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Marc Hirschi gehörte zu den Opfern der beiden Massenstürze während der 1. Etappe.
Marc Hirschi gehörte zu den Opfern der beiden Massenstürze während der 1. Etappe.
Bild: keystone

Hirschi nach seinem schweren Sturz: «Drei, vier Tage muss ich überleben»

Er müsse die nächsten «drei, vier Tage überleben», sagt Marc Hirschi. Wenn ihm das gelingt, ist der Berner zuversichtlich, die 108. Tour de France fertig fahren zu können.
27.06.2021, 18:4627.06.2021, 19:02

Fast wäre für Marc Hirschi die 108. Tour de France wegen seines schweren Sturzes schon nach der ersten Etappe zu Ende gewesen. Doch der Berner kann trotz einer schmerzhaften Schulterverletzung weiterfahren und hofft sogar, in drei Wochen Paris zu erreichen.

Hirschi landete hart in einem Gebüsch.
Hirschi landete hart in einem Gebüsch.
Bild: fxp-fr-sda-rtp

Hirschi war zum Tour-Auftakt gleich zweimal unter den Sturzopfern. War der erste Crash noch glimpflich verlaufen, so zog sich der 22-Jährige vom Team UAE Emirates beim zweiten eine Verrenkung des rechten Schultereckgelenks zu.

Zwar verspürte er in der Nacht beträchtliche Schmerzen, dennoch entschloss sich Hirschi nach Absprache mit der medizinischen Abteilung, zur Fortsetzung der seiner persönlich zweiten Frankreich-Rundfahrt.

Beim zweiten Massensturz erwischte es Hirschi ziemlich heftig.
Video: streamable

Er sei okay, sagte der letztjährige Tour-Etappensieger dem französischen Fernsehsender France 3. «Ich habe zwar grosse Schmerzen, aber zum Glück ist nichts gebrochen.» Es gehe für ihn darum, die nächsten paar Tage zu überstehen. «Drei, vier Tage muss ich überleben. Danach wird es besser und ich kann bis Paris fahren», hofft Hirschi.

Die Hoffnung, Paris zu erreichen

Dies wäre nicht nur in Hirschis eigenem Sinn, damit er sich für das olympische Strassenrennen in einem Monat in Tokio in Topform fahren kann, sondern auch die Hoffnung der Teamführung. Der ehemalige U23-Weltmeister ist in der Formation des letztjährigen Tour-Siegers Tadej Pogacar ein wichtiges Teil im Erfolgs-Puzzle.

In den kommenden Tagen kann der Slowene gut auf die Helfer-Dienste von Hirschi verzichten. Doch ab der zweiten Woche folgen in der Frankreich-Rundfahrt zahlreiche Bergetappen.

Beim hektischen Tour-Auftakt wurden auch Reto Hollenstein und Michael Schär Opfer von Stürzen. Doch beide standen ebenso wie Hirschi am Start der 2. Etappe in Perros-Guirec und alle drei erreichten das Ziel in Mûr-de-Bretagne problemlos innerhalb des Zeitlimits. (pre/sda)

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quelle: epa afp / patrick boutroux
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