DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Riesenslalom in Alta Badia
1. Marco Odermatt
2. Luca De Aliprandini ITA +1,01
3. Alexander Schmid GER +1,09
6. Justin Murisier +1,52
21. Loïc Meillard +2,99
26. Daniele Sette +3,39
Out u. a.: Gino Caviezel, Thomas Tumler (beide im 1. Lauf)
In herausragender Form: Marco Odermatt.
In herausragender Form: Marco Odermatt.Bild: keystone

Odermatt gewinnt überlegen: «Hoffentlich geht es immer so weiter»

Marco Odermatt gewinnt schon zum vierten Mal in diesem Winter. Der Nidwaldner war in Alta Badia eine Klasse für sich und siegte mit mehr als einer Sekunde Vorsprung.
20.12.2021, 14:4320.12.2021, 16:45

Der beste Riesenslalomfahrer der Gegenwart kommt aus der Schweiz und heisst Marco Odermatt. Der 24-Jährige gewann im vierten Saisonrennen in dieser Disziplin zum dritten Mal, einen Tag nachdem er auf der Gran Risa in Alta Badia erstmals auf Rang 2 verwiesen worden war.

«Hoffentlich geht es immer so weiter», zeigte sich der Nidwaldner im SRF-Interview gut aufgelegt. «Ich wusste nach gestern, dass irgendwo noch ein Prozentchen da ist, dass ich es noch ein kleines bisschen besser machen kann. Ich wusste aber auch, dass ich nochmals pushen muss im zweiten Lauf.»

Odermatt hatte schon bei Halbzeit geführt. Lag er da noch zwei Zehntel vor dem Italiener Luca De Aliprandini, dem langjährigen Partner von Olympiasiegerin Michelle Gisin, so war es nach zwei Läufen eine Sekunde. Rang 3 holte sich überraschend Alexander Schmid aus Deutschland.

«Wenn es so läuft, geht alles einfacher»

Marco Odermatt ist der neue grosse Wintersport-Star im Land. Er führt im Gesamtweltcup und wurde vor einer Woche erstmals zum «Schweizer Sportler des Jahres» gewählt. Vieles prasselt derzeit auf «Odi» ein. «Ich versuche, einen kühlen Kopf zu bewahren», sagte er. «Das ist nicht einfach, es passiert derzeit wirklich viel. Ich muss versuchen, die letzten paar Minuten vor dem Start ruhig zu bleiben.»

Nach anstrengenden Wochen hat Marco Odermatt nun über die Weihnachts-Feiertage einige Tage frei. Das kommt ihm gelegen, obwohl er zugleich sagte: «Wenn es so läuft, geht alles einfacher. Aber irgendwann ist die Flasche doch etwas leer. Deshalb bin ich froh, dass ich nun einige Tage Pause habe.»

Odermatt holt mit dem Sieg auch 100 weitere Punkte im Kampf um den Gesamtweltcup.
Odermatt holt mit dem Sieg auch 100 weitere Punkte im Kampf um den Gesamtweltcup.Bild: keystone

Mit seinem Erfolg baute Odermatt die Führung im Riesenslalom-Weltcup weiter aus. Er liegt 167 Punkte vor dem Norweger Henrik Kristoffersen. Im Kampf um die grosse Kristallkugel für den Gesamtweltcupsieg führt Odermatt aktuell mit 228 Punkten Vorsprung auf Matthias Mayer aus Österreich.

Murisier mit starkem Resultat

Neben Odermatt klassierte sich mit Justin Murisier ein weiterer Schweizer im Spitzenfeld. Der Walliser wurde Sechster, in der Entscheidung verbesserte er sich um vier Ränge.

Für die restlichen Schweizer Starter setzte es in den Dolomiten eine Enttäuschung ab. Loïc Meillard und Daniele Sette gewannen mit den Rängen 21 und 26 nur einige wenige Weltcuppunkte. Die Bündner Gino Caviezel und Thomas Tumler waren im 1. Lauf beide ausgeschieden.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Eindrückliche Rekordmarken aus dem Ski-Weltcup

1 / 25
Eindrückliche Rekordmarken aus dem Ski-Weltcup
quelle: keystone / alessandro della bella
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Ich sehe nur Ärsche» – Madeleine, Sergio und das «Bachelor»-Trinkspiel

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fifa-Chef Infantino zügelt nach Katar – Sepp Blatter: «Er will auch Hauptsitz verlegen»
Knapp ein Jahr vor der Fussball-WM in Katar wird publik: Fifa-Chef Gianni Infantino hat im Wüstenstaat ein Haus gemietet und schickt zwei seiner Kinder in Doha zur Schule. Macht es Sinn, dass er die WM vor Ort vorbereitet? Gegenüber CH Media nimmt jetzt Langzeit-Fifa-Chef Sepp Blatter Stellung.

Als diese Zeitung im Herbst 2020 den Fifa-Chef zum Interview traf, kursierten Gerüchte, der Weltfussballverband prüfe den Wegzug aus Zürich. Gianni Infantino dementierte die Spekulationen in aller Form: «Das wird nicht passieren!» Seither gab er wiederholt Plädoyers zugunsten von Zürich als Hauptsitz ab, obwohl der Verband mittlerweile in einem Dutzend ausländischer Städte regionale Niederlassungen unterhält.

Zur Story