Sport
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Wimbledon, 1. Runde

A. Murray – M. Kukushkin 6:4, 7:6, 6:4

R. Nadal – T. Bellucci 6:4, 6:2, 6:4

J. Tsonga – G. Muller 7:6, 6:7, 6:4, 3:6, 6:2

R. Bautista Agut – R. Bemelmans 6:1, 6:3, 7:6

I. Karlovic – E. Ymer 6:7, 6:2, 6:4, 7:6

A. Seppi – B. Klein 6:2, 6:2, 6:2

F. Fognini – T. Smyczek 6:4, 6:3, 6:2

S. Groth – J. Sock 6:3, 3:6, 6:3, 6:3

F. Lopez – S. Darcis 6:2, 7:6, 6:4

Frauen:

J. Cepelova – S. Halep 5:7, 6:4, 6:4

P. Kvitova – K. Bertens 6:1, 6:0

A. Kerber – C. Witthöft 6:0, 6:0

J. Switolina – M. Doi 3:6, 6:3, 6:2

A. Radwanska – L. Hradecka 6:3, 6:2

Roger Federer of Switzerland hits a shot during his match against Damir Dzumhur of Bosnia and Herzegovina at the Wimbledon Tennis Championships in London, June 30, 2015.   REUTERS/Henry Browne

Roger Federer lässt Damir Dzumhur keine Chance. Bild: HENRY BROWNE/REUTERS

Roger Federer nach Auftaktsieg gegen Dzumhur: «Ich versuchte, so locker wie möglich aufzuspielen»

Nach Stan Wawrinka qualifiziert sich auch Roger Federer ohne Satzverlust für die 2. Runde am Grand-Slam-Turnier in Wimbledon. Gegen Damir Dzumhur gewinnt der Schweizer 6:1, 6:3 und 6:3 und braucht nur 68 Minuten zum Sieg.



» » Hier gibt's die Highlights der Partie im Liveticker zum Nachlesen.

Bereits vor dem Auftakt zu seinem 17. Wimbledonturnier geriet Roger Federer kurz ins Schwitzen. Titelverteidigerin Petra Kvitova fegte ihre Gegnerin Kiki Bertens im ersten Spiel des Nachmittags auf dem Centre Court in nur 36 Minuten vom Platz. «Das ging so schnell, da kam ich ein bisschen in Stress», verriet Federer nach seinem Spiel. «Ich hätte mir ein bisschen mehr Zeit gewünscht.»

Seinem Spiel sah man dies nicht an. Er war dem zehn Zentimeter kleineren Damir Dzumhur (ATP 88) in jeder Beziehung überlegen. Vor gut einem Monat in Paris hatte er dem Bosnier neun Games überlassen, diesmal waren es noch zwei weniger. Der Wimbledon-Debütant trat sehr nervös auf, hatte schlicht zu wenig Power in seinen Schlägen, um auf Rasen bestehen zu können, und produzierte zudem acht Doppelfehler. Bei sommerlichen Temperaturen von fast 30 Grad machte der 33-jährige Basler kurzen Prozess. «Ich versuchte locker zu spielen und Dzumhur nicht ins Match kommen zu lassen. Ich spielte aggressiv und bin glücklich, die Partie gewonnen zu haben» sagte Federer nach der Partie gegenüber dem englischen Fernsehen.

Animiertes GIF GIF abspielen

Für den ersten Satz braucht Federer gerade einmal 18 Minuten. gif: srf

Federer, der an der Church Road seinen achten Triumph anstrebt, musste keinen einzigen Breakball abwehren und verbuchte fast doppelt so viele Punkte wie Dzumhur. Insgesamt gelangen dem Baselbieter fünf Breaks, das erste zum 3:1 im ersten Satz. Der 17-fache Grand-Slam-Sieger bestreitet in Wimbledon sein 63. Grand-Slam-Turnier in Folge, was Rekord bedeutet. Im Interview betont der Schweizer: «Ich bin stolz auf diese Statistik und auch darauf, dass ich noch nie eine Partie aufgeben musste.»

Das einseitige Spiel liess wenig Aufschlüsse für das weitere Turnier zu. «Es ist gelaufen, wie ich mir das erhofft hatte», zog Federer zufrieden Fazit. In der 2. Runde wartet allerdings mit dem 1,98 m grossen Sam Querrey (ATP 36) ein anderes Kaliber auf ihn. Der Amerikaner aus Las Vegas schlug gestern gegen den Holländer Igor Sijsling in nur 1:18 Stunden 30 Asse. «Er hat einen super Aufschlag», weiss auch Federer, der die beiden einzigen Begegnungen gegen den 27-Jährigen vor sieben respektive acht Jahren klar gewann. «Damals erwartete ich, dass er noch weiter nach vorne kommen würde», erklärte der Schweizer. «Ich muss gegen ihn sicher noch fokussierter sein, um die wenigen Chancen nützen zu können.»

Tennis statt Eishockey: Rüthemann, Niederreiter, Josi und Streit.  bild: twitter/thelnino22

Ansonsten interessierten unter anderem die Schlittschuh-Künste Federers, denn auch gestern verfolgten die Schweizer NHL-Stars Roman Josi, Mark Streit und Nino Niederreiter sowie SCB-Legende Ivo Rüthemann die Spiele auf dem Centre Court. «Ich kann weder bremsen noch rückwärts fahren», erzählte Federer lachend. «Zum Glück gibt es die Banden, die mich bremsen.» Er möchte aber nach seiner Karriere mal noch richtig Schlittschuh laufen lernen, versprach der siebenfache Wimbledon-Champion. (rst/si)

Roger Federers Major-Titel

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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Was an der Schweizer Gedenkmünze für Roger Federer so besonders ist

Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint widmet erstmals in ihrer Geschichte einer noch lebenden Persönlichkeit eine Schweizer Gedenkmünze: Roger Federer. Der wohl bedeutendste Schweizer Einzelsportler sei auch der perfekte Botschafter der Schweiz, hiess es dazu.

Roger Federer wird mit einer 20-Franken-Silbermünze geehrt. Im Mai 2020 folgt eine Roger-Federer-50-Franken-Goldmünze mit einem anderen Sujet. Kein anderer Schweizer habe weltweit einen ähnlichen Bekanntheitsgrad wie der Tennisspieler, heisst es in einer Medienmitteilung von Swissmint.

Auch neben dem Tennisplatz engagiere sich Federer: Mit seiner 2003 gegründeten Stiftung unterstütze er Hilfsprojekte für Kinder. 2006 wurde er zudem als erster Schweizer zum internationalen Unicef-Botschafter …

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