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Rad-Wunderkind Paul Seixas dominiert im Baskenland und feiert Triumph

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Höchst souverän: Jungstar Paul Seixas gewinnt die Baskenland-Rundfahrt mit grossem Abstand.Bild: keystone

Wunderkind Seixas dominiert im Baskenland – selbst Pogacar bewundert ihn

Paul Seixas gewinnt die 65. Baskenland-Rundfahrt. Der erst 19-jährige Franzose feiert damit den grössten Erfolg seiner noch jungen Karriere und beendet den langjährigen Fluch einer stolzen Radsportnation.
11.04.2026, 18:4211.04.2026, 18:43

Seit dem Triumph von Christophe Moreau im Jahr 2007 bei der Dauphiné-Rundfahrt wartete der französische Radsport auf einen Gesamtsieg bei einem Etappenrennen der World Tour. Nun setzte Paul Seixas diesem Warten mit beeindruckenden Leistungen an der Baskenland-Rundfahrt ein Ende.

Tag für Tag bestätigte das französische Wunderkind, gerade einmal 19 Jahre alt, was die Radsportwelt über ihn denkt. Nachdem er die ersten beiden Etappen sowie die Königsetappe am Freitag für sich entschieden hatte, machte er am verregneten Schlusstag seinen ersten Gesamtsieg auf höchster Ebene perfekt.

Seixas erreichte das Ziel der schwierigen 6. Etappe zeitgleich mit dem Deutschen Florian Lipowitz. Während der Amerikaner Andrew August den Tagessieg feierte, verteidigte Lipowitz seinen 2. Rang im Gesamtklassement mit nur drei Sekunden Vorsprung auf den Norweger Tobias Johannessen. Der Rückstand auf Sieger Seixas betrug am Ende zweieinhalb Minuten.

Seixas wirkte bei seiner erst zweiten World-Tour-Rundfahrt – der ersten als Team-Captain – im Norden Spaniens überaus abgeklärt. Der Teenager aus Lyon lässt Frankreich wieder von Grossem träumen. Seit Bernard Hinault im Jahr 1985 wartet die Grande Nation auf einen einheimischen Gesamtsieger an der Tour de France. Mit Paul Seixas scheint nun der ideale Kandidat in den Startlöchern zu stehen.

epa12881001 The overall leader, French rider Paul Seixas from Decathlon CMA CGM Team, celebrates on the podium after winning the fifth stage of the Basque Country cycling tour, a 176 km race with star ...
Paul Seixas könnte dereinst Tadej Pogacar Konkurrenz machen.Bild: keystone

«Dieser Junge wird einmal ein Monster auf dem Rad», adelte ihn im März kein Geringerer als Tadej Pogacar. Damals hatte der zweifache Weltmeister gerade die Strade Bianche gewonnen. Der Fahrer, der am längsten mit dem Slowenen mithalten konnte, war Seixas. (nih/sda)

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