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Spain's Rafael Nadal, right, talks with his uncle Toni Nadal, left, as coach Carlos Moya looks on during a practice session ahead of the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Sunday, Jan. 15, 2017. (AP Photo/Aaron Favila)

Unter seinem Onkel Toni (links) wurde Rafael Nadal (rechts) zu einem Weltklasse-Tennisspieler. Bild: AP

Toni Nadal: «Federer ist der Beste, aber Spiele gegen Djokovic waren schwieriger»



Die Frage nach dem GOAT, nach dem besten Spieler aller Zeiten, spaltet die Tennis-Welt schon seit langer Zeit. Unlängst hat sich Rafael Nadals Onkel und Ex-Trainer Toni Nadal zum Thema geäussert. Und seine Meinung überrascht: Für ihn ist nämlich nicht sein Neffe, sondern Roger Federer der Beste.

«Ich weiss, dass Federer der Beste ist», so Nadal gegenüber Eurosport UK. «Rod Laver ist vielleicht auch auf dieser Stufe und Rafa ist ebenfalls nicht weit davon entfernt. Aber im Moment ist Federer der Beste.»

Roger Federer, of Switzerland, celebrates his victory over Roberto Bautista Agut, of Spain, during quarterfinal play at the Rogers Cup tennis tournament, Friday Aug. 11, 2017, in Montreal. (Paul Chiasson/The Canadian Press via AP)

Für Toni Nadal ist Federer der GOAT. Bild: AP/The Canadian Press

Vor allem die Spielweise des Schweizers gefalle ihm richtig gut, so Nadal weiter: «Federer ist ein wundervoller Spieler, ich mag es sehr, ihm zuzuschauen. Wenn ich nicht der Onkel von Rafael wäre, würde ich hoffen, dass Federer alle Spiele gewinnt. Ich mag es einfach, wie er spielt, er ist so elegant und gleichzeitig effektiv.»

Teilweise keinen Plan gegen Djokovic

Gleichzeitig fand Nadal auch lobende Worte für den zweiten grossen Rivalen seines Neffen, Novak Djokovic. Gegen ihn sei es noch schwieriger zu spielen gewesen als gegen Federer, erklärte der Ex-Coach: «Gegen ihn wussten wir oft nicht genau, was wir tun sollen. Das war für mich schwieriger. Gegen Federer hatten wir immer einen Plan, wie wir ihn schlagen konnten. Das hat nichts damit zu tun, wer besser ist. Aber ich wusste, was wir zu tun hatten.»

Spain's Rafael Nadal, right, congratulates Serbia's Novak Djokovic after Djokovic won the men's singles final at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Sunday, Jan. 27, 2019. (AP Photo/Aaron Favila)

Im Head-to-Head mit Djokovic liegt Nadal 26:29 zurück. Bild: AP/AP

Toni Nadal trainierte seinen Neffen Rafael bis zum Ende der Saison 2017. Derzeit coacht er keinen Profi auf der Tour und ist Direktor des ATP-Turniers von Mallorca. (dab)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TheKen 19.05.2020 13:57
    Highlight Highlight erstaunliche Aussagen, aber irgendwie auch bestaetigend. Federer ist IMHO mit wahnsinnig viel Ballgefuel und Talent gesegnet. Es ist eine Augenweide ihm zuzuschauen. Seine Spielweise ist aber nicht zwingend die Erfolgversprechendste. Das Spiel von Nadal und Djokovic ist wesentlich weniger fehleranfaellig.
  • Illuminati 19.05.2020 11:05
    Highlight Highlight Der Vergleichwahn der Medien wer jetzt von Nadal, Federer und Djokovic wirklich der Beste ist, läuft ja langsam aus dem Ruder und nimmt Masse an, welche dem täglichen Vergleich von Messi und Ronaldo gleichen...
    Freuen wir uns doch einfach darüber so drei tolle Tennispieler auf einmal spielen sehen zu können.
    • Ajax 19.05.2020 12:40
      Highlight Highlight Ich finde du hast absolut Recht. Diese ständigen Vergleiche bringen doch nichts. Sind wir doch einfach froh, dass wir diesen tollen Sportlern zuschauen können!



      P.S.
      Im Tennis ist es Federer und im Fussball Messi ;)
  • Dr. Unwichtig 19.05.2020 11:02
    Highlight Highlight Tja - Michael Jordan gilt auch als der beste Basketballspieler aller Zeiten, obwohl er viele der zu aktiven Zeiten realisierten Rekorde nicht mehr hält.

    Nicht allein der Erfolg definiert die Qualität und Wahrnehmung. Früher oder später wird dies auch Djokovic einsehen müssen...
    • h1ghl1ght 19.05.2020 14:09
      Highlight Highlight Tja - solche Vergleiche über unterschiedliche Ären ist ohnehin wenig aussagekräftig. Die Big Three hingegen spielen mehr oder weniger im selben Zeitalter. Da bleiben Zahlen, Erfolge, Head to Heads als Massstab, die den „Besten“ definieren. Wahrnehmung hingegen ist.. Sie wissen schon: meine Mama hält mich auch für den Besten.
  • RandomToaster 19.05.2020 08:57
    Highlight Highlight Djokovic nicht der Beste in Allem? Da fällt ihm wohl vor Schreck das Handy ins Zauberwasser.

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