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Wimbledon, 3. Runde:

epa09320747 Roger Federer of Switzerland celebrates after winning the 3rd round match against Cameron Norrie of Britain at the Wimbledon Championships, in Wimbledon, Britain, 03 July 2021.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA   EDITORIAL USE ONLY

Am Ende wurde es ein echter Krimi, doch Roger Federer setzt sich gegen Cameron Norrie. Bild: keystone

Federer beisst sich in den Achtelfinal: «Ich hoffe, ich habe noch Reserven in mir»

Roger Federer steht in Wimbledon zum 18. Mal in den Achtelfinals. In der 3. Runde gewinnt der 39-jährige Schweizer 6:4, 6:4, 5:7, 6:4 gegen den Briten Cameron Norrie (ATP 34), am Montag trifft er nun auf den Italiener Lorenzo Sonego (ATP 27).



Der Wimbledon-Rekordsieger mit acht Titeln knüpfte da an, wo er in der 2. Runde gegen Richard Gasquet aufgehört hatte. Fast drei Sätze lang dominierte er den formstarken Norrie klar. Bei 5:5 im dritten Satz konnte er aber zwei Breakchancen nicht nützen, gab gleich in der Folge zu null zum ersten Mal selber den Aufschlag ab und ermöglichte Norrie so den Satzgewinn, der ihm neue Hoffnung gab.

Ein erstes Break im vierten Satz (zum 3:2) konnte Federer nicht bestätigen, doch nach einem zweiten zum 5:4 liess er sich nicht zweimal bitten und holte sich nach gut zweieinhalb Stunden den 104. Sieg auf dem Rasen von Wimbledon.

Roger Federer:

«Es ist eine grosse Erleichterung, es war plötzlich eine richtige Schlacht. Er hat sich den dritten Satz verdient, denn er hat wirklich sehr gut gespielt. Aber auch ich kann sehr zufrieden sein, wie ich gespielt habe. Es war heute aber ganz anders als in den ersten Runden: Die Unterlage spielt sich anders und Cameron war ein ‹Leftie›. Aber es hat immer noch sehr viel Spass gemacht. Ich hoffe, ich habe noch Reserven in mir. Ab jetzt ist alles ein Bonus.»

Nach seinem vorsichtigen und wenig überzeugenden Start in der 1. Runde gegen Adrian Mannarino kontinuierlich gesteigert. Zweieinhalb Sätze lang spielte er gegen den Linkshänder Norrie hervorragend und konnte gerade auch mit der Rückhand immer wieder punkten. Dann verdiente sich der nie aufsteckende Brite aber eine Ehrenrunde und den Satzgewinn. Am Ende wurde er aber nicht der erste Spieler überhaupt, der Federer in einer 3. Runde in Wimbledon schlagen konnte.

Auch im Achtelfinal hat der 39-jährige Basler in Wimbledon noch nie verloren. Als nächstes versuchen wird dies am Montag der als Nummer 23 gesetzte Italiener Lorenzo Sonego. Das bisher einzige Duell gewann vor zwei Jahren Federer in Paris auf Sand klar. Auf Rasen ist er erst recht zu favorisieren. (pre/sda)

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