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Peng Shuai of China falls to her knees and stops play as she is helped my medics and Caroline Wozniacki (C) of Denmark during their 2014 US Open Women's Singles - Semifinals match at the USTA Billie Jean King National Tennis Center September 5, 2014 in New York. Wozniacki booked a return to the US Open final on Friday as China's Peng Shuai retired from their semi-final a victim of cramps. Peng was taken from the court in a wheelchair as Wozniacki was declared the victor, leading 7-6 (7/1), 4-3.      AFP PHOTO /  TIMOTHY  A. CLARY

Peng Shuai kollabiert in der Hitze von New York. Bild: AFP

Horror-Aus

Bencic-Bezwingerin Peng kollabiert im Halbfinal gegen Wozniacki und muss im Rollstuhl vom Platz transportiert werden

Caroline Wozniacki erreichte mit einem 7:6, 4:3-Abbruchsieg gegen Peng Shuai ihren zweiten US-Open-Final. Bei hohen Temperaturen brach die Chinesin im zweiten Satz zusammen und musste im Rollstuhl vom Platz geführt werden.

Der Sieg über Halbfinal-Debütantin Peng Shuai (WTA 39) kam für Wozniacki auf äusserst kuriose Art zustande. Die Chinesin, die im Viertelfinal den Lauf der 17-jährigen Belinda Bencic gestoppt hatte, musste im zweiten Satz beim Stand von 4:3, 30:40 aus Sicht der Dänin mit Hilfe des medizinischen Personals in die Garderobe gebracht werden – offensichtlich mit heftigen Krämpfen in den Beinen. Trotzdem wurde die Partie unglaublicherweise nicht abgebrochen.

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Bencic-Bezwingerin Peng Shuai wird von Krämpfen geplagt und muss vom Feld begleitet werden. video: youtube/Live Sports HD 

Zehn Minuten später kehrte Peng auf den Platz zurück – und verlor nicht einmal einen Strafpunkt wegen Zeitüberschreitung. Wenige Minuten später – Wozniacki hatte inzwischen Vorteil im selben Game – brach sie erneut zusammen, musste schliesslich doch aufgeben und im Rollstuhl vom Court abtransportiert werden. Absurde Bilder, die dem Image des Frauentennis alles andere als förderlich sind.

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Das endgültig Aus. Peng wird im Rollstuhl abtransportiert. vieo: youtube/live Sports HD

Wozniacki ist nicht zu bremsen

Wozniacki musste dies nicht weiter kümmern. Sie befindet sich im Hoch - und dies eher überraschend. Gut drei Monate, nachdem Golfstar Rory McIlroy die Hochzeit mit Wozniacki im letzten Moment platzen liess, spielt die 24-Jährige besser Tennis denn je. Was im ersten Moment wie eine persönliche Tragödie daherkam, entpuppt sich für Caroline Wozniacki immer mehr zum Segen. Fünf Jahre nach dem ersten, verlorenen Final (gegen Kim Clijsters) erreichte die Weltnummer 11 am US Open ihr zweites Grand-Slam-Endspiel.

Die Vorentscheidung fiel bei grosser Hitze und viel Wind am Ende des ersten Durchgangs. Wozniacki gewann im Tiebreak klar 7:1, nachdem Peng zuvor im gesamten Turnier keinen Satz verloren hatte. Im zweiten machte die ehemalige Weltnummer 1 aus einem 0:2-Rückstand eine 4:2-Führung, ehe die 28-jährige Chinesin körperlich abbaute. (dux/si)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Crecas 06.09.2014 08:22
    Highlight Highlight ...dem Image des Frauentennis nicht förderlich sind...

    Wie genau soll dieser Vorfall dem Image des Frauentennis schaden? Der Autor denkt offensichtlich, dass es sich für Frauen nicht geziemt, bis zum Umfallen zu kämpfen. Das soll gefälligst den Männern überlassen werden.

    Vielleicht sollte der Yonnihof Artikel über Herrn Köppel auch dem Watson Autor gewidmet werden.




  • sonwat 05.09.2014 23:43
    Highlight Highlight Zitat: "Absurde Bilder, die dem Image des Frauentennis alles andere als förderlich sind."
    Gehts noch liebe Autoren? Das hat doch nichts mit dem Geschlecht zu tun und kann jedem Sportler passieren..
    • SylBattistuzzi 06.09.2014 10:33
      Highlight Highlight Der Autor kritisiert hier die Ärzte, die Peng unverantwortlicher Weise weiterspielen liessen – wie es übrigens John McEnroe auch gegenüber CBS kundtat –, nicht die angeblich fehlende Kampfbereitschaft im Frauentennis.

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