Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Alpine Kombination in Wengen

1. Matthias Mayer (AUT) 2:32.45

2. Alexis Pinturault (FRA) +0.07

3. Victor Muffat-Jeandet (FRA) +0.67

4. Loic Meillard (SUI) +1.02

9. Niels Hintermann (SUI) +1.68

11. Justin Murisier (SUI) +1.92

13. Luca Aerni (SUI) +2.58

15. Gilles Roulin (SUI) +2.80

18. Ralph Weber (SUI) +3.31

20. Stefan Rogentin (SUI) +3.35

Austria's Matthias Mayer arrives at the finish area during an alpine ski, men's World Cup combined in Wengen, Switzerland, Friday, Jan. 17, 2020. (AP Photo/Marco Tacca)

Der erste Kombi-Sieg! Matthias Mayer kann es selbst kaum fassen. Bild: AP

Mayer gewinnt sensationell die Wengen-Kombi – Meillard knapp neben dem Podest



Matthias Mayer gewann überraschend die Weltcup-Kombination von Wengen. Der österreichische Speed-Spezialist triumphierte dank Bestzeit in der Abfahrt und ausgezeichnetem Slalom vor den Franzosen Alexis Pinturault und Victor Muffat-Jeandet.

Die Siegesfahrt von Matthias Mayer. Video: SRF

Für Mayer ist es der erste Podestplatz in dieser Disziplin und der 31. insgesamt. Der 29-Jährige stellte in der Abfahrt die klare Bestzeit auf und verblüffte mit der viertbesten Zeit im Slalom. Dennoch wurde es eng. Sieben Hundertstel betrug in der Endabrechnung die Differenz zu Pinturault. Der neue Modus spielte Mayer dabei in die Karten: Als Schnellster der Abfahrt konnte er als Erster zum Slalom starten.

Matthias Mayer:

«Unglaublich, dass es so aufgegangen ist! Ich bin ein Abfahrer, der kaum Slalom trainiert. Aber der neue Modus ist mir sicher entgegen gekommen. Wenn ich als 30. gestartet wäre, hätte ich hier keine Chance gehabt.»

Mayers Jubel nach Pinturaults Lauf. Video: SRF

Loïc Meillard verpasste das Podest als Vierter um 35 Hundertstel. Die entscheidenden Zehntel liess der Neuenburger womöglich auf den letzten Metern des Slaloms liegen, als er durch einen Fehler etwas an Tempo einbüsste. Nach der Abfahrt war Meillard unmittelbar vor Pinturault im 19. Zwischenrang klassiert.

Loic Meillard:

«Ein vierter Platz ist immer ein gutes Ergebnis. Das nehme ich gerne mit. Aber im Slalom verliere ich schon zu viel Zeit, vor allem auf Pinturault. Die Piste war nicht perfekt, deshalb war es heute ziemlich schwierig.»

Der Slalom-Lauf von Loic Meillard. Video: SRF

Sandro Simonet konnte seine gute Ausgangslage nach Platz 14 in der Abfahrt nicht nutzen. Der Bündner, der sich im Slalom der Weltspitze angenähert hat, nahm sich mit einen schweren Fehler aus der Entscheidung. Zweitbester Schweizer war schliesslich Niels Hintermann als Neunter, zwei Ränge vor Justin Murisier. Luca Aerni, Gilles Roulin, Ralph Weber und Stefan Rogentin folgten auf den Plätzen 13, 15, 18 und 20.

Im Slalom nicht mehr in die Entscheidung eingreifen konnte Mauro Caviezel. Der Bündner, der schon in den Abfahrtstrainings zu den Schnellsten gehörte, verpasste in der Kombi-Abfahrt nach besten Abschnittszeiten und einem Schreckmoment beim Hundschopf, bei dem er im Flug das Netz touchierte, ein Tor. Weniger glimpflich kam Adrian Sejersted davon. Der Norweger musste nach einem Sturz in die Fangnetze mit dem Helikopter abtransportiert werden.

Weiter geht es an den 90. Lauberhorn-Rennen am Samstag mit der Abfahrt (ab 12.30 Uhr). Tags darauf steht der Spezialslalom auf dem Programm. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

Unsere Ski-Stars sind in die Fragenlawine geraten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

11 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
Bravo
17.01.2020 15:40registriert July 2018
Da ist Simonet an einem Sieg vorbeigeschrammt. Er war vor Pinturault beim Out. Zu schade. Den neuen Modus finde ich fair, grundsätzlich sind ja die Slalomfahrer sonst eher bevorteilt. Gut wurde die Kombi nicht abgeschafft.
451
Melden
Zum Kommentar
Wunderwuzzi
17.01.2020 16:13registriert September 2018
Super Leistung von Mayer.Aber..
296
Melden
Zum Kommentar
11

So will der neue Alpinchef dafür sorgen, dass die Schweiz die Skination Nummer 1 bleibt

Seit Jahren galt Walter Reusser bei Swiss-Ski als Wunschkandidat für das Amt des Alpinchefs. Im Herbst 2019 klappte es mit der Liaison zwischen dem Skiverband und dem vormaligen CEO von Stöckli endlich. In den letzten Monaten setzte der 44-Jährige die ersten Schwerpunkte seiner Arbeit um.

Wer über Walter Reusser spricht, der erwähnt zwei Dinge: die innere Ruhe und das Kommunikationstalent. Der ehemalige Servicemann und Europacup-Trainer ist ein Chef, bei dem man sich verstanden fühlt. Seine Führungsqualitäten stellte der auf der Hügelkette des Luzerner Seetals wohnhafte Berner nach dem Wechsel in die Privatwirtschaft ab 2005 auch bei Stöckli unter Beweis. Geholt als Rennsportleiter im alpinen Skisport, übernahm er dort immer mehr Verantwortung. Zuerst für die gesamte …

Artikel lesen
Link zum Artikel