      Highlight Highlight Und damit also bewusst ein politisches Statement abgeben?

      Roger, Roger....
    • grind 28.05.2020 10:11
      Highlight Highlight du hättest die cs milliönchen natürlich abgelehnt, gell....

      lehnst du es auch ab dass cs, ubs, etc deine halbe steuerrechnung übernehmen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 28.05.2020 08:46
    Highlight Highlight Wäre schön, wenn Roger Federer etwas politische Reife entwickelt.
    • Thom Mulder 28.05.2020 22:01
      Highlight Highlight Na ja, was kann man erwarten von einem Typ der den Hals nicht voll genug kriegen kann – ich meine, er hat nun wirklich genug Geld und zeigt das auch ausgiebig mit dem Luxus den er sich aneignet, trotzdem verkauft er sich immer noch an zwielichtige Firmen wie Nestle oder CS. Da sehe ich rein gar nichts an moralischer oder politischer Reife.
  • rönsger 28.05.2020 08:45
    Highlight Highlight Er ist ja nur konsequent, der Roger: Zuerst profilierte er sich als Nichtssager, z.B. im Zusammenhang mit der lesbenhassenden australischen Tennisspielerin ("ich bin Sportler, ich äussere mich nicht zu Sachen, die nichts mit Tennis zu tun haben"). Und nun beginnt er aktiv, sein Goldjungen-Image zu untergraben. Merke, ein Image zu verlieren, geht verdammt schnell, es wieder aufzupolieren hingegen Ewigkeiten.
    • Freddie Quecksilber 28.05.2020 09:04
      Highlight Highlight In 5 Tagen hat das eh jeder wieder vergessen.
  • CapD17 28.05.2020 08:40
    Highlight Highlight Da wurde Feder wohl schlecht beraten. Kann passieren.
  • Bätzi 28.05.2020 08:29
    Highlight Highlight Ich melde mich als erster!!
    Wichtig ist King Roger ist unantastbar!
    Habt ihr das Verstanden!!
    Bei nicht einhalten wird der Blitz einschlagen.

    Satire OFF!!
    • Thomas Oetjen 28.05.2020 11:56
      Highlight Highlight Das mit dem Blitz haben einige falsch verstanden.
  • Spüdlifalt 28.05.2020 08:11
    Highlight Highlight Naja… Federer ist bei mir, zumindest was die Sympathie betrifft, eh auf dem absteigenden Ast. Passt ins Bild.
    • Alfio 28.05.2020 09:49
      Highlight Highlight Geht mir auch so

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