Sport
Tennis

Der Viertelfinalkracher Djokovic gegen Nadal ist perfekt: Die Topfavoriten setzen sich im Achtelfinal relativ mühelos durch

Djokovic überfährt Gasquet im Eilzugstempo.
Djokovic überfährt Gasquet im Eilzugstempo.Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Der Viertelfinalkracher Djokovic gegen Nadal ist perfekt: Die Topfavoriten setzen sich im Achtelfinal relativ mühelos durch

An den French Open kommt es zu zwei Traum-Viertelfinals: Neben Federer und Wawrinka treffen auch Nadal und Djokovic aufeinander. Bei den Frauen ist Titelverteidigerin Maria Scharapowa ausgeschieden.
01.06.2015, 16:3301.06.2015, 23:28

Im Männer-Tableau ist der Titelverteidiger auf Kurs. Rafael Nadal setzte sich gegen den Amerikaner Jack Sock (ATP 37) 6:3, 6:1, 5:7, 6:2 durch. Im Viertelfinal kommt es zum Gipfeltreffen zwischen den beiden Turnierfavoriten Nadal und Novak Djokovic. Der serbische Weltranglisten-Erste schlug den Franzosen Richard Gasquet (ATP 21) mit 6:1, 6:2, 6:3.

Gasquet mit dem blanken Entsetzen im Gesicht. 
Gasquet mit dem blanken Entsetzen im Gesicht. Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Andy Murray (ATP 3) qualifizierte sich dank dem 6:4, 3:6, 6:3, 6:2 über den Franzosen Jérémy Chardy (ATP 45) für die Viertelfinals. Der Schotte, der nun die letzten 14 Partien auf Sand gewonnen hat, trifft auf den Spanier David Ferrer (ATP 8), der sich locker mit 6:2, 6:2, 6:4 gegen den kroatischen US-Open-Sieger Marin Cilic (ATP 10) durchsetzte.

Seit 2007 (Justine Henin) konnte keine Spielerin ihren Titel in Paris verteidigen. Auch in diesem Jahr musste sich die Titelträgerin geschlagen geben. Scharapowa, die in Roland Garros 2012 und 2014 triumphiert hattet, konnte gegen Safarova nur selten Druck ausüben. Die athletische Tschechin gab oft den Ton an. Dank ihrem Erfolg wird sie am kommenden Montag aller Voraussicht nach in die Top 10 der Weltrangliste einziehen.

Für die Titelverteidigerin ist am French Open bereits im Achtelfinal Schluss.
Für die Titelverteidigerin ist am French Open bereits im Achtelfinal Schluss.Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Im Viertelfinal trifft Safarova auf die Spanierin Garbiñe Muguruza (WTA 20). Die in Venezuela geborene 21-Jährige setzte sich gegen die gut elf Jahre ältere Italienerin Flavia Pennetta (WTA 28) sicher mit 6:3, 6:4 durch. Pennettas Landsfrau Sara Errani (WTA 17) schaffte derweil den Einzug unter die letzten acht mit einem Zweisatz-Sieg gegen die Deutsche Julia Görges (WTA 72).

Die längsten Tennis-Matches der Geschichte

1 / 16
Die längsten Tennis-Matches der Geschichte
Längster Match in der Grand-Slam-Geschichte: 11:05 Stunden. John Isner s. Nicolas Mahut 6:4, 3:6, 6:7, 7:6, 70:68 in der ersten Runde von Wimbledon 2010.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die Schweiz steht am häufigsten am Uno-Folter-Pranger – die Sonntagsnews
Die Titlis-Bahnen haben eine frühere Nachrüstungsempfehlung des Gondel-Herstellers Garaventa nicht umgesetzt und die Schweiz ist weltweit am häufigsten mit Folter-Beschwerden bei der Uno konfrontiert – die Sonntagsnews.
Die Schweiz ist laut einer Auswertung der «SonntagsZeitung» weltweit am häufigsten mit Folter-Beschwerden bei der Uno konfrontiert gewesen. Sie habe sich in den letzten Jahren 133 Mal vor dem Uno-Ausschuss gegen Folter verantworten müssen. Die meisten Klagen stammten von abgewiesenen Asylsuchenden, die ihre Ausschaffung verhindern wollten und Foltergefahr geltend machten. Laut dem Staatsrechtsprofessor Markus Schefer von der Uni Basel bedeute dies nicht, dass es in der Schweiz besonders viele Menschenrechtsverstösse gebe. Vielmehr zeige die hohe Zahl, dass das Rechtssystem hierzulande funktioniere. «Es lohnt sich hier, eine Beschwerde einzureichen, weil die Entscheide der Uno hier ernst genommen werden», sagte Schefer zur «SonntagsZeitung». Ein weiterer Grund für die vielen Beschwerden sei die hohe Dichte an NGOs und spezialisierten Anwälten in der Schweiz sowie, dass Uno-Menschenrechtsverfahren hier relativ gut bekannt seien.
Zur Story