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WM 2014

Die Entthronung des Weltmeisters lässt die Spötter in den sozialen Medien zur Höchstform auflaufen

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Bild: JORGE SILVA/REUTERS
Spanien im Elend

Die Entthronung des Weltmeisters lässt die Spötter in den sozialen Medien zur Höchstform auflaufen

Das ist eine wahrhaft bittere Pille für den nun mehr entthronten Weltmeister. Chile kegelt die Iberer mit zwei Treffern aus dem Turnier, derweil in den sozialen Medien der kollektive Abgesang vor Häme nur so trieft.
18.06.2014, 23:4519.06.2014, 08:19

Als ob das katastrophale 1:5 gegen Holland nicht gereicht hätte; als i-Tüpfelchen auf einen ganz und gar misslungenen Auftritt an dieser Weltmeisterschaft schenkte Chile dem Team von Vincente del Bosque zwei Treffer ein. Spanien im Elend, Chile und seine zahlreichen Fans auf den Rängen im Ausnahmezustand. Und das ging so:

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19. Minute: Eduardo Vargas lässt Spaniens Torwart Iker Casillas aussteigen – 1:0.Bild:
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43. Minute: Charles Aranguiz profitiert von der Unordnung in der spanischen Abwehr – 2:0.Bild:

Der Abgesang im Internet

Die spanische Hegemonie – auf dem Parkett des Wettstreits zwischen den Nationalmannschaften der verschiedenen Ländern einfach weggeblasen? Das Tiki-Taka, endgültig auf dem Mülleimer der Geschichte entsorgt? Die Debatte wird toben, in Spanien, bei den Experten, am Stammtisch. Sowieso aber in den sozialen Medien, wo die Iberer eimerweise mit Häme und Spott nur so übergossen werden.

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5 Kommentare
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Beeinträchtigt der Fall Fischer unsere WM-Chancen? Nein!
Zum scheinbar ungünstigsten Zeitpunkt vor einer WM ist der Eishockey-Nationaltrainer fliegend ausgewechselt worden. Der Einfluss dieses hollywoodreifen Spektakels auf die Leistungen der Schweizer bei der WM in Zürich und Fribourg: Gleich null.
Patrick Fischer hat die Schweiz dreimal in den WM-Final geführt, zuletzt zweimal hintereinander. Wahrlich, eine Lichtgestalt unseres Hockeys. Nicht ersetzbar. Ist es dann nicht eine gar steile These, zu behaupten, seine Auswechslung (für ihn übernimmt ab sofort sein Assistent Jan Cadieux) werde null Einfluss auf die Leistungen der Schweizer bei der WM haben? Eines ist doch klar: Wenn Jan Cadieux bereits im Viertelfinal scheitern sollte, dann ist die Ausrede schon parat: Die Unruhe durch den Fall Fischer hat uns um den WM-Titel gebracht! Mit Patrick Fischer wären wir mindestens wieder in den Final gekommen! Und die Position von Jan Cadieux wird bereits hinterfragt werden.
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