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Super-G in St.Moritz
1. Federica Brignone ITA
2. Elena Curtoni ITA +0,11
3. Mikaela Shiffrin USA +0,43
7. Jasmine Flury +0,82
10. Michelle Gisin +0,98
12. Joana Hählen +1,19
14. Priska Nufer +1,30
16. Stephanie Jenal +1,55
22. Wendy Holdener +1,79
26. Corinne Suter +2,02
Out u.a.: Lara Gut-Behrami, Tamara Tippler AUT, Christine Scheyer AUT.
Lara Gut-Behrami konnte nach ihrem Sturz selbständig ins Ziel fahren.
Lara Gut-Behrami konnte nach ihrem Sturz selbständig ins Ziel fahren.Bild: keystone

Glück im Unglück für Gut-Behrami – Italien feiert Doppelsieg im Super-G

Am Tag nach ihrem Sieg erlebt Lara Gut-Behrami im zweiten Super-G in St.Moritz einen grossen Schreckmoment. Die Tessinerin kann nach ihrem heftigen Sturz aber selber ins Ziel fahren. Federica Brignone und Elena Curtoni feiern einen italienischen Doppelsieg.
12.12.2021, 06:3212.12.2021, 14:14

Lara Gut-Behrami kam im unteren Teil der Corviglia-Piste nach dem Steilhang in einer Linkskurve bei hohem Tempo von der Ideallinie ab. Die 30-Jährige raste als Folge davon direkt und ungebremst auf die Fangnetze am Rand der Strecke zu.

Aufgrund der Wucht des Einschlags wurde Gut-Behrami über die zwei sogenannten B-Netze hinweg katapultiert und sah sich erst neben der abgesperrten Piste vollständig abgestoppt. Sie sass zwar schnell wieder auf. Doch es verstrichen einige bange Minuten, bis sie aufstand und schliesslich auf den eigenen Ski hinunter ins Ziel fahren konnte. Laut einer ersten Diagnose, die Swiss-Ski verbreitete, erlitt Gut-Behrami einen schweren Schlag auf die Schulter und einen Schock.

Flury als Siebte beste Schweizerin

Dort wurde die Super-G-Weltmeisterin von den Fans erleichtert und mit kräftigem Applaus empfangen. Gut-Behrami verschwand danach in einem nahestehenden Zelt. Nach einigen Minuten kam sie warm angezogen wieder hinaus und lief zur Leader-Box, um der zu diesem Zeitpunkt deutlich führenden Italienerin Federica Brignone zu gratulieren.

Zufrieden: Jasmine Fury.
Zufrieden: Jasmine Fury.Bild: keystone

Für Teamleaderin Gut-Behrami, die in den acht Super-G zuvor (inklusive WM in Cortina) sechsmal gewann und zweimal Zweite wurde, sprang ein Swiss-Ski-Quartett in die Bresche. Jasmine Flury, am Samstag als Zehnte drittbeste Schweizerin, fuhr mit der Startnummer 28 noch in den 7. Rang vor. Die Bündnerin büsste auf die nun 17-fache Weltcupsiegerin Brignone 0,82 Sekunden ein.

Italienische Dominanz

Auch Michelle Gisin als Zehnte in ihrem erst zweiten Speed-Rennen der Saison, Joana Hählen (12.) und Priska Nufer (14.) vermochten sich in den Top 15 zu halten. Überzeugend fuhr die Bündnerin Stephanie Jenal, die als 16. ihre ersten Weltcup-Punkte gewann. Corinne Suter (26.) erlebte hingegen mit über zwei Sekunden Rückstand die nächste Enttäuschung nach Rang 21 tags zuvor. Auch Wendy Holdener kam als 22. nicht an die Topleistung des Vortages heran, als sie Siebte geworden war.

Siegertrio: Brignone (Mitte) gewann vor Curtoni (links) und Shiffrin.
Siegertrio: Brignone (Mitte) gewann vor Curtoni (links) und Shiffrin.Bild: keystone

Die dominierende Nation im zweiten Super-G im Engadin war Italien. Nur elf Hundertstel hinter Brignone wurde Elena Curtoni Zweite vor Mikaela Shiffrin. Die Amerikanerin stand als einzige wie 24 Stunden zuvor, als sie Dritte geworden war, erneut auf dem Podest. Die Vortages-Zweite Sofia Goggia musste sich mit dem 6. Platz begnügen. (ram/sda)

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