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Tadej Pogacar war im kurzen Schlussanstieg mit Abstand der Stärkste.
Tadej Pogacar war im kurzen Schlussanstieg mit Abstand der Stärkste.Bild: keystone

Pogacar setzt das erste Ausrufezeichen – der Topfavorit gewinnt und fährt neu in Gelb

07.07.2022, 17:1907.07.2022, 17:27

Tadej Pogacar, der Topfavorit auf den Gesamtsieg, übernimmt in der 6. Etappe der Tour de France bereits wieder das gelbe Leadertrikot. Der Slowene gewinnt das Teilstück in Longwy und löst Wout van Aert als Gesamtführenden ab.

Pogacar war beim Bergauf-Sprint zum Ende der mit 220 km längsten Etappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt der klar stärkste Fahrer. Der 23-Jährige vom Team UAE Emirates verwies den Australier Michael Matthews und den Franzosen David Gaudu auf die nachfolgenden Plätze und feierte seinen siebten Tageserfolg im Rahmen der Tour.

Weil der bisherige Gesamtführende Wout van Aert den Anschluss an die Spitze verloren hatte, liess sich Tadej Pogacar in Longwy dank der Zeitbonifikation von zehn Sekunden auch gleich in das Maillot Jaune einkleiden. In der Gesamtwertung führt Pogacar, der Gesamtsieger der letzten beiden Tour-Ausgaben, vier Sekunden vor dem Amerikaner Neilson Powless und 31 Sekunden vor dem Dänen Jonas Vingegaard.

Wout van Aert, der die Tour de France bisher mit einem Etappensieg und drei zweiten Plätzen dominiert hatte, versuchte in den Ardennen mit einer gewagten Aktion, sein gelbes Trikot erfolgreich zu verteidigen. Er griff früh an und schaffte den Sprung in die Fluchtgruppe. Als letzter der Ausreisser wurde Van Aert elf Kilometer vor dem Ziel gestellt. Bis in das Ziel verlor der Belgier auf dem hügeligen Terrain noch siebeneinhalb Minuten.

Das Etappenklassement:

bild: screenshot srf

Das Gesamtklassement:

bild: screenshot srf

Schon am Freitag müssen sich die Anwärter auf den Gesamtsieg wieder beweisen. Einen Tag, bevor die Rundfahrt in der Schweiz (Lausanne) gastiert, steht in La Planche des Belles Filles die erste Bergankunft im Programm. Der Schlussanstieg in den Vogesen ist sieben Kilometer lang und weist am Ende Rampen mit 20 bis 24 Steigungsprozenten auf. (pre/sda)

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