Mit Carlos Alcaraz hat Stefanos Tsitsipas so seine Mühe. Sechs Mal ist der Grieche schon gegen den jungen, spanischen Tennis-Star angetreten, sechs Mal hat er verloren – zum letzten Mal gestern im Viertelfinal des French Open. Liegt es an der Spielweise von Alcaraz? Oder vielleicht doch an dessen Ausdrucksweise auf dem Platz?
Denn im zweiten Satz beschwerte sich Tsitsipas bei der Schiedsrichterin über das «verlängerte Stöhnen» seines Gegners. «Er verlängert sein Stöhnen bis kurz bevor ich den Ball auf meiner Seite schlage», beklagte sich der 25-Jährige. Zu Beginn sei es ok gewesen, aber jetzt sei die Grenze langsam überschritten und bringe ihn aus dem Tritt.
Stefanos Tsitsipas unhappy about Carlos Alcaraz's "extended grunt" 👀#RolandGarros pic.twitter.com/CSZHi2S6pY
— Eurosport (@eurosport) June 4, 2024
Auch nachdem er den zweiten Satz verloren hatte, ging Tsitsipas noch einmal zur Stuhlschiedsrichterin und beschwerte sich erneut. Doch Aurélie Tourte hatte für die Beschwerden des Griechen kein Gehör.
Zu diesem Zeitpunkt schien eine Vorentscheidung bereits gefallen zu sein. Alcaraz führte mit 6:3 und 7:6 und schien unaufhaltsam, während sich Tsitsipas mit Nebenschauplätzen beschäftigte. So ging auch der dritte Satz verloren (mit 4:6) und Tsitsipas scheiterte bei Roland Garros wie im Vorjahr an seinem «Angstgegner». (abu)