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epa04038012 Stanislas Wawrinka of Switzerland celebrates after winning his match against Tomas Berdych of the Czech Republic during his match against in the semifinals of the Australian Open tennis tournament in Melbourne, Australia, 23 January 2014.  EPA/MARK DADSWELL

Wawrinka hofft Auf FEderer

«Das Spiel von Roger schaue ich im TV, vielleicht mit etwas Popcorn»

Stanislas Wawrinka steht dank dem 6:3, 6:7, 7:6, 7:6-Sieg gegen Tomas Berdych im Final des Australian Open. Roger oder Rafa? Diese Frage stellt sich für «Stanimal» nicht wirklich.



Stanislas Wawrinka streckt nach 3:31 Stunden und dem im zweiten Anlauf verwandelten Matchball nur die Hände in die Höhe. Danach schaut er in seine Box und hält sich den Zeigefinger an die Schläfe. Kein auf die Knie sinken, kein sich die Hände vors Gesicht schlagen. Dabei hatte der 28-jährige Romand soeben einen Meilenstein in seiner Karriere geschafft: Den erstmaligen Einzug in einen Grand-Slam-Final.

Stans Freude über den Finaleinzug.

Bei Jim Courier im Platzinterview wird «Stan» dann aber doch ein bisschen emotional. «Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll. Es ist unglaublich. Ich bin so happy, hier zu sein», so die Weltnummer 8. «Ich dachte nie, dass ich in einen Grand-Slam-Final einziehen kann und nun ist es der Fall. Ich bin so glücklich.»

Holt Wawrinka jetzt seinen ersten Grand-Slam-Titel?

Stan zu Roger: «Für dich ist das normal»

Dort könnte es zum ersten reinen Schweizer Major-Final kommen. «Das wäre natürlich fantastisch», gesteht Wawrinka. «Roger ist der beste Spieler der Welt. Er ist seit Jahren auf einem Topniveau und ich hoffe, es kommt dazu. Letzte Nacht sagte er mir, dass er glücklich sei, dass zwei Schweizer im Halbfinal sind. Ich habe dann erwidert: ‹Für dich ist das normal!› Eines ist klar: Ich werde es sehr geniessen. Den Match von morgen werde ich im Fernsehen schauen, vielleicht mit etwas Popcorn.»

MELBOURNE, AUSTRALIA - JANUARY 23:  Stanislas Wawrinka (R) of Switzerland is congratulated by Tomas Berdych of the Czech Republic after winning his semifinal match against Tomas Berdych of the Czech Republic during day 11 of the 2014 Australian Open at Melbourne Park on January 23, 2014 in Melbourne, Australia.  (Photo by Scott Barbour/Getty Images)

Ein enttäuschter Berdych freut sich für Wawrinka, wenigstens ein bisschen. Bild: Getty Images AsiaPac

Tomas Berdych ärgerte sich zwar über die knappe Niederlage, war aber ein fairer Verlierer. «Die Partie war unglaublich eng. Es ist extrem schwierig zu sagen, was den Unterschied ausgemacht hat. Wir beide spielten unglaublich stark. Stan war einfach derjenige, der seine Chancen genutzt hat», analysierte der Tscheche, der Wawrinka nach der Partie auch via Twitter zum Sieg gratulierte.

Gratulationen aus der ganzen Welt

Auf Twitter trafen nach der Partie sofort unzählige Gratulationen für Wawrinka ein. Der Bundesrats-Sprecher beglückwünschte den Romand im Namen von Bundespräsident Didier Burkhalter, aber auch Sportgrössen wie Carlo Janka, Valon Behrami, Sébastien Buemi oder Giulia Steingruber meldeten sich zu Wort.

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