Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tour de France, 2. Etappe

1. P. Sagan (Slk)

2. J. Alaphilippe (Fr)

3. A. Valverde (Sp)

Sensation 450 Meter vor dem Ziel verhindert – Sagan siegt und holt sich das Maillot Jaune



Nach der Schlussspurtentscheidung mit Mark Cavendish als Sieger und einem üblen Sturz ging es für die Tour-Fahrer heute in 183 Kilometern von Saint-Lô nach Cherbourg.

Obwohl die Etappe mehrheitlich flach war, warteten in den letzten neun Kilometern noch zwei happige Anstiege. Die Dreier-Fluchtgruppe von Jasper Stuyven, Vegard Breen und Paul Voss fuhr da mit zwei Minuten Vorsprung rein.

epa05405377 Trek Segafredo team rider Jasper Stuyven of Belgium in action during the 2nd stage of the 103rd edition of the Tour de France cycling race over 183km between Saint-Lo and Cherbourg-en-Cotentin, France, 02 July 2016.  EPA/YOAN VALAT

Hat nicht ganz gereicht: Jasper Stuyven vergibt den Sieg 450 Meter vor dem Ziel.
Bild: YOAN VALAT/EPA/KEYSTONE

Als der Belgier Stuyven im ersten Anstieg angriff, konnten die beiden anderen nicht reagieren. Der Aussenseiter aus Fabian Cancellaras Team brachte den Vorsprung aber nicht ins Ziel. 450 Meter vor dem Ziel musste er sich vom Feld einholen lassen und die Sensation war dahin. Immerhin kann er sich mit dem Bergpreistrikot trösten

So feiert Peter Sagan im Schlussspurt beim «Bergsprint» den Tagessieg. Der Weltmeister schlüpft damit auch ins Maillot Jaune – zum ersten Mal in seiner schon sehr erfolgreichen Karriere.

epa05405766 Tinkoff team rider Peter Sagan of Slovakia reacts after winning the 2nd stage of the 103rd edition of the Tour de France cycling race over 183km between Saint-Lo and Cherbourg-en-Cotentin, France, 03 July 2016.  EPA/KIM LUDBROOK

Fährt ab morgen in Gelb: Peter Sagan.
Bild: KIM LUDBROOK/EPA/KEYSTONE

Schlechter Tag für zwei Favoriten: Contador verlor auf die anderen Sieganwärter wie den Briten Froome und den Kolumbianer Nairo Quintana 48 Sekunden. Mit Richie Porte gehörte ein weiterer Fahrer aus dem erweiterten Favoritenkreis zu den Verlierern des Tages. Der Australier beklagte wenige Kilometer vor Etappenende einen Hinterraddefekt, wodurch er mehr als eineinhalb Minuten nach den Spitzenfahrern über die Ziellinie fuhr.

3. Etappe wieder für die reinen Sprinter

Die reinen Sprinter wie der Brite Mark Cavendish, der am Vortag das erste Teilstück gewonnen hatte und erstmals in seiner Karriere ins Maillot jaune eingekleidet worden war, blieben am Sonntag in Cherbourg erwartungsgemäss ohne Chance.

Das 3. Teilstück vom Montag, welches von Granville nach Angers führt, ist hingegen wieder auf die Sprinter wie Cavendish, Marcel Kittel und André Greipel zugeschnitten. Die Distanz von 223,5 km – die zweitlängste in der diesjährigen Rundfahrt – ist (fast) schon die grösste Schwierigkeit der Flachetappe. Allerdings dürfte es im Finale wiederum hektisch werden. 300 Meter vor dem Ziel gibt es noch eine 90-Grad-Rechtskurve zu bewältigen. Wer dort nicht vorne ist, hat mit dem Kampf um den Tagessieg nichts zu tun. (sda/fox)

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Vom Heldenstatus in den Abgrund – 31 Sportler, die tief gefallen sind

Als Athleten haben sie viel erreicht, standen ganz oben. Doch dann folgte der Absturz. 31 Geschichten von Sportlern, die ihr ganzes Ansehen verspielt haben.

Der englische Mittelfeldspieler gilt vor der Jahrtausendwende als einer der talentiertesten Fussballer seiner Generation. An der WM 1990 führte er England bis in den Halbfinal, bei Newcastle und Tottenham wird er zur Legende. Neben dem Platz fällt «Gazza» aber immer wieder wegen übermässigem Alkoholkonsum und seiner Streitsucht auf. Steuerschulden treiben ihn nach seinem Karriereende in den Bankrott.

Gascoigne versucht seine Probleme mit Drogen zu lösen. 2016 fotografieren ihn Reporter, wie er …

Artikel lesen
Link zum Artikel