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Stanislas Wawrinka, of Switzerland, returns to Robin Haase, of the Netherlands, during their match at the BNP Paribas Open tennis tournament, Sunday, March 15, 2015, in Indian Wells, Calif. (AP Photo/Mark J. Terrill)

Zum ersten Mal ist für Stan Wawrinka das Turnier von Indian Wells schon nach dem ersten Einsatz zu Ende. Bild: Mark J. Terrill/AP/KEYSTONE

Wawrinka scheitert an der Weltnummer 104 – Federer gewinnt locker

Während Roger Federer gegen Diego Schwartzman siegt, erlebt Stan Wawrinka eine böse Überraschung. Die Weltnummer 7 scheitert in Indian Wells nach einem Freilos gleich beim ersten Einsatz 3:6, 6:3, 3:6 am Holländer Robin Haase, der Nummer 104 der Welt.



Indian Wells und Stan Wawrinka – das wurde auch im achten Anlauf keine Liebesgeschichte. Nur gerade zwei Viertelfinals (2008, 2011) stehen für ihn zu Buche. In der Nacht auf Montag verlor er allerdings zum ersten Mal bereits in seinem ersten Spiel.

Er habe immer etwas Mühe mit den Bedingungen in der kalifornischen Wüste, hatte der Waadtländer vor dem Turnier gesagt. «Die Bälle fliegen sehr weit und sind schwierig zu kontrollieren.» Dies gelang ihm auch gegen Robin Haase nicht wie gewünscht.

Breakball im Entscheidungssatz vergeben

Wawrinka fand nie richtig ins Spiel. Im ersten Satz musste er dem Holländer Breaks zum 3:4 und zum 3:6 zugestehen. Bis er selber zu seiner ersten Chance auf einen Servicedurchbruch kam, dauerte es bis Mitte des zweiten Durchgangs. Da zeigte sich die Nummer 7 der Welt aber effizient und schlug zum 4:3 und 6:3 ebenfalls zweimal zu. Die akute Gefahr des Ausscheidens war fürs Erste gebannt. Der Schweizer konnte den Schwung jedoch nicht nutzen.

Robin Haase, of the Netherlands, returns to Stanislas Wawrinka, of Switzerland, during their match at the BNP Paribas Open tennis tournament, Sunday, March 15, 2015, in Indian Wells, Calif. (AP Photo/Mark J. Terrill)

Robin Haase bezwang Wawrinka im siebten Duell zum ersten Mal. Bild: Mark J. Terrill/AP/KEYSTONE

Die beste Möglichkeit, den Kopf auch mit einer mittelmässigen Leistung noch aus der Schlinge zu ziehen, verpasste er beim Stand von 3:2 im Entscheidungssatz. Wawrinka kam zu einem Breakball – und vergab diesen mit einem schwachen Return. Die Chance sollte nicht wiederkehren, der bald 30-jährige Romand gewann bis zum Spielende kein Game mehr. 

Dank eines Vorhand-Fehlers von Wawrinka war es vielmehr Haase, der mit dem siebten Game und einem Break zum 4:3 in Führung ging. Eine Reaktion gelang dem Lausanner nicht mehr, im Gegenteil: Nach 1:47 Stunden gab er gleich noch einmal seinen Aufschlag zum 3:6 ab. Es war im siebten Duell mit dem Holländer Wawrinkas erste Niederlage.

Kaum Auswirkung auf Weltrangliste

In der Weltrangliste wird die Niederlage keine grossen Konsequenzen nach sich ziehen, da Wawrinka im Vorjahr auch nur bis in den Achtelfinal gekommen war.

Dennoch ist die Pleite gegen die Nummer 104 der Welt ärgerlich. Letztmals verlor der Davis-Cup-Sieger und zweifache Turniersieger dieses Jahres im Juni 2013 gegen einen schlechter klassierten Gegner – im Final von s'Hertogenbosch gegen Nicolas Mahut (ATP 240).

Federer völlig ungefährdet

INDIAN WELLS, CA - MARCH 15:  Roger Federer of Switzerland in action against Deigo Schwartzman of Argentina during day seven of the BNP Paribas Open tennis at the Indian Wells Tennis Garden on March 15, 2015 in Indian Wells, California.  (Photo by Julian Finney/Getty Images)

Nächster Gegner für Federer ist der Italiener Andreas Seppi.  Bild: Getty Images North America

Der vierfache Champion Roger Federer erreichte in Indian Wells hingegen ohne Probleme die dritte Runde. Er bezwang den Argentinier Diego Schwartzman (ATP 63) klar 6:4, 6:2. In 63 Minuten musste der 33-jährige Basler keinen Breakball abwehren und schaffte in beiden Sätzen früh einen Aufschlagdurchbruch zum 2:1.

Als nächstes trifft Federer am Dienstag auf den Italiener Andreas Seppi (ATP 33), der ihn am Australian Open als bisher einziger Spieler in diesem Jahr bezwingen konnte. (trs/si)

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