Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07725003 France's Julian Alaphilippe of Deceuninck Quick Step team celebrates on the podium retaining the overall leader's yellow jersey following the 12th stage of the 106th edition of the Tour de France cycling race over 209.5km between Toulouse and Bagneres-de-Bigorre, France, 18 July 2019.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Weiter in Gelb: Julian Alaphilippe. Bild: EPA

Schwerer Sturz überschattet Zeitfahren – so steht's im Kampf um den Gesamtsieg

Julian Alaphilippe hat seinen Vorsprung in der Gesamtwertung der Tour de France ausgebaut. Der Franzose gewann in Pau das Zeitfahren vor dem Vorjahressieger Geraint Thomas.



Der Kampf um Gelb

27,2 Kilometer lang war das einzige Einzelzeitfahren der diesjährigen Tour de France in Pau. Und der am letzten gestartete Fahrer war schneller als alle anderen: Julian Alaphilippe. Der Träger des Maillot Jaune baute dank seinem Tagessieg auch die Führung im Gesamtklassement aus.

Dank seinem Etappensieg hat Alaphilippe neu 1:26 Min. Vorsprung auf Geraint Thomas, den Sieger der letztjährigen Tour de France. Dessen Teamkollege Egan Bernal büsste deutlich Zeit an. Der junge Kolumbier liegt neu mit 2:52 Min. Rückstand auf Rang 5.

Die üblen Stürze

Die Etappe wurde von einem schweren Sturz überschattet. Der Belgier Wout van Aert prallte heftig in eine Absperrung. Für den Sieger der 10. Etappe ist die Frankreich-Rundfahrt beendet.

Van Aert erlitt nach ersten Angaben seines Teams eine Fleischwunde am rechten Oberschenkel.

Von den Kameras nicht eingefangen kam auch Stefan Küng zu Fall. Der Schweizer Zeitfahrmeister rutschte bereits bei der vierten Kurve aus, verletzte sich aber nicht gravierend. Im Zeitfahren müsse man immer ans Limit gehen, meinte Küng, da könne so etwas halt passieren. Er zeigte trotz der Blessur am linken Bein ein ansprechendes Rennen und belegte Rang 27.

Mit Schmerzen ins Ziel kam Maximilian Schachmann. Die TV-Bilder zeigten eine blutende Wunde am rechten Knie, gemäss der Mannschaft verspürte der Deutsche zudem Schmerzen im linken Handgelenk. Nach einem Besuch beim Arzt ist auch für Schachmann die Tour gelaufen: Er muss das Rennen wegen einem Mittelhandbruch aufgeben.

So geht's weiter

Am Samstag und Sonntag stehen zwei schwere Bergetappen in den Pyrenäen an. Das Ziel der 14. Etappe liegt nach einer 19 km langen Schlusssteigung auf der Passhöhe des Tourmalets. Tags darauf sind auf dem Weg hinauf nach Foix Prat d'Albis drei Berge der ersten Kategorie zu überwinden. (ram/sda)

Der Teufel jagte sie alle! «El Diablo» ist der berühmteste Fan der Tour de France

Die watsons im Französisch-Test

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Pirat» Pantani spurtet an der Alpe d'Huez zu einem neuen Rekord für die Ewigkeit

19. Juli 1997: Der italienische Publikumsliebling Marco Pantani ist bei den Bergetappen der Überflieger des Radsports. An der Alpe d'Huez zieht er allen davon und stellt eine neue Bestzeit auf. Nach positiver Dopingkontrolle findet seine Karriere jedoch ein jähes Ende.

Kaum steigt die Strasse an, gibt es für ihn kein Halten mehr. Marco Pantani, der mit einer Grösse von 1,72 Meter und 52 Kilogramm die perfekten körperlichen Voraussetzungen besitzt, ist in den 90er-Jahren der unumstrittene Bergspezialist im Peloton und kämpft an der Tour de France nach ersten Achtungserfolgen bald auch um den Gesamtsieg mit.

«Pirat» wird der Italiener liebevoll genannt. Abgeleitet von seinem Kopftuch, das er auf seinem kahlen Schädel zum Schutz vor der Sonne immer trägt und …

Artikel lesen
Link zum Artikel