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Gerüchte um den Maestro: Startet Federer das Jahr mit einer traurigen Premiere?

Roger Federer hat noch nie – noch NIE – während einer Partie aufgegeben. Ausgerechnet dies droht ihm jetzt aber in Brisbane. 



1297 Partien hat Roger Federer während seiner Profikarriere schon bestritten. Dabei feierte er 1059 Siege und 88 Titel. 238 Niederlagen stehen ebenfalls zu Buche.

Dreimal musste der Maestro während eines Turniers vor einer Partie Forfait erklären: vor dem Viertelfinale 2008 in Paris-Bercy, vor dem Halbfinale 2012 in Doha und vor dem Endspiel der World-Tour-Masters 2014 in London. Während einer Partie aufgeben – das geschah dem Schweizer als einzigem Top-Spieler noch nie.

epa05085713 Swiss tennis player Roger Federer poses for a photograph with dancers following an Aboriginal welcome alongside the Brisbane River in Brisbane, Australia, 02 January 2016. The world no. 3 will defend his Brisbane International tournament title this week in a lead up to the Australian Open.  EPA/DAVE HUNT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Fototermin mit Aborigines.
Bild: EPA/AAP

Ausgerechnet vor dem Start in die Olympiasaison droht dieses Szenario. Australische Medien berichten, dass die Weltnummer 3 vor seinem Auftakt gegen Tobias Kamke den Turnierarzt aufsuchte. Sie berufen sich dabei auf Aussagen von Spielern. Ob Federer krank oder verletzt ist, bleibt unklar. 

Befeuert werden die Gerüchte, dass Federer am Dienstag sein erstes Training in Australien schon nach 30 Minuten beendete. Zudem greift er – der sonst bei kleineren Turnieren gerne zwischen seinem ersten und zweiten Einsatz einen Freitag hat – als allerletzter Spieler heute Donnerstag ins Geschehen ein. 

Die Partie an der Sunshine Coast gegen den deutschen Qualifikanten Kamke (ATP 233) ist auf ca. 11.30 Uhr Schweizer Zeit angesetzt. Im bisher einzigen Duell mit dem 29-Jährigen setzte sich Federer 2012 beim French Open in drei Sätzen locker durch.

Brisbane könnte für den 34-Jährigen nach 2015 erneut zu einem speziellen Anlass werden. Im letzten Jahr holte sich die Weltnummer 3 im Endspiel mit dem Sieg auch seinen 1000. Erfolg der Profikarriere. (fox)

Da war noch alles in Ordnung: Roger Federer vor vier Tagen in Brisbane.

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